Das Drachen Steigen ist ein tolles Hobby für die ganze Familie, aber Wind allein garantiert noch keinen erfolgreichen Flug. Mit der richtigen Vorbereitung und Technik gelingt es aber bestimmt, den Drachen sicher in die Luft zu bekommen. Wichtig sind der passende Ort, die Windrichtung und das richtige Handling der Leine.

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Eltern-Info
- Geeignet für Kinder ab 3 Jahren (mit elterlicher Hilfe)
- Zeitaufwand: 1-2 Stunden
- Kosten: ab 5 Euro für einfache Drachen
- Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel
Was ist beim Drachen steigen wichtig?
Beim Drachen Steigen kommt es auf mehrere Faktoren an. Zunächst sollte man einen geeigneten Ort wählen, idealerweise eine freie Fläche ohne Hindernisse wie Bäume oder Stromleitungen. Die Windrichtung spielt ebenfalls eine Rolle: Der Wind sollte idealerweise direkt auf den Drachen treffen. Auch die richtige Technik beim Starten und Halten der Leine ist entscheidend für einen erfolgreichen Flug.
Die richtige Drachenauswahl für Einsteiger
Schon die Kleinsten können mit Unterstützung der Eltern einen Drachen in den Himmel schicken. Für Kinder ab drei Jahren eignen sich besonders leichte Modelle. Diese sind oft mit Fransen oder einer zusätzlichen Verlängerung ausgestattet, die für Stabilität sorgt. So gleiten sie leichter durch die Luft und stürzen nicht so schnell ab. Auch für erwachsene Anfänger sind solche Drachen ideal.
Ein toller Familienausflug: Packen Sie Picknickdecke und Verpflegung ein und verbringen Sie einen entspannten Nachmittag beim Drachensteigen. So wird das Hobby zum Familienerlebnis. (Lesen Sie auch: Geruch Entfernen Wohnung: So Neutralisieren Sie Gerüche…)
Einleiner, Zweileiner oder Vierleiner?
Drachen gibt es in verschiedenen Ausführungen, hauptsächlich als Ein- oder Zweileiner. Einleiner sind einfacher zu handhaben und daher gut für Anfänger und Kinder geeignet. Zweileiner erfordern mehr Geschick, bieten aber auch mehr Kontrolle und sind daher für Erwachsene oft spannender. Für Profis gibt es sogar Vierleiner, die ein Höchstmaß an Kontrolle ermöglichen.
Papierdrachen vs. Stoffdrachen
Gemeinsam mit den Kindern einen Papierdrachen zu basteln, macht Spaß, aber diese Modelle sind im Freien oft nicht sehr langlebig. Wind und Abstürze setzen ihnen schnell zu. Stoffdrachen sind deutlich robuster und halten auch stärkeren Belastungen stand. Achten Sie beim Kauf auf eine stabile Waageschnur, die die Kräfte gleichmäßig verteilt.
Der perfekte Ort zum Drachen steigen
Weite, offene Flächen sind ideal, um einen Drachen steigen zu lassen. Breite Sandstrände sind besonders beliebt, da sie viel Platz bieten und der Wind oft günstig ist. Aber auch große Wiesen oder Felder eignen sich gut. Wichtig ist, dass es keine Hindernisse wie Bäume oder Stromleitungen in der Nähe gibt, die den Flug behindern oder gefährlich werden könnten. Wie Stern berichtet, ist es wichtig, auf die Sicherheit zu achten und nur an geeigneten Orten zu fliegen.
Wie gelingt der perfekte Start?
Um den Drachen erfolgreich starten zu lassen, braucht es etwas Übung. Halten Sie den Drachen zunächst mit dem Wind im Rücken. Ziehen Sie dann die Leine straff und geben Sie sie langsam frei, während der Wind den Drachen erfasst. Manchmal braucht es mehrere Versuche, bis der Drachen abhebt. Geduld zahlt sich aber aus! (Lesen Sie auch: Schlechte Gerüche Wohnung Dauerhaft Loswerden – so…)
Bei wenig Wind kann es helfen, ein kurzes Stück mit dem Drachen anzulaufen, um ihn in die Luft zu bekommen.
Ein Tipp aus dem Familienalltag: Nehmen Sie beim ersten Ausflug zum Drachen Steigen einen erfahrenen Drachenflieger mit. So können Sie sich wertvolle Tipps und Tricks abschauen und Fehler vermeiden.
Sicherheitsmaßnahmen beim Drachensteigen
Sicherheit sollte beim Drachen Steigen immer oberste Priorität haben. Achten Sie darauf, dass sich keine Stromleitungen in der Nähe befinden. Bei Gewitter sollte man das Drachensteigen unbedingt vermeiden, da die Leine Strom leiten kann. Auch auf ausreichend Abstand zu Straßen und Bahngleisen sollte geachtet werden. Die ADAC empfiehlt, Kinder beim Drachensteigen stets im Auge zu behalten und ihnen die wichtigsten Sicherheitsregeln zu erklären.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl des richtigen Materials für die Drachenleine. Sie sollte reißfest sein und gut in der Hand liegen. Vermeiden Sie Leinen aus Metalldraht, da diese bei Kontakt mit Stromleitungen lebensgefährlich sein können. Die Bundesnetzagentur bietet auf ihrer Webseite weitere Informationen zum Thema Sicherheit beim Drachensteigen. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Mein Partner…)
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter können Kinder Drachen steigen lassen?
Kinder können bereits ab etwa drei Jahren mit Hilfe ihrer Eltern erste Erfahrungen mit dem Drachensteigen sammeln. Wichtig ist, dass die Kinder dabei stets beaufsichtigt werden und ein leichtes, einfach zu handhabendes Modell verwenden.
Welche Windstärke ist ideal zum Drachen steigen?
Die ideale Windstärke zum Drachensteigen liegt zwischen 2 und 4 Beaufort. Bei zu starkem Wind kann der Drachen schwer zu kontrollieren sein und die Leine reißen. Bei zu wenig Wind hebt der Drachen möglicherweise gar nicht erst ab. (Lesen Sie auch: Schule droht Vater Wegen Facebook-Post – Meinungsfreiheit…)
Was tun, wenn sich der Drachen in einem Baum verfängt?
Versuchen Sie zunächst, den Drachen durch vorsichtiges Ziehen an der Leine zu befreien. Gelingt dies nicht, sollten Sie nicht versuchen, selbst auf den Baum zu klettern. Bitten Sie stattdessen die Feuerwehr oder den Hausmeister um Hilfe.
Darf man überall Drachen steigen lassen?
Nein, nicht überall ist das Drachensteigen erlaubt. In der Nähe von Flughäfen oder militärischen Anlagen ist es in der Regel verboten. Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei der Gemeinde oder der zuständigen Behörde.
Welche Art von Drachenleine ist die beste?
Für Anfänger und Kinder eignen sich Drachenleinen aus Polyester oder Nylon. Diese sind reißfest und liegen gut in der Hand. Vermeiden Sie Metalldrähte, da diese bei Kontakt mit Stromleitungen gefährlich sein können.
Mit diesen Tipps steht einem unbeschwerten Familienausflug zum Drachen Steigen nichts mehr im Wege. Viel Spaß beim Abheben!






