„Es hat nicht geklappt“, hieß es vor einigen Jahren, als bekannt wurde, dass Emma Watson eine Rolle in einem Film ablehnte, der später zu einem der größten Oscar-Hits avancierte. Die Frage, warum Moviepilot.de zufolge die Schauspielerin die Emma Watson Filmabsage aussprach, beschäftigt Filmfans bis heute.

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| Titel | La La Land |
| Originaltitel | La La Land |
| Regie | Damien Chazelle |
| Drehbuch | Damien Chazelle |
| Besetzung | Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend |
| Genre | Musical, Romanze, Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Kinostart | 12. Januar 2017 |
| FSK | 0 |
| Produktion | Impossible Dream, Gilbert Films, Lionsgate |
| Verleih | Studiocanal |
Unser Eindruck: Ein visuell berauschendes und emotional packendes Musical, das die Träume und Enttäuschungen des Lebens in Los Angeles feiert.
Eine verpasste Chance für Emma Watson?
Obwohl Emma Watson durch ihre Rolle als Hermine Granger in den Harry Potter Filmen weltweite Bekanntheit erlangte, entschied sie sich gegen die Rolle der Mia Dolan in Damien Chazelles „La La Land“. Diese Entscheidung, eine Emma Watson Filmabsage, könnte als verpasste Chance betrachtet werden, da der Film ein riesiger Erfolg wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter sechs Oscars. Die Rolle ging schließlich an Emma Stone, die für ihre Darstellung mit einem Oscar als Beste Hauptdarstellerin geehrt wurde.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Schauspieler oft aus verschiedenen Gründen Rollen ablehnen, sei es aufgrund von Terminkonflikten, kreativen Differenzen oder dem Wunsch, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Im Fall von Emma Watson spielte möglicherweise auch die Tatsache eine Rolle, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt auf andere Projekte konzentrieren wollte, wie beispielsweise ihre Rolle in der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“. (Lesen Sie auch: Frederick Wiseman Gestorben: Dokumentarfilm-Legende ist Tot)
Ursprünglich waren Miles Teller und Emma Watson für die Hauptrollen in „La La Land“ vorgesehen, bevor Ryan Gosling und Emma Stone gecastet wurden.
Was unterscheidet „La La Land“ von anderen Musicals?
„La La Land“ ist kein typisches Musical, das mit fröhlichen Gesängen und unbeschwerter Unterhaltung aufwartet. Stattdessen präsentiert der Film eine melancholische und realitätsnahe Geschichte über zwei junge Künstler, die in Los Angeles ihren Träumen nachjagen. Die Musik, komponiert von Justin Hurwitz, ist zwar eingängig und mitreißend, aber auch von einer gewissen Melancholie geprägt, die die emotionalen Höhen und Tiefen der Protagonisten widerspiegelt.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von „La La Land“ ist die visuelle Gestaltung des Films. Regisseur Damien Chazelle setzt auf lange Einstellungen, farbenprächtige Kostüme und eine nostalgische Atmosphäre, die an die großen Hollywood-Musicals der 1950er Jahre erinnert. Die Kameraarbeit von Linus Sandgren fängt die Schönheit und den Glanz von Los Angeles auf eine Weise ein, die sowohl romantisch als auch realistisch wirkt.
Serien-Fakten
- „La La Land“ gewann sechs Oscars, darunter Bester Regisseur und Beste Hauptdarstellerin.
- Der Film spielte weltweit über 446 Millionen Dollar ein.
- Die Musik von „La La Land“ wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.
- Emma Stone erhielt für ihre Leistung zahlreiche Auszeichnungen.
Warum sagte Emma Watson ab?
Die Gründe für die Emma Watson Filmabsage sind vielfältig. Laut Informationen von Moviepilot.de konzentrierte sich Watson zu dieser Zeit auf andere Projekte, insbesondere auf „Die Schöne und das Biest“. Es gab auch Berichte über kreative Differenzen bezüglich der Herangehensweise an die Rolle und die Vorbereitungszeit. Watson soll eine längere Probezeit gefordert haben, um sich optimal auf die musikalischen Aspekte vorzubereiten, was jedoch nicht mit den Produktionsplänen vereinbar war. (Lesen Sie auch: Warum jetzt alle glauben, dass Henry Cavill…)
Diese Entscheidung zeigt, dass Schauspieler oft schwierige Entscheidungen treffen müssen, die ihre Karriere maßgeblich beeinflussen können. Im Fall von Emma Watson führte die Emma Watson Filmabsage zwar dazu, dass sie nicht Teil eines Oscar-prämierten Films war, ermöglichte ihr aber auch, sich anderen Projekten zu widmen, die ihr am Herzen lagen.
Für wen lohnt sich „La La Land“?
„La La Land“ ist ein Film für alle, die sich von mitreißender Musik, einer berührenden Liebesgeschichte und einer nostalgischen Atmosphäre verzaubern lassen wollen. Wer Filme wie „Sing Street“, „Moulin Rouge!“ oder „The Umbrellas of Cherbourg“ mochte, wird hier mit Sicherheit auf seine Kosten kommen. Der Film ist aber auch für diejenigen geeignet, die sich für das Leben von Künstlern in Los Angeles und die Herausforderungen des Träumens interessieren.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass „La La Land“ kein reines Feel-Good-Movie ist. Der Film thematisiert auch die Enttäuschungen und Opfer, die mit dem Verfolgen von Träumen einhergehen. Wer also ein unbeschwertes Musical erwartet, könnte von der melancholischen Grundstimmung des Films überrascht sein.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat Emma Watson die Rolle in „La La Land“ abgelehnt?
Emma Watson lehnte die Rolle der Mia in „La La Land“ ab, weil sie sich zu diesem Zeitpunkt auf andere Projekte konzentrieren wollte, insbesondere auf die Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“. Es gab auch Berichte über kreative Differenzen bezüglich der Vorbereitungszeit.
Welche Auszeichnungen hat „La La Land“ gewonnen?
„La La Land“ gewann insgesamt sechs Oscars, darunter die Auszeichnungen für den besten Regisseur (Damien Chazelle), die beste Hauptdarstellerin (Emma Stone), die beste Kameraarbeit, das beste Szenenbild, die beste Filmmusik und den besten Song.
Wer hat die Musik für „La La Land“ komponiert?
Die Musik für „La La Land“ wurde von Justin Hurwitz komponiert, der für seine Arbeit mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Die Texte zu den Songs stammen von Benj Pasek und Justin Paul. (Lesen Sie auch: Quentin Tarantino Trilogie: Welche Hält Er für…)
Was macht „La La Land“ zu einem besonderen Musical?
„La La Land“ unterscheidet sich von anderen Musicals durch seine melancholische Grundstimmung, die realitätsnahe Darstellung des Lebens von Künstlern in Los Angeles und die visuell beeindruckende Umsetzung mit langen Einstellungen und farbenprächtigen Kostümen.
Welche anderen Filme sind mit „La La Land“ vergleichbar?
Filme, die thematisch oder stilistisch mit „La La Land“ vergleichbar sind, sind unter anderem „Sing Street“, „Moulin Rouge!“, „The Umbrellas of Cherbourg“ und „Whiplash“, ebenfalls von Regisseur Damien Chazelle.

