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Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
Am 1. Februar 2026 gab die Stadtpolizei Zürich bekannt, dass sie ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Extremismus in der Stadt verstärkt. Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen und der Verbreitung extremistischer Ideologien weltweit, hat die Stadtpolizei entschieden, den Fachbereich Aktivismus, der für die Beobachtung und Analyse extremistischer Tendenzen zuständig ist, mit zusätzlichen Ressourcen und spezialisiertem Personal auszustatten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Stadt Zürich weiterhin ein sicherer und lebenswerter Ort für alle Bürgerinnen und Bürger bleibt.

- Die Herausforderungen bei der Bekämpfung von Extremismus Zürich
- Präventionsmassnahmen gegen Extremismus in Zürich
- Die Rolle der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Extremismus Zürich
- Neue Technologien und Extremismus Zürich
- Zusammenarbeit und Koordination im Kampf gegen Extremismus Zürich
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
Die Entscheidung zur Aufstockung des Fachbereichs Aktivismus erfolgte nach einer gründlichen Analyse der aktuellen Sicherheitslage in Zürich. Dabei wurden sowohl traditionelle Formen des Extremismus, wie Rechtsextremismus und Linksextremismus, als auch neuere Phänomene, wie religiös motivierter Extremismus und gewaltbereiter Aktivismus im Bereich des Klima- und Tierschutzes, berücksichtigt. Die Analyse zeigte eine deutliche Zunahme der Online-Radikalisierung, bei der sich Einzelpersonen und Gruppen über soziale Medien und verschlüsselte Kommunikationskanäle extremistischen Ideologien zuwenden. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Verbreitung von Hass und Hetze im Internet schwer zu kontrollieren ist.
Die Stadtpolizei Zürich betont, dass ihre Arbeit in diesem Bereich äußerst sensibel ist und in einem politisch und medial komplexen Umfeld stattfindet. Es ist von größter Bedeutung, die Meinungsfreiheit und das Recht auf friedliche Versammlung zu respektieren, während gleichzeitig die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet und extremistischen Tendenzen entgegengewirkt wird. Die Polizei arbeitet daher eng mit anderen Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Experten zusammen, um ein umfassendes Bild der extremistischen Szene in Zürich zu erhalten und geeignete Maßnahmen zu entwickeln.
Die Herausforderungen bei der Bekämpfung von Extremismus Zürich
Die Bekämpfung von Extremismus Zürich stellt die Sicherheitsbehörden vor vielfältige Herausforderungen. Eine der größten Herausforderungen ist die Identifizierung und Überwachung von potenziell gefährlichen Personen und Gruppen. Dies erfordert den Einsatz modernster Technologie und die Analyse großer Datenmengen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und sicherzustellen, dass die Überwachung nicht missbraucht wird.
Eine weitere Herausforderung ist die Prävention von Radikalisierung. Es ist wichtig, junge Menschen frühzeitig über die Gefahren des Extremismus aufzuklären und ihnen alternative Perspektiven aufzuzeigen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendorganisationen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Stadtpolizei Zürich hat in den letzten Jahren verschiedene Präventionsprogramme entwickelt, die sich speziell an junge Menschen richten. Diese Programme sollen dazu beitragen, dass junge Menschen resistenter gegen extremistische Propaganda werden. (Lesen Sie auch: 5. Februar – Wer wurde heute geboren?)
Die Bekämpfung von Extremismus Zürich erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Ländern und internationalen Organisationen. Extremistische Ideologien kennen keine Grenzen und werden oft über das Internet verbreitet. Daher ist es wichtig, Informationen und Erfahrungen mit anderen Ländern auszutauschen und gemeinsam gegen den Extremismus vorzugehen.
Die Stadtpolizei Zürich arbeitet eng mit dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) zusammen, um Informationen über extremistische Tendenzen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Präventionsmassnahmen gegen Extremismus in Zürich
Neben der repressiven Bekämpfung von Extremismus Zürich legt die Stadtpolizei Zürich großen Wert auf präventive Maßnahmen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Entstehung und Verbreitung extremistischer Ideologien zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen Radikalisierung zu stärken. Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehören:
- Aufklärung und Sensibilisierung: Die Stadtpolizei Zürich bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen und Workshops für Schulen, Jugendorganisationen und andere interessierte Gruppen an. Diese Veranstaltungen sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Gefahren des Extremismus zu schärfen und die Fähigkeit zu fördern, extremistische Propaganda zu erkennen und zu widerlegen.
- Frühzeitige Intervention: Die Stadtpolizei Zürich arbeitet eng mit Schulen, Sozialarbeitern und anderen Fachkräften zusammen, um gefährdete Jugendliche frühzeitig zu identifizieren und ihnen Unterstützung anzubieten. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich Jugendliche extremistischen Gruppen anschließen.
- Förderung von Integration und sozialem Zusammenhalt: Die Stadtpolizei Zürich unterstützt Projekte, die die Integration von Migranten fördern und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken. Ein starker sozialer Zusammenhalt ist eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung von Extremismus.
Die Stadtpolizei Zürich ist überzeugt, dass Prävention der beste Weg ist, um Extremismus Zürich langfristig zu bekämpfen. Daher wird sie auch in Zukunft einen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen legen.
Die Rolle der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Extremismus Zürich
Der Kampf gegen Extremismus Zürich ist nicht nur Aufgabe der Polizei und anderer Behörden, sondern auch der Zivilgesellschaft. Zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine, religiöse Gemeinschaften und engagierte Bürgerinnen und Bürger spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention von Radikalisierung und der Förderung von Toleranz und sozialem Zusammenhalt. (Lesen Sie auch: Tatort beste Folgen: Die Top-Krimis aller Zeiten…)
Die Stadtpolizei Zürich arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um ein breites Netzwerk zur Bekämpfung von Extremismus aufzubauen. Sie unterstützt Projekte, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen initiiert werden, und bietet ihnen Beratung und Schulungen an.
Die Zivilgesellschaft kann auch dazu beitragen, extremistischen Ideologien im öffentlichen Raum entgegenzutreten. Dies kann durch Demonstrationen, Kundgebungen, Online-Kampagnen und andere Formen des zivilen Engagements geschehen. Es ist wichtig, dass die Zivilgesellschaft eine klare Haltung gegen Extremismus bezieht und sich für eine offene und tolerante Gesellschaft einsetzt.
Das Wichtigste in Kürze
Die Stadtpolizei Zürich verstärkt ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Extremismus durch Aufstockung des Fachbereichs Aktivismus, verstärkte Präventionsmaßnahmen und enge Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

Neue Technologien und Extremismus Zürich
Die Verbreitung extremistischer Ideologien wird durch neue Technologien, insbesondere das Internet und soziale Medien, erheblich erleichtert. Extremistische Gruppen nutzen das Internet, um Propaganda zu verbreiten, neue Mitglieder zu rekrutieren und Anschläge zu planen. Die Stadtpolizei Zürich beobachtet diese Entwicklung aufmerksam und setzt moderne Technologie ein, um extremistischen Aktivitäten im Internet entgegenzuwirken.
Eine wichtige Maßnahme ist die Überwachung von sozialen Medien und anderen Online-Plattformen. Die Stadtpolizei Zürich verwendet spezielle Software, um extremistische Inhalte zu identifizieren und zu entfernen. Sie arbeitet auch mit den Betreibern von sozialen Medien zusammen, um extremistischen Gruppen den Zugang zu ihren Plattformen zu erschweren.
Gleichzeitig ist es wichtig, die Meinungsfreiheit im Internet zu schützen. Die Stadtpolizei Zürich achtet darauf, dass ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus Zürich nicht dazu führen, dass legitime Meinungsäußerungen unterdrückt werden. Sie setzt auf eine differenzierte Vorgehensweise, die zwischen extremistischer Propaganda und legitimer Kritik unterscheidet.
Zusammenarbeit und Koordination im Kampf gegen Extremismus Zürich
Die Bekämpfung von Extremismus ist eine komplexe Aufgabe, die eine enge Zusammenarbeit und Koordination zwischen verschiedenen Behörden und Organisationen erfordert. Die Stadtpolizei Zürich arbeitet eng mit anderen Polizeikorps, dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB), der Staatsanwaltschaft und anderen Behörden zusammen, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Die Stadtpolizei Zürich ist auch Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Netzwerken zur Bekämpfung von Extremismus. Diese Netzwerke ermöglichen den Austausch von Informationen und Erfahrungen mit anderen Ländern und Organisationen. Die Stadtpolizei Zürich ist davon überzeugt, dass nur durch eine enge Zusammenarbeit und Koordination der Extremismus Zürich wirksam bekämpft werden kann.
Die Stadtpolizei Zürich unterhält eine spezielle Hotline, an die sich Bürgerinnen und Bürger wenden können, wenn sie verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit Extremismus beobachten.
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was versteht man unter Extremismus Zürich?
Unter Extremismus Zürich versteht man das Bestreben von Einzelpersonen oder Gruppen, die grundlegenden Werte und Normen der demokratischen Gesellschaft zu untergraben oder zu beseitigen. Dies kann sich in unterschiedlichen Formen äußern, von verbaler Hetze bis hin zu gewalttätigen Handlungen.
Wie kann ich Extremismus erkennen?
Extremismus äußert sich oft in der Verbreitung von Hass und Hetze, der Leugnung von Menschenrechten, der Verherrlichung von Gewalt und der Ablehnung des Rechtsstaats. Achten Sie auf solche Anzeichen in Ihrem Umfeld.
Was kann ich tun, wenn ich extremistisches Verhalten beobachte?
Wenn Sie extremistisches Verhalten beobachten, sollten Sie dies der Polizei melden. Sie können sich auch an eine Beratungsstelle wenden, die Ihnen Unterstützung und Informationen bietet.
Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Verbreitung von Extremismus?
Soziale Medien spielen eine große Rolle bei der Verbreitung von Extremismus, da sie es extremistischen Gruppen ermöglichen, Propaganda zu verbreiten und neue Mitglieder zu rekrutieren. Die Stadtpolizei Zürich überwacht soziale Medien, um extremistischen Aktivitäten entgegenzuwirken.
Wie arbeitet die Stadtpolizei Zürich mit anderen Behörden zusammen?
Die Stadtpolizei Zürich arbeitet eng mit anderen Polizeikorps, dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB), der Staatsanwaltschaft und anderen Behörden zusammen, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Strategien zur Bekämpfung von Extremismus Zürich zu entwickeln.
Fazit
Die Verstärkung der Extremismus-Abwehr durch die Stadtpolizei Zürich ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt zu gewährleisten. Die Bekämpfung von Extremismus Zürich ist eine komplexe Aufgabe, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Zivilgesellschaft und jedem einzelnen Bürger erfordert. Durch die Kombination von repressiven und präventiven Maßnahmen, den Einsatz moderner Technologie und die Förderung von Toleranz und sozialem Zusammenhalt kann es gelingen, extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken und Zürich als sicheren und lebenswerten Ort für alle zu erhalten.
