Ein Fahrverbot wegen Geschwindigkeit droht, wenn Autofahrer innerorts mehr als 31 km/h oder außerorts mehr als 41 km/h zu schnell unterwegs sind. Die Dauer des Fahrverbots variiert je nach Schwere des Verstoßes und kann zwischen einem und drei Monaten liegen. Fahrverbot Geschwindigkeit steht dabei im Mittelpunkt.

Fahrzeug-Daten
- Geschwindigkeitsüberschreitung: Innerorts ab 31 km/h zu schnell
- Geschwindigkeitsüberschreitung: Außerorts ab 41 km/h zu schnell
- Dauer Fahrverbot: 1 bis 3 Monate
- Bußgeld: Variiert je nach Geschwindigkeitsüberschreitung
Wie hoch sind die Bußgelder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im Bußgeldkatalog festgelegt. Wer innerorts 21 km/h zu schnell fährt, muss beispielsweise mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei 31 km/h zu schnell innerorts drohen bereits 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Außerorts sind die Strafen etwas geringer, aber ab 41 km/h zu schnell droht auch hier ein Fahrverbot.
Was bedeutet das für Autofahrer?
Ein Fahrverbot wegen Geschwindigkeit hat erhebliche Auswirkungen für Autofahrer. Betroffene dürfen für die Dauer des Fahrverbots kein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen. Das bedeutet, dass sie auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder Mitfahrgelegenheiten angewiesen sind. Zudem kann ein Fahrverbot berufliche Konsequenzen haben, beispielsweise wenn der Führerschein für die Ausübung des Berufs erforderlich ist.
Informieren Sie sich über die Möglichkeit, ein Fahrverbot in ein erhöhtes Bußgeld umzuwandeln. In manchen Fällen, insbesondere wenn die berufliche Existenz gefährdet ist, kann dies möglich sein. (Lesen Sie auch: B33 Geschwindigkeitsüberschreitung: Hohe Strafen Drohen!)
Welche Rolle spielt die Toleranz bei Geschwindigkeitsmessungen?
Bei Geschwindigkeitsmessungen wird in Deutschland eine Toleranz abgezogen. Diese Toleranz beträgt in der Regel 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3 Prozent bei Geschwindigkeiten über 100 km/h. Diese Toleranz soll Messungenauigkeiten ausgleichen und sicherstellen, dass Autofahrer nicht ungerechtfertigt bestraft werden. Der ADAC bietet eine detaillierte Übersicht zum aktuellen Bußgeldkatalog.
Kann man ein Fahrverbot umgehen?
In bestimmten Fällen ist es möglich, ein Fahrverbot zu umgehen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein sogenannter Augenblicksversagen vorliegt, also ein kurzzeitiger Kontrollverlust. Auch wenn die berufliche Existenz durch das Fahrverbot gefährdet ist, kann in Einzelfällen von einem Fahrverbot abgesehen werden. Allerdings ist dies in der Regel mit einem höheren Bußgeld verbunden. Der Bußgeldkatalog bietet Informationen zu den verschiedenen Sanktionen.
Was ist die Einspruchsfrist bei einem Bußgeldbescheid?
Wenn ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert, haben Betroffene in der Regel zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Es empfiehlt sich, den Bußgeldbescheid genau zu prüfen und gegebenenfalls einen Anwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren. Ein Einspruch kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn Zweifel an der Richtigkeit der Geschwindigkeitsmessung bestehen oder wenn besondere Umstände vorliegen, die ein Fahrverbot unzumutbar machen. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.
Ursprünglich berichtet von: Presseportal (Lesen Sie auch: Salach Polizei Blitzer: Autofahrer Nutzte App während…)
Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung droht ein Fahrverbot?
Ein Fahrverbot droht in Deutschland, wenn Sie innerorts mehr als 31 km/h oder außerorts mehr als 41 km/h zu schnell fahren. Die genaue Dauer des Fahrverbots hängt von der Schwere des Verstoßes ab.

Wie lange dauert ein Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung?
Die Dauer eines Fahrverbots wegen Geschwindigkeitsüberschreitung kann zwischen einem und drei Monaten liegen. Die genaue Dauer wird im Bußgeldbescheid festgelegt und hängt von der Schwere des Verstoßes ab. (Lesen Sie auch: Drogenfahrt Rastatt: Mehrere Fahrer unter Einfluss Erwischt)
Kann man ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umwandeln?
In bestimmten Fällen ist es möglich, ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umzuwandeln. Dies ist jedoch von den Umständen des Einzelfalls abhängig und liegt im Ermessen der Behörden.
Welche Toleranz wird bei Geschwindigkeitsmessungen abgezogen?
Bei Geschwindigkeitsmessungen wird in der Regel eine Toleranz von 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3 Prozent bei Geschwindigkeiten über 100 km/h abgezogen.
Was passiert, wenn man während des Fahrverbots fährt?
Wer während eines Fahrverbots ein Kraftfahrzeug führt, begeht eine Straftat. Dies kann mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Zudem droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
Ein Fahrverbot wegen Geschwindigkeit ist eine ernste Angelegenheit, die erhebliche Konsequenzen haben kann. Achten Sie daher auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und vermeiden Sie unnötige Risiken im Straßenverkehr.
(Lesen Sie auch: Maulburg Unfall: Frontalkollision auf B317 fordert Verletzte)
