Franziska Van Almsick Erziehung: Wie schützt die ehemalige Schwimmikone ihre Kinder vor den Schattenseiten der digitalen Welt? Van Almsick, selbst Mutter von zwei Söhnen, setzt klare Grenzen beim Umgang mit sozialen Medien, insbesondere für ihren jüngeren Sohn. Sie ist überzeugt, dass Plattformen wie Instagram und TikTok eine verzerrte Realität darstellen und somit schädlich sein können.

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- Franziska van Almsick über Erziehung und den Umgang mit sozialen Medien
- Welche Rolle spielen soziale Medien in der heutigen Erziehung?
- Wie können Eltern ihre Kinder vor den Gefahren sozialer Medien schützen?
- Jennifer Garner und die Peinlichkeit der Eltern
- Wie können Eltern mit dem „Peinlichkeitsfaktor“ umgehen?
Eltern-Info
- Altersgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren.
- Zeitaufwand: Für die Umsetzung der Regeln ist kein zusätzlicher Zeitaufwand nötig, sondern es geht um die bewusste Gestaltung des Familienalltags.
- Kosten: Keine zusätzlichen Kosten.
- Schwierigkeitsgrad: Mittel. Erfordert Konsequenz und offene Kommunikation.
Franziska van Almsick über Erziehung und den Umgang mit sozialen Medien
Franziska van Almsick, 47 Jahre alt und Mutter von zwei Söhnen im Alter von zwölf und 19 Jahren, spricht offen über ihre Erziehungsprinzipien. Im Gespräch mit Bild betont sie, dass ihre Kinder grundsätzlich ihr eigenes Leben leben sollen. Sie verzichtet weitgehend darauf, ihnen Vorschriften zu machen. Eine wichtige Ausnahme bildet jedoch der Umgang mit sozialen Medien. „Social Media ist Fluch und Segen zugleich, für viele ist es Gift“, so die ehemalige Spitzensportlerin.
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bil.de - Aktenzeichen: aziergang
Insbesondere ihrem jüngeren Sohn, dem Zwölfjährigen, ist die Nutzung von Instagram, TikTok und Co. untersagt. Van Almsick begründet dies mit der ihrer Meinung nach unrealistischen Darstellung des Lebens auf diesen Plattformen. Viele Nutzer würden denken, dass andere das perfekte Leben führen, was zu Unzufriedenheit und psychischen Problemen führen könne. Sie hält es für zu gefährlich, ihr Kind Plattformen auszusetzen, die nicht die Realität abbilden. Im Sport habe sie gelernt, „dass Hinfallen nicht schlimm ist. Entscheidend ist, wieder aufzustehen.“ Diese Resilienz möchte sie auch ihren Kindern vermitteln, ohne dass sie sich durch den Vergleich mit vermeintlich perfekten Online-Profilen entmutigen lassen.
Sprechen Sie offen mit Ihren Kindern über die Inhalte, die sie in den sozialen Medien konsumieren. Fördern Sie ein kritisches Hinterfragen der dargestellten Realität und vermitteln Sie, dass nicht alles, was online gezeigt wird, der Wahrheit entspricht. (Lesen Sie auch: Jennifer Garner: Jennifer Garners Kinder boykottieren ihre…)
Welche Rolle spielen soziale Medien in der heutigen Erziehung?
Soziale Medien sind aus dem Alltag vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Sie bieten Möglichkeiten zur Vernetzung, zum Austausch und zur Unterhaltung. Gleichzeitig bergen sie aber auch Risiken wie Cybermobbing, unrealistische Schönheitsideale und die bereits erwähnte verzerrte Darstellung der Realität. Eltern stehen daher vor der Herausforderung, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu vermitteln.
Die Diskussion um die Vor- und Nachteile sozialer Medien ist vielschichtig. Einerseits können sie die Kreativität fördern und den Zugang zu Informationen erleichtern. Andererseits besteht die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit online verbringen und dadurch andere wichtige Aspekte ihres Lebens vernachlässigen. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verbringen Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren durchschnittlich mehr als drei Stunden pro Tag in sozialen Medien. Es ist daher wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zu finden und den Medienkonsum der Kinder im Auge zu behalten.
Neben Franziska van Almsick setzen auch andere Prominente auf einen bewussten Umgang mit sozialen Medien in der Erziehung ihrer Kinder. So hat beispielsweise Gwyneth Paltrow, wie Hello Magazine berichtet, ihrer Tochter Apple Martin erlaubt, ein privates Instagram-Konto zu führen (instagram.com/applemartin), betont aber gleichzeitig die Bedeutung von Offline-Aktivitäten und persönlichem Kontakt.
Wie können Eltern ihre Kinder vor den Gefahren sozialer Medien schützen?
Es gibt verschiedene Strategien, mit denen Eltern ihre Kinder vor den negativen Auswirkungen sozialer Medien schützen können. Dazu gehören:
- Altersbeschränkungen beachten: Viele soziale Netzwerke haben Altersbeschränkungen. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder diese einhalten.
- Klare Regeln festlegen: Vereinbaren Sie feste Zeiten für die Nutzung von sozialen Medien und legen Sie fest, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht.
- Offene Kommunikation: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Risiken von Cybermobbing, Fake News und unangemessenen Inhalten.
- Vorbild sein: Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie selbst einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien pflegen.
- Alternativen anbieten: Fördern Sie Hobbys und Aktivitäten, die nichts mit digitalen Medien zu tun haben.
Es ist wichtig zu betonen, dass Verbote allein oft nicht zielführend sind. Kinder und Jugendliche suchen sich dann möglicherweise andere Wege, um soziale Medien zu nutzen. Stattdessen sollten Eltern versuchen, ein Vertrauensverhältnis zu ihren Kindern aufzubauen und sie zu einem kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu erziehen. (Lesen Sie auch: Biathlon Massenstart Olympia: Wer startet, wer fehlt)
Geeignet für Kinder ab 12 Jahren, wobei die Begleitung und Unterstützung der Eltern in jüngeren Jahren besonders wichtig ist.
Jennifer Garner und die Peinlichkeit der Eltern
Nicht nur Franziska van Almsick beschäftigt sich mit der Erziehung ihrer Kinder. Auch Jennifer Garner, 53, kennt die Herausforderungen des Elternseins. Wie sie in der „Jennifer Hudson Show“ (jenniferhudsonshow.com) erzählte, finden ihre Kinder Violet, 20, Fin, 17, und Samuel, 13, sie „total peinlich“. Auf die Frage, was sie tue, um bei ihren Kids „Coolness-Punkte“ zu sammeln, antwortete sie lakonisch: „Ich bin total peinlich. Ich bin einfach nur beschämend.“
Auch ihre jüngste Serien-Empfehlung stieß bei der Familie auf wenig Begeisterung. Sie schilderte die Reaktion ihres Nachwuchses auf Staffel 2 ihrer Apple TV+ Serie „The Last Thing He Told Me“ so: „Ich habe meine Kinder gefragt, ob sie sich diese Staffel der Serie ansehen würden, und sie meinten: ‚Müssen wir das wirklich?'“ Garner räumte zudem ein: „Aber ich meine, Kinder wollen ihre…“ (der Artikel bricht hier ab, weitere Details sind nicht bekannt).
Die Anekdote von Jennifer Garner zeigt, dass es zum Erwachsenwerden dazugehört, die eigenen Eltern peinlich zu finden. Es ist ein natürlicher Prozess der Ablösung und der Identitätsfindung. Eltern sollten dies nicht persönlich nehmen, sondern versuchen, mit Humor und Gelassenheit darauf zu reagieren.
RTL.de berichtete ebenfalls über Jennifer Garners Erfahrungen mit ihren Kindern und deren Einschätzung ihrer „Peinlichkeit“.
Wie können Eltern mit dem „Peinlichkeitsfaktor“ umgehen?
Der „Peinlichkeitsfaktor“ der Eltern ist ein Thema, mit dem sich viele Familien auseinandersetzen müssen. Hier sind einige Tipps, wie Eltern damit umgehen können: (Lesen Sie auch: DJ ötzi Tochter im Visier: Harte Kritik,…)

- Nicht persönlich nehmen: Es ist ein natürlicher Prozess der Ablösung.
- Humor bewahren: Lachen Sie mit Ihren Kindern über die Situation.
- Interesse zeigen: Zeigen Sie Interesse an den Hobbys und Interessen Ihrer Kinder.
- Gesprächsangebot machen: Bieten Sie Ihren Kindern ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Probleme.
- Authentisch bleiben: Versuchen Sie nicht, krampfhaft „cool“ zu sein.
Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern Freiraum lassen, sich zu entwickeln und ihre eigene Identität zu finden. Gleichzeitig sollten sie aber auch präsent sein und ihren Kindern Halt und Unterstützung bieten.
Warum ist Franziska van Almsick so besorgt über den Einfluss sozialer Medien auf ihre Kinder?
Franziska van Almsick sieht soziale Medien als „Fluch und Segen zugleich“. Sie befürchtet, dass die oft unrealistische Darstellung des Lebens auf Plattformen wie Instagram und TikTok zu Unzufriedenheit und psychischen Problemen bei ihren Kindern führen könnte.
Welche Altersbeschränkungen gelten für die Nutzung von sozialen Medien?
Viele soziale Netzwerke haben Altersbeschränkungen, die in den Nutzungsbedingungen festgelegt sind. In der Regel liegt die Altersgrenze bei 13 Jahren. Einige Plattformen erfordern sogar das Einverständnis der Eltern für Nutzer unter 16 Jahren. (Lesen Sie auch: Biathlon Massenstart Herren: Olympia-Aus für deutsche)
Wie viel Zeit verbringen Jugendliche durchschnittlich in sozialen Medien?
Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verbringen Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren durchschnittlich mehr als drei Stunden pro Tag in sozialen Medien. Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit diesen Medien.
Was können Eltern tun, wenn ihre Kinder sie peinlich finden?
Es ist wichtig, den „Peinlichkeitsfaktor“ nicht persönlich zu nehmen. Eltern sollten Humor bewahren, Interesse an den Hobbys ihrer Kinder zeigen und ein offenes Ohr für ihre Sorgen haben. Authentizität ist dabei entscheidend.
Welche Rolle spielt die Vorbildfunktion der Eltern im Umgang mit sozialen Medien?
Eltern sollten ihren Kindern vorleben, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Medien aussieht. Dies beinhaltet die Einhaltung von Nutzungszeiten, die Auswahl von Inhalten und den Schutz der Privatsphäre.
Franziska Van Almsick Erziehung: Die Balance zwischen Freiheit und Schutz ist ein zentrales Thema in der Erziehung. Es geht darum, den Kindern Raum zur Entfaltung zu geben, sie aber gleichzeitig vor den Gefahren der Welt zu schützen. Ein offener und ehrlicher Austausch innerhalb der Familie ist dabei unerlässlich. Ein konkreter Tipp für Familien ist es, regelmäßige „Medien-Pausen“ einzulegen, in denen alle Familienmitglieder bewusst auf digitale Geräte verzichten und sich stattdessen anderen Aktivitäten widmen.
Dieser Artikel basiert auf einer Meldung von: Gala
