Ein erdbeben kosovo und in Nordmazedonien hat am späten Dienstagabend, dem 10. Februar 2026, die Region erschüttert. Das Beben erreichte eine Stärke von 4.9 und hatte sein Epizentrum in der Nähe der nordmazedonischen Stadt Tetovo, nahe der Grenze zum Kosovo.

Hintergrund der Erdbebenaktivität in der Region
Die Balkanregion ist bekannt für ihre seismische Aktivität. Die komplexe Tektonik, bei der sich eurasische und adriatische Platte treffen, führt immer wieder zu Erdbeben unterschiedlicher Stärke. Beben sind eine ständige geologische Realität, die die Notwendigkeit von Erdbebenvorsorge und widerstandsfähiger Bauweise unterstreicht. Informationen zur Erdbebenvorsorge bietet beispielsweise das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. (Lesen Sie auch: Alba Berlin im Viertelfinale der Champions League)
Aktuelle Entwicklung: Details zum Erdbeben vom 10. Februar 2026
Das Erdbeben ereignete sich am 10. Februar 2026 um 22:05 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum (EMSC) EMSC lokalisierte das Epizentrum 14.9 km nördlich von Tetovo in einer Tiefe von 5 km. Andere seismologische Institute wie das Nationale Observatorium in Athen (NOA) meldeten abweichende Werte für die Stärke des Bebens. So gab das NOA eine Stärke von 4.6 an. Auch die Erdbebentiefe und die genaue Lage des Epizentrums können sich laut EMSC in den nächsten Stunden noch verändern, da die Daten von Seismologen manuell ausgewertet und Berechnungen verfeinert werden.
Erdbebennews.de berichtet, dass das Beben eine Magnitude von 4.9 hatte und sich in einer Tiefe von 10 km ereignete. Die Seite schätzt die Maximalintensität auf 6.9 und geht davon aus, dass es von etwa 10.1 Millionen Menschen spürbar gewesen sein könnte. Die Seite schätzt zudem, dass es zu keinen bis wenigen Todesopfern und Verletzten gekommen sein könnte. Auch werden leichte Gebäudeschäden für möglich gehalten. (Lesen Sie auch: Mauritius: Auszeichnungen für Hotels und neue deutsche)
Mögliche Auswirkungen und Schäden
Anhand der vorläufigen seismischen Daten dürfte das Erdbeben von fast allen in der Nähe des Epizentrums gespürt worden sein. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu geringen bis mittleren Schäden an Häusern und anderen Gebäuden gekommen ist. Folgende Orte in der Nähe des Epizentrums wurden wahrscheinlich vom Beben betroffen: Dobroste (3,300 Einw.).
Reaktionen und Einordnung
Bisher liegen keine Berichte über größere Schäden oder Verletzte vor. Die Behörden in Nordmazedonien und im Kosovo haben die Lage jedoch im Blick und sind bereit, gegebenenfalls Hilfe zu leisten. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. (Lesen Sie auch: "Dune"-Vorgeschichte: Miniserie verkürzt Wartezeit auf " 3")
Erdbeben Kosovo: Was bedeutet das für die Zukunft?
Das Erdbeben vom 10. Februar 2026 erinnert daran, dass die Balkanregion ein seismisch aktives Gebiet ist. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung und die Behörden sich der Risiken bewusst sind und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dazu gehören erdbebensichere Bauweisen, regelmäßige Übungen und die Erstellung von Notfallplänen. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für das richtige Verhalten im Falle eines Erdbebens ist von großer Bedeutung. Informationen zum richtigen Verhalten bei Erdbeben stellt beispielsweise das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereit.
Die Regierungen der betroffenen Länder sollten zudem in die Überwachung und Erforschung von Erdbeben investieren, um die Vorhersagegenauigkeit zu verbessern und die Bevölkerung besser schützen zu können. (Lesen Sie auch: Olympia Rodeln Einsitzer: Deutsches Duell endet mit…)

Erdbeben in der Region: Eine Chronologie
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl bedeutenderer Erdbeben in der Balkanregion der letzten Jahre:
| Datum | Ort | Magnitude | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| 15. April 1979 | Montenegro | 7.0 | Schwere Schäden, viele Tote |
| 26. Juli 1963 | Skopje, Nordmazedonien | 6.1 | Große Zerstörung, über 1000 Tote |
| 12. Januar 2010 | Haiti (indirekt betroffen) | 7.0 | Katastrophale Schäden, Hunderttausende Tote |
| 26. November 2019 | Albanien | 6.4 | Erhebliche Schäden, Dutzende Tote |
Häufig gestellte Fragen zu erdbeben kosovo
Häufig gestellte Fragen zu erdbeben kosovo
Wo genau lag das Epizentrum des Erdbebens vom 10. Februar 2026?
Das Epizentrum des Erdbebens vom 10. Februar 2026 lag laut dem Europäischen-Mediterranen Seismologischen Zentrum (EMSC) 14.9 km nördlich der Stadt Tetovo in Nordmazedonien, nahe der Grenze zum Kosovo. Die Tiefe des Erdbebens betrug etwa 5 km.
Welche Stärke hatte das Erdbeben, das Kosovo und Nordmazedonien erschüttert hat?
Das Erdbeben vom 10. Februar 2026 erreichte eine Stärke von 4.9 auf der Richterskala. Diese Angabe stammt vom Europäischen-Mediterranen Seismologischen Zentrum (EMSC). Andere Institute meldeten leicht abweichende Werte.
Gab es Berichte über Schäden oder Verletzte nach dem Erdbeben im Kosovo?
Bisher liegen keine Berichte über größere Schäden oder Verletzte vor. Die Behörden in Nordmazedonien und im Kosovo haben die Lage jedoch im Blick und sind bereit, gegebenenfalls Hilfe zu leisten. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Ruhe zu bewahren.
Wie anfällig ist die Region für Erdbeben und warum ist das so?
Die Balkanregion, zu der auch Kosovo und Nordmazedonien gehören, ist aufgrund ihrer Lage an einer tektonisch aktiven Zone anfällig für Erdbeben. Hier treffen die eurasische und adriatische Platte aufeinander, was zu Spannungen und Erdbeben führen kann.
Welche Vorsichtsmaßnahmen können bei einem Erdbeben getroffen werden?
Bei einem Erdbeben sollte man Ruhe bewahren und sich unter einem stabilen Möbelstück, wie einem Tisch, in Deckung begeben. Von Fenstern und Regalen sollte man sich fernhalten. Nach dem Beben sollte man das Gebäude verlassen und sich an einem sicheren Ort im Freien versammeln.
