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Home Digital
digitale souveränität

Digital Services Act: Plattformen Missachten EU-Recht

2. März 2026
in Digital
⏱️ Lesezeit: 4 Min.
|
📅 Aktualisiert: 2. März 2026
|
✅ Geprüft

Der Digital Services Act (DSA) soll Online-Plattformen dazu verpflichten, illegale Inhalte schnell zu entfernen. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass viele Plattformen Meldewege unnötig kompliziert gestalten. Nutzer stoßen auf technische Hürden und unübersichtliche Formulare, was die Durchsetzung des EU-Rechts erschwert.

Symbolbild zum Thema Digital Services Act
Symbolbild: Digital Services Act (Bild: Pexels)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Welche Mängel wurden bei der Umsetzung des Digital Services Act festgestellt?
  • Studie bemängelt komplizierte Meldeverfahren
  • Verbraucherschützer fordern Konsequenzen
  • Details der Kritik an den Meldeverfahren
  • Illegale Inhalte und die Rolle der Plattformen
  • Der DSA in den transatlantischen Beziehungen
  • Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fakten

  • Verbraucherschützer kritisieren mangelhafte Umsetzung des Digital Services Act (DSA) durch Online-Plattformen.
  • Meldeverfahren für illegale Inhalte sind oft schwer zugänglich und kompliziert.
  • Betroffene Plattformen sind unter anderem AliExpress, Amazon, Shein, Temu, Zalando, Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube.
  • Verbraucherschützer fordern Bußgelder für Plattformen, die den DSA nicht vollständig umsetzen.

Welche Mängel wurden bei der Umsetzung des Digital Services Act festgestellt?

Eine Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat ergeben, dass Online-Plattformen zwar Meldewege für illegale Inhalte anbieten, diese jedoch oft schwer zugänglich und nutzerunfreundlich gestaltet sind. Lange Klickpfade, unübersichtliche Auswahllisten und fehlende Eingangsbestätigungen erschweren die Meldung von Rechtsverstößen erheblich.

Studie bemängelt komplizierte Meldeverfahren

Die Untersuchung des vzbv nahm zehn populäre Online-Plattformen unter die Lupe, darunter fünf Online-Marktplätze (AliExpress, Amazon, Shein, Temu, Zalando) und fünf Social-Media-Plattformen (Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok, YouTube). Das Ergebnis: Nutzer, die beispielsweise Fakeshops oder Betrug melden möchten, sehen sich oft mit langen Klickwegen und undurchsichtigen Formularen konfrontiert. (Lesen Sie auch: Telekom KI Assistent: Revolutioniert Er Bald Unsere…)

⚠️ Hintergrund

Der Digital Services Act (DSA) ist ein EU-Gesetz, das darauf abzielt, illegale Inhalte im Internet zu bekämpfen und die Rechte der Nutzer zu stärken. Es verpflichtet Online-Plattformen, transparente und nutzerfreundliche Meldeverfahren für illegale Inhalte anzubieten.

Verbraucherschützer fordern Konsequenzen

Ramona Pop, Vorständin des vzbv, kritisiert, dass Plattformen den Nutzern erhebliche Hürden in den Weg stellen. Sie fordert, dass Plattformen leicht zugängliche Möglichkeiten zur Meldung illegaler Inhalte schaffen müssen. Bei Verstößen gegen den DSA sollten Konsequenzen in Form von Bußgeldern drohen.

Details der Kritik an den Meldeverfahren

Die Verbraucherschützer bemängeln, dass die Meldewege oft schwer zugänglich und nicht immer nutzerfreundlich gestaltet sind. Lange Klickpfade, unübersichtliche Auswahllisten und Doppelungen bei geforderten Angaben erschweren die Meldungen. Teilweise kommen vorgeschriebene Eingangsbestätigungen nicht an. (Lesen Sie auch: ZDF Fernsehgarten Tickets: Vorverkauf für 2026 hat…)

Illegale Inhalte und die Rolle der Plattformen

Illegale Inhalte, wie beispielsweise Werbung für betrügerische Fakeshops, haben auf Online-Plattformen nichts zu suchen. Leicht zugängliche und nutzerfreundliche Melde- und Beschwerdeverfahren könnten helfen, diese schnell zu entfernen. Plattformen müssen die Regelungen des DSA endlich vollständig umsetzen und sämtliche Hürden für die Meldung illegaler Inhalte abbauen.

Der DSA in den transatlantischen Beziehungen

Wie Stern berichtet, gehört das europäische Digitalgesetz DSA zu den Konfliktfeldern zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Die US-Regierung wirft der EU vor, mit dem DSA vor allem Zensurmaßnahmen umzusetzen. Die US-Regierung wertet DSA-Bußgelder als Kampfansage.

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Detailansicht: Digital Services Act
Symbolbild: Digital Services Act (Bild: Pexels)
📰 Redaktion
✓ Geprüfter Inhalt

Häufig gestellte Fragen

Was genau regelt der Digital Services Act (DSA)?

Der DSA verpflichtet Online-Plattformen, Maßnahmen gegen die Verbreitung illegaler Inhalte zu ergreifen. Dazu gehören einfach zugängliche Meldeverfahren für Nutzer, um Rechtsverstöße wie Hassrede oder Produktfälschungen zu melden.

Welche Konsequenzen drohen Plattformen bei Verstößen gegen den DSA?

Bei Nichteinhaltung des DSA drohen den betroffenen Plattformen hohe Bußgelder. Diese sollen sicherstellen, dass die Plattformen ihren Verpflichtungen nachkommen und illegale Inhalte effektiv bekämpfen. (Lesen Sie auch: Polizei Freiburg Instagram: Jetzt auf WhatsApp Erreichbar!)

Wie können Verbraucher illegale Inhalte melden?

Verbraucher können illegale Inhalte über die Meldeformulare der jeweiligen Plattformen melden. Diese sollten idealerweise leicht zugänglich und verständlich sein. Dokumentieren Sie den Inhalt (Screenshot, URL) für die Meldung.

Welche Rolle spielt der vzbv bei der Durchsetzung des DSA?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) setzt sich für die Rechte der Verbraucher ein und kontrolliert die Einhaltung des DSA. Er fordert von den Plattformen die Schaffung nutzerfreundlicher Meldeverfahren und Transparenz.

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Symbolbild: Digital Services Act (Bild: Pexels)
Tags: BetrugDigital Services ActDSAEU-RechtFakeshopsIllegale InhalteOnline PlattformenRechtsverstößeVerbraucherschutz
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Autor

Maik Möhring
Geschrieben von Maik Möhring

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