Ein gefälschter Reisepass wurde am 14. März 2026 von der Bundespolizei in Kehl sichergestellt. Der Pass wurde bei der Kontrolle eines 18-jährigen afghanischen Staatsangehörigen entdeckt, der mit einem Fernzug aus Frankreich eingereist war.

+
Die wichtigsten Fakten
- Datum: 14. März 2026
- Ort: Bahnhof Kehl
- Betroffener: 18-jähriger afghanischer Staatsangehöriger
- Reise: Grenzüberschreitender Fernzug aus Frankreich
Wie erkennt man einen gefälschten Reisepass?
Die Erkennung eines gefälschten Reisepasses erfordert geschultes Personal und spezielle Ausrüstung. Merkmale wie Wasserzeichen, Hologramme und spezielle Drucktechniken werden geprüft. Auch die Konsistenz der persönlichen Daten und das Foto werden genauestens untersucht, um Manipulationen festzustellen.
Kontrolle im grenzüberschreitenden Verkehr
Die Bundespolizei führt regelmäßig Kontrollen im grenzüberschreitenden Verkehr durch, um die Sicherheit zu gewährleisten und Straftaten zu verhindern. Dabei werden Personen und mitgeführtes Gepäck überprüft, um illegale Einreisen und Schleusungskriminalität zu bekämpfen. Die Beamten sind speziell geschult, um gefälschte Dokumente zu erkennen. (Lesen Sie auch: A94 Grenzkontrolle Freilassing: Haftbefehl und Gefälschter Schein)
Was passiert mit dem Reisenden?
Nach der Sicherstellung des gefälschten Passes wurden gegen den 18-jährigen afghanischen Staatsangehörigen Ermittlungen eingeleitet. Die Bundespolizei prüft nun, ob der Mann weitere Straftaten begangen hat oder ob er versucht hat, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Die weiteren Maßnahmen werden in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft getroffen.
Die Verwendung eines gefälschten Reisepasses stellt eine Straftat dar und kann mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Zudem kann die Einreise nach Deutschland verweigert werden.
Auswirkungen auf die Schleusungskriminalität
Der Fall zeigt die anhaltende Problematik der Schleusungskriminalität. Immer wieder versuchen Menschen, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei verstärkt ihre Kontrollen, um diese Aktivitäten zu unterbinden und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat informiert umfassend über das Thema Schleusungskriminalität. (Lesen Sie auch: Renitenter Mann Altdorf: 33-Jähriger Leistet Widerstand)
Wie geht es weiter?
Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Es wird geprüft, ob der 18-Jährige Teil eines Schleusernetzwerks ist oder ob er auf eigene Faust gehandelt hat. Die Bundespolizei arbeitet eng mit anderen Behörden zusammen, um die Hintergründe aufzuklären. Wie Presseportal berichtet, werden die Ergebnisse der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft vorgelegt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Strafe droht für die Nutzung eines gefälschten Reisepasses?
Die Verwendung eines gefälschten Reisepasses kann gemäß § 267 StGB (Urkundenfälschung) mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden. Zudem droht die Ausweisung aus Deutschland.
Welche Behörde ist für die Bekämpfung von Schleusungskriminalität zuständig?
Die Bekämpfung von Schleusungskriminalität ist eine Aufgabe der Bundespolizei. Diese arbeitet eng mit anderen nationalen und internationalen Behörden zusammen, um Schleuserbanden zu identifizieren und zu zerschlagen.
Wie viele Fälle von Urkundenfälschung werden jährlich in Deutschland aufgedeckt?
Die Anzahl der aufgedeckten Fälle von Urkundenfälschung variiert jährlich. Genaue Zahlen können beim Bundeskriminalamt (BKA) BKA erfragt werden, das jährlich eine Kriminalstatistik veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Gestohlene Fahrräder Stuttgart: Polizei Ermittelt Zwei Täter)
Was können Reisende tun, um sich vor gefälschten Dokumenten zu schützen?
Reisende sollten ihre Reisedokumente sorgfältig aufbewahren und vor Verlust oder Diebstahl schützen. Bei der Beantragung von Visa oder anderen Dokumenten sollten nur offizielle Stellen kontaktiert und keine unseriösen Angebote angenommen werden.















