Am Montagmorgen ist es zu einem Zugunglück in der Nähe von Goppenstein im Kanton Wallis gekommen. Ein Regionalzug der BLS goppenstein zug entgleist, nachdem eine Lawine auf die Gleise niedergegangen war. Fünf Personen wurden bei dem Vorfall verletzt, eine davon schwerer.

Hintergrund zum Unglücksort Goppenstein
Goppenstein ist ein Ortsteil der Gemeinde Ferden im Schweizer Kanton Wallis. Er liegt am Südportal des Lötschbergtunnels und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Region ist bekannt für ihre alpine Landschaft und die damit verbundene Lawinengefahr. Der Lötschbergtunnel verbindet das Berner Oberland mit dem Wallis und ist eine wichtige Nord-Süd-Achse für den Bahnverkehr. Die Strecke wird sowohl von Personenzügen als auch von Güterzügen befahren.
Aktuelle Entwicklung: Lawine verursachte Zugentgleisung bei Goppenstein
Wie das Schweizer Fernsehen (SRF) berichtet, ereignete sich die Entgleisung gegen 7 Uhr morgens zwischen Goppenstein und Hohtenn. Ersten Erkenntnissen zufolge löste ein Lawinenniedergang den Unfall aus. Die Kantonspolizei Wallis veröffentlichte ein Bild des entgleisten Zuges. Zwei Ambulanzen, ein Helikopter und acht Rettungsspezialisten waren im Einsatz. (Lesen Sie auch: Jannik Sinner in Doha: Comeback nach Australian…)
Fünf Personen wurden verletzt. Eine Person musste mit dem Helikopter ins Spital nach Sitten geflogen werden. Die vier anderen Verletzten wurden vor Ort von den Rettungskräften versorgt. Alle anderen Passagiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Strecke zwischen Brig und Goppenstein bleibt voraussichtlich bis Samstag gesperrt. Reisende müssen auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Reaktionen und Einordnung des Lawinenunglücks
Die Zugentgleisung bei Goppenstein hat in der Schweizer Öffentlichkeit Bestürzung ausgelöst. Politiker und Behördenvertreter äußerten sich betroffen und dankten den Rettungskräften für ihren Einsatz. Die Walliser Kantonspolizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache des Unfalls zu ermitteln. Dabei sollen auch die Lawinengefahr und die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen geprüft werden.
Der Zwischenfall erinnert an frühere Zugunglücke in den Alpen, die ebenfalls durch Naturgefahren ausgelöst wurden. Der Tages-Anzeiger listet die zehn schwersten Zugentgleisungen der letzten 20 Jahre auf. (Lesen Sie auch: Danni Büchner setzt juristischen Stopp gegen Ennesto…)
Was bedeutet die Zugentgleisung bei Goppenstein?
Das Unglück wirft Fragen nach der Sicherheit des Bahnverkehrs in den Alpen auf. Trotz moderner Technik und umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen sind Züge in alpinen Regionen weiterhin Naturgefahren wie Lawinen, Hochwasser und Steinschlag ausgesetzt. Die Betreiber von Bahnstrecken müssen diese Risiken fortlaufend bewerten und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten. Dazu gehören beispielsweise der Bau von Lawinenschutzgalerien, die Installation von Frühwarnsystemen und die Anpassung der Fahrpläne bei extremer Wetterlage. Nach dem goppenstein zug entgleist Unglück stellt sich die Frage, ob die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen ausreichend sind oder ob weitere Verbesserungen erforderlich sind.
Die Sperrung der Strecke zwischen Brig und Goppenstein hat erhebliche Auswirkungen auf den regionalen und überregionalen Bahnverkehr. Reisende müssen mit Verspätungen und Umleitungen rechnen. Auch der Güterverkehr ist betroffen, da die Lötschbergstrecke eine wichtige Transitroute für den Gütertransport zwischen Nord- und Südeuropa ist.
Ausblick auf die Bergungsarbeiten
Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle werden voraussichtlich mehrere Tage dauern. Zunächst muss der entgleiste Zug geborgen und die beschädigte Bahninfrastruktur repariert werden. Anschließend muss die Strecke auf mögliche Schäden durch die Lawine untersucht werden. Erst wenn die Sicherheit der Strecke gewährleistet ist, kann der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden. Die BLS und die SBB arbeiten mit Hochdruck daran, die Strecke so schnell wie möglich wieder freizugeben. (Lesen Sie auch: Kasımpaşa – Karagümrük: gegen: Das Istanbuler Derby…)

Die grössten Zugentgleisungen der letzten 20 Jahre in der Schweiz
Die Zugentgleisung bei Goppenstein ist kein Einzelfall. In den letzten 20 Jahren kam es in der Schweiz immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. Die Ursachen waren vielfältig: Wind, Lawinen, Materialschäden und menschliches Versagen. Hier eine Übersicht über die grössten Zugentgleisungen der letzten 20 Jahre:
| Jahr | Ort | Ursache | Folgen |
|---|---|---|---|
| 2006 | Nassenwil ZH | Kupplungsfehler | Sachschaden, Betriebsstörung |
| 2007 | Wasserauen AI | Unbekannt | Unbekannt |
| 2013 | Granges-près-Marnand VD | Fehlerhafte Weiche | Mehrere Verletzte |
| 2026 | Goppenstein VS | Lawine | Fünf Verletzte, Streckensperrung |
Häufig gestellte Fragen zu goppenstein zug entgleist
Wie kam es zu dem Zugunglück bei Goppenstein?
Ein Regionalzug der BLS entgleiste am Montagmorgen in der Nähe von Goppenstein im Kanton Wallis. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das Unglück durch eine Lawine ausgelöst, die auf die Gleise niederging. Die genauen Umstände werden noch untersucht.
Wie viele Verletzte gab es bei der Zugentgleisung?
Bei dem Unfall wurden insgesamt fünf Personen verletzt. Eine Person musste mit einem Helikopter ins Spital nach Sitten geflogen werden, während die anderen vier Verletzten vor Ort von Rettungskräften versorgt wurden. Alle anderen Passagiere konnten in Sicherheit gebracht werden. (Lesen Sie auch: Bremen – FC Bayern: FC siegt gegen:…)
Bis wann ist die Bahnstrecke zwischen Brig und Goppenstein gesperrt?
Die Bahnstrecke zwischen Brig und Goppenstein ist voraussichtlich bis Samstag gesperrt. Reisende müssen in diesem Zeitraum auf alternative Verkehrsmittel wie Busse ausweichen. Die SBB hat einen entsprechenden Ersatzverkehr eingerichtet.
Welche Auswirkungen hat die Streckensperrung auf den Bahnverkehr?
Die Sperrung der Strecke hat erhebliche Auswirkungen auf den regionalen und überregionalen Bahnverkehr. Reisende müssen mit Verspätungen und Umleitungen rechnen. Auch der Güterverkehr ist betroffen, da die Lötschbergstrecke eine wichtige Transitroute für den Gütertransport darstellt.
Wie sicher ist der Bahnverkehr in den Schweizer Alpen generell?
Trotz moderner Technik und umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen sind Züge in alpinen Regionen weiterhin Naturgefahren ausgesetzt. Die Betreiber von Bahnstrecken müssen diese Risiken fortlaufend bewerten und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten.
Weitere Informationen zum Thema Sicherheit im Bahnverkehr finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL), welches auch für die Sicherheit der Bahnen zuständig ist.
