Glücklich Im Alter – wer wünscht sich das nicht? Eine aktuelle Studie der Universität Wien liefert überraschende Erkenntnisse: Das Zusammenziehen in einer neuen Partnerschaft kann die Lebenszufriedenheit älterer Menschen deutlich steigern. Und das Beste daran: Ein Trauschein ist dafür gar nicht nötig!

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| Steckbrief: Iris Wahring | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Iris Wahring |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf | Psychologin, Forscherin |
| Bekannt durch | Studie zum Thema Lebenszufriedenheit im Alter |
| Aktuelle Projekte | Forschungsprojekte an der Universität Wien |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Zusammenziehen als Schlüssel zum Glück im Alter
Die Studie, durchgeführt von einem internationalen Team um die Wiener Psychologin Iris Wahring, analysierte Daten von 2.840 Personen im Alter von 50 bis 95 Jahren aus den Vereinigten Staaten. Über einen Zeitraum von 2006 bis 2021 wurden die Teilnehmer regelmäßig zu ihrer Lebenssituation befragt, wobei der Fokus auf heterosexuellen Beziehungen lag. Wie Stern berichtet, untersuchten die Forscher, wie sich die Lebenszufriedenheit und depressive Symptome im Zusammenhang mit dem Zusammenziehen in einer Partnerschaft veränderten.
Kurzprofil
- Studie zeigt: Zusammenziehen im Alter steigert die Lebenszufriedenheit.
- Heirat hat keinen zusätzlichen Effekt auf das Wohlbefinden.
- Ältere Menschen sind resilienter gegenüber Trennungen als erwartet.
- Gesellschaftliche Akzeptanz von nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften nimmt zu.
- Forschungsteam unter der Leitung von Iris Wahring von der Universität Wien.
Kein „Ja“-Wort für mehr Glück?
Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass das Zusammenziehen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden älterer Paare hat. Interessanterweise spielte die Heirat dabei keine Rolle. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Bonus für das Wohlbefinden bereits durch die geteilte Lebenswelt in der Partnerschaft erreicht wird“, erklärt Iris Wahring von der Universität Wien. Es scheint, dass die Geborgenheit, die gemeinsame Gestaltung des Alltags und die emotionale Unterstützung, die mit dem Zusammenleben einhergehen, die entscheidenden Faktoren für ein glückliches Leben im Alter sind.
Frühere Studien hatten noch einen stärkeren Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und dem Zusammenziehen von Verheirateten hergestellt. Doch die Zeiten ändern sich, und mit ihnen die gesellschaftlichen Normen. Ehelose Beziehungen sind heute üblicher und akzeptierter denn je, was sich auch in den Studienergebnissen widerspiegelt. Das bedeutet aber nicht, dass die Ehe an sich an Bedeutung verloren hat. Für viele Paare ist sie nach wie vor ein wichtiger Schritt in ihrer Beziehung, der mit tiefen Gefühlen und Verpflichtungen verbunden ist. Die Studie zeigt lediglich, dass das Zusammenleben ohne Trauschein genauso glücklich machen kann.
Wie robust sind ältere Menschen bei Trennungen?
Ein weiteres überraschendes Ergebnis der Studie war die Feststellung, dass ältere Menschen erstaunlich robust auf Trennungen reagieren. Entgegen gängiger Vorstellungen konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen Trennungen und einer niedrigeren Lebenszufriedenheit festgestellt werden. Dies deutet darauf hin, dass ältere Menschen möglicherweise über bessere Bewältigungsstrategien verfügen oder dass sie Trennungen anders verarbeiten als jüngere Generationen. Möglicherweise spielen auch die Lebenserfahrung und die größere Unabhängigkeit im Alter eine Rolle. (Lesen Sie auch: Höiby Anklage: Opfer Schildert Høiby als „besessen)
Diese Erkenntnisse sind besonders wertvoll, da sie das Bild des hilflosen, einsamen älteren Menschen, der nach einer Trennung in tiefe Depressionen verfällt, widerlegen. Stattdessen zeigen sie, dass ältere Menschen durchaus in der Lage sind, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen und ihr Leben auch nach einer Trennung wieder in die Hand zu nehmen. Das bedeutet aber nicht, dass Trennungen im Alter keine schmerzhaften Erfahrungen sind. Vielmehr unterstreichen die Studienergebnisse die Bedeutung von sozialer Unterstützung, Selbstfürsorge und einer positiven Lebenseinstellung, um auch nach einer Trennung wieder glücklich zu werden.
Die Studie wurde im „International Journal of Behavioral Development“ veröffentlicht und bietet wertvolle Einblicke in die psychologischen Aspekte des Alterns und der Partnerschaft.
Was bedeutet das für die Praxis?
Die Ergebnisse der Studie haben weitreichende Implikationen für die Beratung und Unterstützung älterer Menschen. Sie zeigen, dass es nie zu spät ist, eine neue Liebe zu finden und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Gleichzeitig ermutigen sie dazu, traditionelle Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft zu hinterfragen und individuelle Lebensmodelle zu akzeptieren. Denn letztendlich zählt nur eines: das persönliche Glück und Wohlbefinden.
Für ältere Menschen, die sich in einer neuen Beziehung befinden, bedeutet dies, dass sie sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen oder familiären Traditionen unter Druck setzen lassen sollten. Ob sie heiraten oder nicht, ist ihre ganz persönliche Entscheidung. Wichtig ist, dass sie sich in ihrer Beziehung wohlfühlen und dass sie die Liebe und Geborgenheit finden, die sie sich wünschen. Und für diejenigen, die eine Trennung hinter sich haben, bieten die Studienergebnisse Trost und Hoffnung. Sie zeigen, dass das Leben auch nach einer Trennung weitergeht und dass es möglich ist, wieder glücklich zu werden. Mit der richtigen Unterstützung und einer positiven Lebenseinstellung können ältere Menschen gestärkt aus schwierigen Situationen hervorgehen und ein erfülltes Leben im Alter führen. Informationen zum Thema psychische Gesundheit im Alter bietet die Deutsche Depressionshilfe.
Iris Wahring privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über das Privatleben von Iris Wahring ist öffentlich wenig bekannt. Sie konzentriert sich auf ihre Forschungstätigkeit an der Universität Wien und engagiert sich für die Förderung des psychischen Wohlbefindens älterer Menschen. Es ist davon auszugehen, dass sie ihre Expertise auch in ihrem persönlichen Umfeld einbringt und ihre Erkenntnisse nutzt, um ihre Mitmenschen zu unterstützen. Wahring hat sich bisher nicht öffentlich zu ihrem Privatleben geäußert. (Lesen Sie auch: Stern Artikel Pelicot: Gisèle – Vom Opfer…)
Ihre Arbeit zeigt, dass sie ein großes Interesse an den Bedürfnissen und Herausforderungen älterer Menschen hat. Sie setzt sich dafür ein, dass ältere Menschen ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können, unabhängig von ihrem Beziehungsstatus oder ihrer Lebenssituation. Ihre Forschungsergebnisse tragen dazu bei, das Verständnis für die psychologischen Aspekte des Alterns zu verbessern und neue Wege für die Unterstützung älterer Menschen zu entwickeln.
Es bleibt zu hoffen, dass Iris Wahring ihre erfolgreiche Forschungstätigkeit fortsetzt und weiterhin wertvolle Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen leistet. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Schritt, um das Bild des Alterns in der Gesellschaft zu verändern und älteren Menschen die Wertschätzung und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Die Universität Wien bietet weitere Informationen zu den Forschungsprojekten der Universität.
Suchen Sie das Gespräch mit Freunden und Familie, um sich über Ihre Gefühle und Erfahrungen auszutauschen. Professionelle Beratung kann ebenfalls eine wertvolle Unterstützung sein.

Häufig gestellte Fragen
Wie wirkt sich eine neue Partnerschaft auf die Lebenszufriedenheit im Alter aus?
Eine neue Partnerschaft im Alter kann die Lebenszufriedenheit deutlich steigern, da sie Geborgenheit, emotionale Unterstützung und die Möglichkeit zur gemeinsamen Gestaltung des Alltags bietet. Wichtig ist, dass die Beziehung auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert.
Spielt die Ehe eine Rolle für das Glück im Alter?
Laut der Studie der Universität Wien spielt die Ehe keine zusätzliche Rolle für das Glück im Alter, wenn Paare bereits zusammenleben. Die geteilte Lebenswelt und die emotionale Verbindung sind entscheidender als der formelle Akt der Heirat.
Wie robust sind ältere Menschen bei Trennungen?
Ältere Menschen sind oft robuster bei Trennungen als erwartet. Sie verfügen möglicherweise über bessere Bewältigungsstrategien und können ihr Leben auch nach einer Trennung wieder in die Hand nehmen, was zu einer ähnlichen Lebenszufriedenheit wie zuvor führen kann.
Welche Rolle spielt die gesellschaftliche Akzeptanz von nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften?
Die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften trägt dazu bei, dass ältere Menschen sich freier fühlen, ihre Beziehungen nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten, ohne sich an traditionelle Normen anpassen zu müssen.
Welche Unterstützung gibt es für ältere Menschen nach einer Trennung?
Für ältere Menschen nach einer Trennung gibt es verschiedene Unterstützungsangebote, wie z.B. Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und psychotherapeutische Begleitung. Auch der Austausch mit Freunden und Familie kann eine wichtige Stütze sein. (Lesen Sie auch: Umstrittener Soul: Xavier Naidoo schockiert mit Baby-Aussagen)
Die Studie von Iris Wahring und ihrem Team liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, was Menschen im Alter wirklich glücklich macht. Es ist die Verbundenheit, die geteilte Lebenswelt und die emotionale Unterstützung, die in einer Partnerschaft gefunden werden können – unabhängig davon, ob diese durch einen Trauschein besiegelt ist oder nicht. Und das ist eine wunderbare Botschaft für alle, die im Alter noch einmal die Liebe finden.
