Ein fast vier Jahrzehnte alter Fall, der als „Cold Case Mord“ galt, erlebt eine überraschende Wendung: Ein 62-jähriger Mann steht in Düsseldorf vor Gericht, angeklagt des heimtückischen Mordes an einem Psychologie-Professor im Jahr 1984. Eine DNA-Spur, die erst nach Jahrzehnten gefunden wurde, führte die Ermittler bis nach Italien und ermöglichte die Auslieferung des Verdächtigen.

| Steckbrief: Unbekannt (Opfer) | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf | Psychologie-Professor |
| Bekannt durch | Mordfall Hilden 1984 |
| Aktuelle Projekte | Nicht zutreffend |
| Wohnort | Hilden bei Düsseldorf |
| Partner/Beziehung | Verwitwet |
| Kinder | 3 |
| Social Media | Nicht zutreffend |
Cold Case Mord: Wie DNA-Spuren den Fall neu aufrollten
Die Kriminalpolizei Düsseldorf hat mit modernster Technik und unermüdlichem Einsatz einen fast aussichtslosen Fall wieder aufgenommen. Die entscheidende Wendung kam durch einen DNA-Treffer. Dieser führte die Ermittler auf die Spur eines Mannes, der zum Zeitpunkt des Mordes 21 Jahre alt war und sich später nach Italien absetzte. Die Auslieferung des Verdächtigen ermöglichte nun den Prozessauftakt am Landgericht Düsseldorf.
Die Bedeutung von DNA-Analysen für die Aufklärung von Verbrechen hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Cold Cases, die früher als unlösbar galten, können durch neue forensische Methoden und den Abgleich von DNA-Profilen in Datenbanken wieder in den Fokus rücken. Dieser Fall in Hilden ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür.
Der Mord an dem Psychologie-Professor: Ein Blick zurück in das Jahr 1984
Der Fundort der Leiche des Professors, sein Wohnhaus in Hilden bei Düsseldorf, bot ein erschreckendes Bild. Der Hochschullehrer wurde mit 24 Messerstichen getötet. Die Spurenlage deutete auf einen heimtückischen Angriff von hinten hin. Die Wohnung war durchsucht worden, was zunächst auf einen Raubmord schließen ließ. Wie Stern berichtet, deutete nichts auf einen Einbruch hin. (Lesen Sie auch: Weiberfastnacht Wetter: So wird der Straßenkarneval Trotzdem…)
Die Ermittler gingen damals davon aus, dass der Professor seinen Mörder kannte und ihn freiwillig in sein Haus ließ. Reste einer gemeinsamen Mahlzeit und leere Flaschen deuteten darauf hin, dass der Hochschullehrer und der Täter Zeit miteinander verbracht hatten, bevor es zur Eskalation kam. Die drei Kinder des verwitweten, alleinerziehenden Vaters befanden sich zum Zeitpunkt der Tat in den Osterferien bei Verwandten.
Was geschah am 6. April 1984 in Hilden wirklich?
Die genauen Umstände der Tat sind bis heute nicht vollständig geklärt. Der Kollege des Professors, der ihn tagelang nicht erreicht hatte, fand die Leiche zusammen mit einer Nachbarin, nachdem sie die offene Terrassentür des Hauses betreten hatten. Die Tat soll sich am 6. April 1984 zugetragen haben. Ob es sich um einen geplanten Mord oder eine spontane Auseinandersetzung handelte, ist Gegenstand der aktuellen Verhandlungen vor dem Düsseldorfer Landgericht.
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wirft dem Angeklagten heimtückischen Mord vor. Das Gericht hat zehn Verhandlungstage für den Fall angesetzt.
Die Rolle der DNA-Analyse in Cold Case-Fällen
Die DNA-Analyse hat sich zu einem unverzichtbaren Instrument der modernen Kriminalistik entwickelt. Sie ermöglicht es, Täter auch nach Jahrzehnten noch zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. In sogenannten Cold Case-Fällen, in denen die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen eingestellt wurden, kann die DNA-Analyse neue Erkenntnisse liefern und zur Wiederaufnahme der Ermittlungen führen. Das Bundeskriminalamt (BKA) bietet umfassende Informationen zur DNA-Analyse an. (Lesen Sie auch: Instagram Prozess: Macht die App Wirklich Süchtig?)
Die Fortschritte in der forensischen Genetik ermöglichen es heute, auch kleinste Spuren von DNA zu analysieren und Täterprofile zu erstellen. Der Abgleich dieser Profile mit nationalen und internationalen Datenbanken kann zu überraschenden Treffern führen und alte Fälle neu aufrollen. Die Aufklärung des Mordes an dem Psychologie-Professor in Hilden ist ein beeindruckendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit dieser Technologie.
Steckbrief
- Der Mord geschah im April 1984.
- Das Opfer war ein Psychologie-Professor.
- Der Angeklagte ist ein 62-jähriger Italiener.
- Eine DNA-Spur führte zur Aufklärung.
Die Tagesschau berichtet regelmäßig über die Fortschritte in der Kriminaltechnik und deren Bedeutung für die Aufklärung von Verbrechen.
Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
Da es sich bei dem Opfer um eine Privatperson handelt, die nicht mehr am Leben ist, und der Täter bisher nicht öffentlich in Erscheinung getreten ist, sind keine Informationen über ihr aktuelles Privatleben bekannt. Der Fokus liegt auf dem laufenden Gerichtsverfahren und der Aufklärung der Hintergründe der Tat.
Es ist wichtig, die Privatsphäre der Angehörigen des Opfers zu respektieren und keine Spekulationen über ihr persönliches Leben anzustellen. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Fakten des Falles und die juristische Aufarbeitung des Verbrechens.
Die drei Kinder des Professors, die zum Zeitpunkt des Mordes bei Verwandten waren, sind heute erwachsen. Es ist davon auszugehen, dass sie ein großes Interesse an der Aufklärung des Falles und der Verurteilung des Täters haben. Ob sie im Rahmen des Prozesses als Zeugen aussagen werden, ist nicht bekannt. (Lesen Sie auch: Gisele Pelicot: Gisèle: Überlebende enthüllt Details)
Häufig gestellte Fragen
Wie alt war der Angeklagte zum Zeitpunkt des Mordes?
Der nun angeklagte Italiener war zum Zeitpunkt des Mordes im April 1984 21 Jahre alt.
Wie wurde der Psychologie-Professor getötet?
Der Professor wurde in seinem Haus in Hilden mit 24 Messerstichen getötet. Die Spurenlage deutete auf einen heimtückischen Angriff hin. (Lesen Sie auch: Sturmhöhe Film: Emerald Fennells Neuverfilmung spaltet)
Welche Rolle spielte die DNA-Analyse bei der Aufklärung des Cold Case Mords?
Eine DNA-Spur, die am Tatort gefunden wurde, führte die Ermittler nach Jahrzehnten zu dem nun angeklagten Mann in Italien.
Hat der Angeklagte die Tat gestanden?
Ob der Angeklagte die Tat gestanden hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht öffentlich bekannt. Dies wird Gegenstand der Verhandlungen vor dem Landgericht Düsseldorf sein.
Wie viele Verhandlungstage sind für den Prozess angesetzt?
Das Landgericht Düsseldorf hat insgesamt zehn Verhandlungstage für den Mordprozess angesetzt.
Der Fall des ermordeten Psychologie-Professors zeigt, dass auch nach Jahrzehnten Gerechtigkeit möglich ist. Die moderne Kriminaltechnik und der unermüdliche Einsatz der Ermittler haben dazu beigetragen, einen vermeintlich aussichtslosen Cold Case Mord doch noch aufzuklären. Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess die Wahrheit ans Licht bringt und die Angehörigen des Opfers endlich Frieden finden können.


















