Filmfest München 2024 präsentiert mit „All We Ever Wanted“ eine ungewöhnliche Dreiecksbeziehung vor der Kulisse Fuerteventuras. Der Film von Frédéric Jaeger lotet die Dynamiken zwischen einer Frau und ihren zwei besten Freunden aus, wobei einer der Lover und der andere der platonische Vertraute ist.
Kultur-Kompakt
- Ungewöhnliche Konstellation: Dreiecksbeziehung auf Fuerteventura
- Beziehungsdynamik: Lover, bester Freund und finanzielle Schwierigkeiten
- Humorvoller Blick: Alltagsneurosen und Urlaubsrealität
- Regie: Frédéric Jaeger inszeniert mit leichter Hand
| Titel | All We Ever Wanted |
|---|---|
| Regie | Frédéric Jaeger |
| Genre | Drama, Komödie |
| Produktion | Tarnung Filmproduktion |
Unser Eindruck: Eine leichte Sommerkomödie mit Tiefgang, die zum Nachdenken über Beziehungen anregt.
Ein Urlaub der anderen Art
Desirée, Elias und Sal – ein Trio, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Wie Die Zeit berichtet, nimmt Desirée ihre beiden besten Freunde mit auf einen Erholungsurlaub nach Fuerteventura. Elias, der Lover, ist der Inbegriff des „Almans“, stets um Versicherungsschutz und Ordnung bemüht. Sal hingegen, der schwule Vertraute, widmet sich der Körperpflege und dem Beobachten.
Was macht „All We Ever Wanted“ besonders?
Der Film vermeidet es, einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben. Stattdessen werden die Charaktere in ihrer Widersprüchlichkeit gezeigt. Die Kamera fängt die karge Schönheit der Vulkanlandschaft ein und unterstreicht so die innere Leere der Figuren. Der Film punktet mit subtilem Humor und überraschenden Wendungen.
Vom Luxus zum Existenzkampf
Als Desirées Mutter plötzlich das Budget für den Urlaub sperrt, sind die drei auf sich allein gestellt. In der unwirtlichen Umgebung der Vulkanwüste müssen sie sich ihren Problemen stellen. Die finanzielle Notlage zwingt sie, ihre Beziehung zueinander zu überdenken.
Die Dreharbeiten fanden tatsächlich auf Fuerteventura statt, was dem Film eine authentische Atmosphäre verleiht.

Für wen lohnt sich „All We Ever Wanted“?
Wer Filme wie „Drei Tage in Quiberon“ oder „Toni Erdmann“ mochte, wird hier ebenfalls fündig. „All We Ever Wanted“ ist eine Komödie für Zuschauer, die gerne lachen, aber auch zum Nachdenken angeregt werden möchten. Der Film eignet sich besonders für ein Publikum, das sich für zwischenmenschliche Beziehungen und ungewöhnliche Konstellationen interessiert.
Das Filmfest München 2024 bietet mit diesem Film eine willkommene Abwechslung zum Mainstream-Kino. Frédéric Jaeger beweist mit „All We Ever Wanted“ sein Talent für feine Beobachtungen und pointierte Dialoge.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in „All We Ever Wanted“?
Der Film erzählt die Geschichte einer Dreiecksbeziehung während eines Urlaubs auf Fuerteventura. Als das Geld ausgeht, müssen sich die Protagonisten ihren Problemen stellen. (Lesen Sie auch: Fantasy Filmfest Nights 2026: Von Alien-Schwänzen und…)
Wer ist der Regisseur von „All We Ever Wanted“?
Regie führte Frédéric Jaeger, der bereits mit seinen Kurzfilmen auf sich aufmerksam machte. „All We Ever Wanted“ ist sein erster Langspielfilm.
Wo wurde der Film gedreht?
Die Dreharbeiten fanden auf der Kanarischen Insel Fuerteventura statt. Die Vulkanlandschaft bildet eine eindrucksvolle Kulisse für die Geschichte. (Lesen Sie auch: Dschungelkönig 2024: So feiert die Promiwelt Gil…)

Welche Themen werden in dem Film behandelt?
Der Film thematisiert zwischenmenschliche Beziehungen, finanzielle Schwierigkeiten und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Auch Alltagsneurosen werden auf humorvolle Weise thematisiert.






