David Schalko, der Kopf hinter der Kultserie „Braunschlag“, hat mit der Fortsetzung „Braunschlag 1986“ nicht nur für Fernsehunterhaltung gesorgt, sondern auch dem kleinen Ort Eisgarn in Niederösterreich potenziell zu neuem Aufschwung verholfen. Die neuen Folgen, die am 20. und 21. März auf ORF 1 ausgestrahlt werden, rücken die Gemeinde erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.

David Schalko und der „Braunschlag“-Effekt
David Schalko ist ein österreichischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, der für seinen schrägen Humor und seine satirischen Werke bekannt ist. „Braunschlag“, dieOriginalserie aus dem Jahr 2012, erlangte Kultstatus durch ihre absurd-komische Darstellung einer fiktiven österreichischen Gemeinde, die von Korruption, Intrigen und religiösem Wahn geplagt ist. Die Serie wurde mehrfach ausgezeichnet und trug maßgeblich zur Popularität von Schalko bei. Informationen zum Thema Filmförderung in Österreich bietet die Website des Österreichischen Filminstituts. (Lesen Sie auch: Nico Hülkenberg: Pechsträhne in Shanghai trübt)
Mit „Braunschlag 1986“ kehrt Schalko nun zu den Wurzeln des Erfolgs zurück. Die Fortsetzung versetzt die Charaktere in die Vergangenheit und erzählt eine neue Geschichte vor dem Hintergrund der 1980er Jahre. Dabei setzt Schalko erneut auf den bewährten Mix aus schwarzem Humor, skurrilen Figuren und gesellschaftlicher Satire.
Eisgarn im „Braunschlag“-Fieber
Eisgarn, eine Gemeinde mit rund 700 Einwohnern im Bezirk Gmünd, dient als realer Drehort für „Braunschlag“ und „Braunschlag 1986“. Bürgermeister Günter Schalko, betont im Gespräch mit derStandard.at, dass er und David Schalko nicht verwandt seien, erhofft sich aber einen touristischen Aufschwung für seine Gemeinde. Er möchte, dass der Name Eisgarn künftig untrennbar mit „Braunschlag“ verbunden ist. (Lesen Sie auch: Ralf Schumacher kritisiert Verstappen: Was steckt dahinter?)
Der Bürgermeister setzt dabei auf das Phänomen des „Set-Jettings“, bei dem Fans Drehorte ihrer Lieblingsfilme und -serien besuchen. Eisgarn bereitet sich auf einen Ansturm von Touristen vor, die die Originalschauplätze der Serie erkunden wollen. „Busse können kommen“, so der Bürgermeister gegenüber dem Standard.
Die Rückkehr des Dream-Teams
Neben David Schalko als Regisseur und Drehbuchautor kehren auch die zentralen Schauspieler der Originalserie zurück. Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader schlüpfen erneut in die Rollen von Richard Pfeisinger und Gerri Tschach. Laut einem Bericht des Kurier war es für Schalko eine Herausforderung, den gesamten Cast wieder zu vereinen, da die 15 Hauptdarsteller stark beschäftigt sind. Dennoch ist es ihm gelungen, alle Schauspieler für die Fortsetzung zu gewinnen. (Lesen Sie auch: Emma Aicher: Bestes Riesenslalom-Ergebnis ihrer Karriere)
Auch Maria Hofstätter und Nina Proll, die in „Braunschlag“ als Herta Tschach und Elfi Pfeisinger zu sehen waren, sind in „Braunschlag 1986“ wieder mit von der Partie. Sie waren am 17. März in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann“ zu Gast, um über die Fortsetzung zu sprechen.
David Schalko: Was bedeutet der Erfolg für die Zukunft?
Der Erfolg von „Braunschlag“ und die Fortsetzung „Braunschlag 1986“ zeigen, dass David Schalko ein Gespür für den Nerv der Zeit hat. Seine Serien treffen einen Nerv beim Publikum, weil sie auf humorvolle und zugleich kritische Weise die österreichische Gesellschaft widerspiegeln. Der Tourismus-Effekt in Eisgarn könnte Schule machen und auch andere Drehorte in Österreich beflügeln.Die Vorzeichen stehen jedoch gut, dass David Schalko mit seiner neuen Serie erneut einen Volltreffer landet. (Lesen Sie auch: Natascha Kampusch Wolfgang Priklopil: ORF stoppt Doku)

Sendetermine von „Braunschlag 1986“
| Datum | Uhrzeit | Sender |
|---|---|---|
| 20. März 2026 | 20:15 Uhr | ORF 1 |
| 21. März 2026 | 20:15 Uhr | ORF 1 |
Häufig gestellte Fragen zu david schalko
Wer ist David Schalko und wofür ist er bekannt?
David Schalko ist ein österreichischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er ist vor allem für seine satirischen und humorvollen Serien wie „Braunschlag“ bekannt, die sich durch ihren schrägen Humor und ihre gesellschaftskritischen Elemente auszeichnen. Seine Werke haben ihm in Österreich Kultstatus eingebracht.
Worum geht es in der Serie „Braunschlag“ von David Schalko?
Die Serie „Braunschlag“ handelt von einer fiktiven österreichischen Gemeinde, die von Korruption, Intrigen und religiösem Wahn geplagt ist. Im Zentrum der Geschichte steht der Bürgermeister, der versucht, den Ort durch eine vorgetäuschte Marienerscheinung vor dem finanziellen Ruin zu retten. Die Serie ist eine satirische Auseinandersetzung mit der österreichischen Gesellschaft.
Was ist „Braunschlag 1986“ und worin unterscheidet es sich von der Originalserie?
„Braunschlag 1986“ ist die Fortsetzung der Originalserie „Braunschlag“. Die Handlung ist in die 1980er Jahre verlegt, wodurch die Charaktere in einer neuen Zeit und mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Die Fortsetzung setzt erneut auf den bekannten Humor und die satirischen Elemente der Originalserie.
Welche Schauspieler sind in „Braunschlag 1986“ zu sehen?
In „Braunschlag 1986“ kehren viele der bekannten Schauspieler aus der Originalserie zurück, darunter Nicholas Ofczarek als Richard Pfeisinger, Robert Palfrader als Gerri Tschach, Maria Hofstätter als Herta Tschach und Nina Proll als Elfi Pfeisinger. Damit wird an den Erfolg der Originalbesetzung angeknüpft.
Welchen Effekt hat die Serie „Braunschlag“ auf den Drehort Eisgarn?
Die Serie „Braunschlag“ hat zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad des Drehorts Eisgarn geführt. Bürgermeister Günter Schalko erhofft sich durch die Fortsetzung „Braunschlag 1986“ einen weiteren touristischen Aufschwung für die Gemeinde, da Fans der Serie die Originalschauplätze besuchen möchten. Die Gemeinde bereitet sich auf einen Ansturm von Touristen vor.
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