Wenn Flugzeuge am Flughafen Zürich durchstarten müssen, liegt es meist an ungünstigen Wetterbedingungen. Starke Seitenwinde können eine sichere Landung verhindern und Piloten zwingen, den Landeanflug abzubrechen und eine neue Runde zu fliegen. Dies dient der Sicherheit von Passagieren und Besatzung. Durchstarten Flughafen Zürich steht dabei im Mittelpunkt.

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International
- Starke Winde führten zu Flugbeeinträchtigungen in Zürich.
- Einige Flüge mussten umgeleitet werden.
- Auch der Euroairport Basel war betroffen.
Beeinträchtigungen durch Windböen am Flughafen Zürich
Starke Windböen haben am Flughafen Zürich für Turbulenzen gesorgt. Mehrere Flugzeuge mussten ihren Landeanflug abbrechen und durchstarten. Wie Blick berichtet, waren die starken Seitenwinde die Ursache für die schwierigen Landebedingungen.
Einige Flüge waren so stark betroffen, dass sie nicht wie geplant in Zürich landen konnten. Ein Swiss-Flug von Zürich nach Mailand musste beispielsweise umgeleitet werden.
Der Flughafen Zürich ist der grösste Flughafen der Schweiz und ein wichtiges internationales Drehkreuz. Beeinträchtigungen des Flugbetriebs wirken sich daher nicht nur auf die Schweiz, sondern auch auf den internationalen Flugverkehr aus. (Lesen Sie auch: Frontalcrash Oberentfelden: Zwei Frauen Schwer Verletzt)
Auch Euroairport Basel betroffen
Nicht nur am Flughafen Zürich kam es zu Problemen. Auch der Euroairport Basel-Mülhausen, der sich auf französischem Gebiet befindet, aber von der Schweiz mitbenutzt wird, war von den Wetterbedingungen betroffen. Dort kam es ebenfalls zu Verspätungen und Flugausfällen. Die Sicherheit der Passagiere hat oberste Priorität, daher werden bei solchen Wetterbedingungen keine Risiken eingegangen.
Der Euroairport Basel-Mülhausen ist besonders für die Region Basel von grosser Bedeutung. Viele Grenzgänger nutzen ihn, um zu ihren Arbeitsplätzen zu gelangen. Auch für deutsche Staatsbürger ist der Flughafen von Bedeutung, da er von Südbaden aus schnell erreichbar ist.
Wie funktioniert ein Durchstarten am Flughafen Zürich?
Ein Durchstarten am Flughafen Zürich ist ein Sicherheitsmanöver, bei dem ein Pilot den Landeanflug abbricht und das Flugzeug wieder hochzieht. Dies geschieht, wenn die Bedingungen für eine sichere Landung nicht gegeben sind, beispielsweise bei starkem Wind, schlechter Sicht oder Problemen auf der Landebahn. Der Pilot informiert den Tower und leitet das Manöver ein, um eine Kollision zu vermeiden.
Nach dem Durchstarten dreht das Flugzeug in der Regel eine Schleife und versucht es erneut, sobald sich die Bedingungen verbessert haben oder eine andere Landebahn zur Verfügung steht. Die Entscheidung zum Durchstarten liegt immer im Ermessen des Piloten, der die Verantwortung für die Sicherheit des Fluges trägt. Die Schweizerische Zivilluftfahrtbehörde (BAZL) legt die Sicherheitsstandards fest, an die sich die Fluggesellschaften halten müssen. (Lesen Sie auch: SRF Meteo: Stürmisches Winter-Comeback in der Schweiz)
Ein Durchstarten ist ein normales und sicheres Verfahren in der Luftfahrt. Piloten werden für solche Situationen speziell geschult. Es ist wichtig zu betonen, dass ein Durchstarten nicht bedeutet, dass es sich um einen Notfall handelt.
Auswirkungen auf den Flugplan
Die notwendigen Durchstarts und Umleitungen hatten Auswirkungen auf den gesamten Flugplan. Es kam zu Verspätungen und Anschlussflüge wurden verpasst. Die Fluggesellschaften versuchten, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und die betroffenen Passagiere zu unterstützen.
Passagiere, deren Flüge betroffen waren, wurden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Stand ihrer Flüge zu informieren. Viele Airlines bieten auf ihren Webseiten und in ihren Apps aktuelle Informationen zu Flugzeiten und möglichen Änderungen an.

Massnahmen am Flughafen Zürich
Der Flughafen Zürich verfügt über verschiedene Systeme, um den Betrieb auch bei schwierigen Wetterbedingungen aufrechtzuerhalten. Dazu gehören beispielsweise moderne Wetterradare und spezielle Enteisungsanlagen für die Flugzeuge im Winter. (Lesen Sie auch: SRF Meteo: Stürmisches Winter-Comeback sorgt)
Die Mitarbeitenden des Flughafens arbeiten eng mit den Fluggesellschaften und der Flugsicherung zusammen, um die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf des Flugbetriebs zu gewährleisten. Bei starkem Wind werden beispielsweise die Landebahnen so gewählt, dass die Flugzeuge möglichst wenig Seitenwind ausgesetzt sind.
Wie wirkt sich ein Durchstarten auf den Flugplan aus?
Ein Durchstarten kann sich auf den Flugplan auswirken, da es zu Verspätungen kommen kann. Auch Anschlussflüge können verpasst werden. Die Fluggesellschaften bemühen sich jedoch, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. (Lesen Sie auch: Rega Rettung Skitourengänger: Spektakuläre Bergung aus Gletscherspalte)
Ist ein Durchstarten gefährlich?
Die Vorfälle am Flughafen Zürich und am Euroairport Basel zeigen, wie anfällig der Flugverkehr auf Wetterextreme reagieren kann. Solche Ereignisse können auch Auswirkungen auf den Tourismus und die Wirtschaft der betroffenen Regionen haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Luftverkehr ist entscheidend, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten und die Auswirkungen von Störungen so gering wie möglich zu halten. Die Schweizer Flugsicherung Skyguide spielt dabei eine zentrale Rolle.













