Elsie Hewitt Stillen oder nicht? Nach der Geburt ihrer Tochter Scottie Rose im Dezember 2025 entschied sich Model Elsie Hewitt bewusst gegen das Stillen und für die Flaschennahrung. Einige Monate später spricht sie offen über die Schuldgefühle, die diese Entscheidung in ihr auslöste, und wie sie lernte, auf ihre eigenen Bedürfnisse und die ihres Babys zu hören.

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Familien-Tipp
- Informieren Sie sich umfassend über Stillen und Flaschennahrung, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
- Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie sich nicht von gesellschaftlichem Druck beeinflussen.
- Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner, Ihrer Familie und Ihrem Arzt über Ihre Gefühle.
- Suchen Sie Unterstützung bei Stillberaterinnen oder in Stillgruppen, auch wenn Sie sich gegen das Stillen entscheiden.
Elsie Hewitt: Eine Mutter bricht das Tabu
Die Entscheidung, wie ein Baby ernährt wird, ist eine zutiefst persönliche. Für Elsie Hewitt, Freundin von Pete Davidson, war es keine leichte Entscheidung. Wie Gala berichtet, sprach sie in einem Essay auf elle.com offen über ihre Beweggründe und die Schuldgefühle, die sie nach der Geburt ihrer Tochter Scottie Rose plagten.
Hewitt, 29, und Davidson, 32, begrüßten ihre Tochter am 12. Dezember 2025. Schon vor der Geburt beschäftigte sich Hewitt intensiv mit der Frage, wie sie ihr Baby ernähren möchte. Sie war sich der gesellschaftlichen Erwartungen und des „moralischen Drucks“ bewusst, der auf Müttern lastet, zu stillen. Dieser Druck, so Hewitt, führte zu einer „stillen Scham“, die mit der Flaschenernährung verbunden ist.
Für viele Mütter ist Stillen eine natürliche und erfüllende Erfahrung. Es bietet dem Baby wichtige Nährstoffe und stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Doch was, wenn Stillen aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder gewünscht ist?
Hewitt entschied sich, ihre psychische Gesundheit, ihre körperliche Genesung und ihre Vorstellung davon, welche Art von Mutter sie sein möchte, in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Sie erkannte, dass das, was für sie und ihr Baby am besten war, nicht in unterschiedlicher Rangordnung existierte, sondern ein und dasselbe war.
Jede Mutter hat das Recht, die für sie und ihr Baby beste Entscheidung zu treffen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihre Bedürfnisse. (Lesen Sie auch: Jim Curtis Jennifer Aniston: Gemeinsames Zuhause in…)
Wie Elsie Hewitt mit den Schuldgefühlen umging
Trotz ihrer rationalen Entscheidung, nicht zu stillen, blieben die Schuldgefühle nicht aus. „Mein Körper ist biologisch darauf ausgelegt, mein Baby zu ernähren, und mich dagegen zu entscheiden, fühlt sich an, als würde ich…“, schrieb Hewitt. Viele Mütter können dieses Gefühl nachvollziehen. Der gesellschaftliche Druck, „die perfekte Mutter“ zu sein, ist enorm und kann zu Schuldgefühlen und Selbstzweifeln führen.
Hewitt suchte aktiv nach Wegen, mit ihren Schuldgefühlen umzugehen. Sie sprach mit anderen Müttern, las Bücher und Artikel über alternative Fütterungsmethoden und suchte professionelle Hilfe bei einer Therapeutin. Durch diesen Prozess erkannte sie, dass es viele Wege gibt, eine gute Mutter zu sein, und dass Stillen nicht der einzige Weg ist, eine starke Bindung zu ihrem Baby aufzubauen.
Ein wichtiger Schritt für Hewitt war es, sich von dem Gedanken zu befreien, dass ihre Entscheidung egoistisch sei. Sie erkannte, dass sie nur dann eine gute Mutter für Scottie Rose sein kann, wenn sie auch auf ihre eigenen Bedürfnisse achtet. Eine glückliche und gesunde Mutter ist die beste Voraussetzung für ein glückliches und gesundes Kind.
Was sind die Vor- und Nachteile von Stillen und Flaschennahrung?
Die Entscheidung zwischen Stillen und Flaschennahrung ist komplex und hängt von vielen Faktoren ab. Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.
Vorteile des Stillens:
- Enthält wichtige Antikörper und Nährstoffe, die das Immunsystem des Babys stärken.
- Kann das Risiko von Allergien und Infektionen reduzieren.
- Fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind.
- Ist kostengünstiger als Flaschennahrung.
- Kann der Mutter helfen, nach der Geburt schneller Gewicht zu verlieren.
Nachteile des Stillens: (Lesen Sie auch: Beyonce Jay-Z England Umzug Geplatzt: Darum kommt…)
- Kann schmerzhaft sein, besonders in den ersten Wochen.
- Kann zeitaufwendig sein.
- Schränkt die Flexibilität der Mutter ein.
- Kann zu Problemen mit der Milchproduktion führen.
Vorteile der Flaschennahrung:
- Bietet mehr Flexibilität für die Mutter.
- Ermöglicht es dem Partner, sich aktiv an der Fütterung zu beteiligen.
- Gibt der Mutter mehr Kontrolle über die Menge der Nahrung, die das Baby erhält.
- Ist eine gute Option, wenn Stillen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.
Nachteile der Flaschennahrung:
- Ist teurer als Stillen.
- Enthält nicht die gleichen Antikörper und Nährstoffe wie Muttermilch.
- Erfordert mehr Aufwand bei der Zubereitung und Reinigung.
Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über Ihre individuellen Bedürfnisse und Bedenken, um die beste Fütterungsmethode für Ihr Baby zu finden.
Wie funktioniert bedürfnisorientierte Flaschenfütterung?
Auch bei der Flaschenfütterung ist es wichtig, auf die Bedürfnisse des Babys einzugehen. Bedürfnisorientierte Flaschenfütterung bedeutet, das Baby in seinem eigenen Tempo trinken zu lassen und auf seine Signale von Hunger und Sättigung zu achten.

So funktioniert es:
- Halten Sie das Baby in einer halb aufrechten Position.
- Bieten Sie die Flasche an und lassen Sie das Baby den Sauger selbst erfassen.
- Halten Sie die Flasche waagerecht, sodass die Milch nicht von selbst in den Sauger fließt.
- Machen Sie regelmäßig Pausen, damit das Baby Luft holen kann.
- Beenden Sie die Fütterung, wenn das Baby Anzeichen von Sättigung zeigt, wie z.B. das Wegdrehen des Kopfes oder das Ausspucken des Saugers.
Elsie Hewitt Stillen: Was können wir daraus lernen?
Elsie Hewitts offener Umgang mit ihren Schuldgefühlen ist ein wichtiger Beitrag zur Enttabuisierung des Themas Babyernährung. Sie zeigt, dass es in Ordnung ist, sich gegen das Stillen zu entscheiden, wenn es für die Mutter und das Kind die beste Lösung ist. Es ist wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich nicht von gesellschaftlichem Druck beeinflussen zu lassen. (Lesen Sie auch: Harry Styles Beerdigung Oma: Song Sorgte für…)
Jede Mutter hat das Recht, ihren eigenen Weg zu finden, und jede Entscheidung, die sie zum Wohle ihres Kindes trifft, ist richtig. Die Hauptsache ist, dass das Baby geliebt und gut versorgt wird.
Häufig gestellte Fragen
Warum entscheiden sich manche Mütter gegen das Stillen?
Es gibt viele Gründe, warum sich Mütter gegen das Stillen entscheiden. Dazu gehören gesundheitliche Probleme, Medikamente, die die Mutter einnimmt, persönliche Vorlieben, Schwierigkeiten beim Stillen oder der Wunsch nach mehr Flexibilität.
Wie können Mütter mit Schuldgefühlen umgehen, wenn sie nicht stillen?
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jede Mutter das Recht hat, die für sie und ihr Baby beste Entscheidung zu treffen. Sprechen Sie mit anderen Müttern, suchen Sie professionelle Hilfe und konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte der Flaschennahrung.
Welche Alternativen gibt es zur Muttermilch?
Es gibt verschiedene Arten von Säuglingsnahrung, die als Ersatz für Muttermilch geeignet sind. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, um die beste Option für Ihr Baby zu finden. Auch gespendete Muttermilch kann eine Alternative sein, wenn verfügbar. (Lesen Sie auch: Pedro Pascal Beziehung: Neue Liebe mit Rafael…)
Ist die Bindung zwischen Mutter und Kind auch ohne Stillen möglich?
Ja, die Bindung zwischen Mutter und Kind kann auch ohne Stillen aufgebaut werden. Körperkontakt, Kuscheln, Singen und liebevolle Zuwendung sind wichtige Faktoren für eine starke Bindung, unabhängig von der Fütterungsmethode.
Wo finde ich Unterstützung, wenn ich mich für die Flaschennahrung entscheide?
Es gibt viele Ressourcen, die Müttern bei der Flaschennahrung unterstützen können. Dazu gehören Kinderärzte, Hebammen, Stillberaterinnen (die auch bei Flaschennahrung beraten können) und Online-Foren für Mütter.
Elsie Hewitts Geschichte zeigt, dass die Entscheidung für oder gegen das Stillen eine sehr persönliche ist. Wichtig ist, dass Mütter sich gut informieren, auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und sich nicht von Schuldgefühlen leiten lassen. Am Ende zählt nur, dass das Baby gesund und geliebt aufwächst.






