Wenn es um beeindruckende Vierbeiner geht, stehen die größten Hunderassen der Welt ganz oben auf der Liste. Diese majestätischen Tiere können das Gewicht eines erwachsenen Menschen erreichen und überragen ihre menschlichen Begleiter oft um Kopfeslängen. Von sanften Riesen bis hin zu kraftvollen Arbeitshunden – die größten Hunderassen faszinieren Menschen weltweit durch ihre imposante Erscheinung und ihren besonderen Charakter.

+
- Deutsche Dogge: Der Apollo unter den Hunderassen
- Irischer Wolfshund: Majestätischer Jagdriese aus Irland
- Bernhardiner: Legendärer Rettungshund aus den Alpen
- Mastiff-Rassen: Kraftpakete mit beeindruckender Statur
- Weitere Riesen: Neufundländer und Leonberger
- Besondere Anforderungen der größten Hunderassen
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Sanfte Riesen mit besonderen Bedürfnissen
Das Wichtigste in Kürze
- Die größten Hunderassen können bis zu 90 Kilogramm wiegen und über einen Meter Schulterhöhe erreichen
- Deutsche Doggen, Irische Wolfshunde und Bernhardiner gehören zu den bekanntesten Riesenrassen
- Große Hunde haben eine kürzere Lebenserwartung und benötigen spezielle Pflege und Ernährung
- Trotz ihrer Größe sind viele Riesenrassen für ihr sanftes und familienfreundliches Wesen bekannt
Deutsche Dogge: Der Apollo unter den Hunderassen
Die Deutsche Dogge gilt als eine der größten Hunderassen weltweit und trägt nicht umsonst den Beinamen „Apollo der Hunde“. Diese beeindruckenden Vierbeiner erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 86 Zentimetern und können ein Gewicht von 90 Kilogramm auf die Waage bringen. Trotz ihrer imposanten Erscheinung sind Deutsche Doggen für ihr ausgeglichenes und freundliches Wesen bekannt. Sie gelten als sanfte Riesen, die sich hervorragend als Familienhunde eignen, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 8 bis 10 Jahren, was typisch für die größten Hunderassen ist. Der Rekordhalter „Zeus“, eine Deutsche Dogge aus den USA, erreichte eine Höhe von 1,12 Metern und ging als größter Hund der Welt in die Geschichte ein.
Irischer Wolfshund: Majestätischer Jagdriese aus Irland
Der Irische Wolfshund zählt zweifellos zu den größten Hunderassen und beeindruckt durch seine elegante Erscheinung. Ursprünglich für die Wolfsjagd gezüchtet, erreichen diese Hunde eine Mindestschulterhöhe von 79 Zentimetern bei Rüden und können bis zu 70 Kilogramm wiegen. Ihr raues, drahtiges Fell und ihre schlanke Statur verleihen ihnen ein aristokratisches Aussehen. Trotz ihrer Jagdvergangenheit sind Irische Wolfshunde heute ruhige und liebevolle Begleiter, die sich gut in Familien integrieren lassen. Allerdings benötigen sie viel Bewegung und Platz, um ihr Wohlbefinden zu gewährleisten. (Lesen Sie auch: Hunde-OP-Versicherung im Vergleich)
Die größten Hunderassen haben besondere Bedürfnisse: Sie benötigen spezielles Futter für große Rassen, orthopädische Schlafplätze und sollten in den ersten zwei Lebensjahren nicht übermäßig belastet werden, da ihre Knochen und Gelenke noch wachsen.
Bernhardiner: Legendärer Rettungshund aus den Alpen
Unter den größten Hunderassen nimmt der Bernhardiner eine besondere Stellung ein. Diese kraftvollen Hunde aus der Schweiz wurden ursprünglich als Rettungshunde in den Alpen eingesetzt und sind für ihre Ausdauer und ihren ausgeprägten Rettungsinstinkt bekannt. Bernhardiner erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 75 Zentimetern und können ein Gewicht von 120 Kilogramm erreichen, womit sie zu den schwersten Hunderassen gehören. Ihr dichtes, warmes Fell schützte sie bei Rettungseinsätzen in extremer Kälte. Heute sind diese sanften Riesen beliebte Familienhunde, die durch ihre Geduld und Kinderliebe überzeugen. Allerdings neigen sie aufgrund ihrer Größe zu Hitzeproblemen und sollten bei warmen Temperaturen geschont werden.
Mastiff-Rassen: Kraftpakete mit beeindruckender Statur
Die verschiedenen Mastiff-Rassen gehören definitiv zu den größten Hunderassen der Welt und beeindrucken durch ihre massive Statur. Der Englische Mastiff kann ein Gewicht von bis zu 113 Kilogramm erreichen und gilt als eine der schwersten Hunderassen überhaupt. Der Tibetische Mastiff, ursprünglich zum Schutz von Klöstern und Herden im Himalaya gezüchtet, erreicht ebenfalls beeindruckende Dimensionen und kann bis zu 82 Kilogramm wiegen. Diese Hunde zeichnen sich durch ihre Loyalität und ihren ausgeprägten Beschützerinstinkt aus. Trotz ihrer imposanten Erscheinung sind die meisten Mastiff-Rassen ruhige und ausgeglichene Begleiter, die eine starke Bindung zu ihrer Familie aufbauen.
| Hunderasse | Maximale Schulterhöhe | Maximales Gewicht | Lebenserwartung |
|---|---|---|---|
| Deutsche Dogge | 86 cm | 90 kg | 8-10 Jahre |
| Irischer Wolfshund | 79 cm | 70 kg | 6-8 Jahre |
| Bernhardiner | 75 cm | 120 kg | 8-10 Jahre |
| Englischer Mastiff | 76 cm | 113 kg | 6-10 Jahre |
| Neufundländer | 71 cm | 70 kg | 9-10 Jahre |
Weitere Riesen: Neufundländer und Leonberger
Zu den größten Hunderassen zählen auch der Neufundländer und der Leonberger, die beide für ihre besonderen Fähigkeiten bekannt sind. Der Neufundländer, ursprünglich als Arbeitshund für Fischer gezüchtet, ist ein ausgezeichneter Schwimmer und Wasserretter. Diese Hunde erreichen ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm und eine Schulterhöhe von 71 Zentimetern. Ihr wasserabweisendes Fell und ihre kräftige Statur machen sie zu idealen Wasserhunden. Der Leonberger, eine deutsche Rasse, wurde im 19. Jahrhundert als Prestigehund für wohlhabende Bürger entwickelt. Diese eleganten Riesen können bis zu 75 Kilogramm wiegen und zeichnen sich durch ihr löwenähnliches Aussehen und ihren ausgeglichenen Charakter aus.
Bei den größten Hunderassen ist die richtige Sozialisierung besonders wichtig. Aufgrund ihrer Größe und Kraft müssen diese Hunde von klein auf lernen, ihre Stärke zu kontrollieren und angemessen auf verschiedene Situationen zu reagieren.
Besondere Anforderungen der größten Hunderassen
Die Haltung der größten Hunderassen bringt besondere Herausforderungen mit sich. Diese Tiere benötigen nicht nur deutlich mehr Platz als kleinere Hunde, sondern auch spezielles Futter, das auf ihre Größe und ihren Energiebedarf abgestimmt ist. Tierärztliche Kosten fallen oft höher aus, da Medikamente und Behandlungen entsprechend dosiert werden müssen. Zudem sind große Hunde anfälliger für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Hüftdysplasie, Magendrehung und Herzerkrankungen. Die Lebenserwartung der größten Hunderassen ist generell kürzer als die kleinerer Rassen, was potentielle Besitzer bedenken sollten. Trotz dieser Herausforderungen schenken diese sanften Riesen ihren Familien unendlich viel Liebe und Loyalität.
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche ist die größte Hunderasse der Welt?
Die Deutsche Dogge gilt als die größte Hunderasse der Welt, wenn es um die Schulterhöhe geht. Sie kann bis zu 86 Zentimeter groß werden. Beim Gewicht führt der Englische Mastiff mit bis zu 113 Kilogramm.
Sind große Hunderassen für Familien geeignet?
Viele der größten Hunderassen sind trotz ihrer imposanten Größe sehr familienfreundlich. Deutsche Doggen, Bernhardiner und Neufundländer gelten als besonders kinderlieb und geduldig. Wichtig ist ausreichend Platz und eine gute Erziehung.
Wie viel fressen die größten Hunderassen täglich?
Große Hunderassen benötigen täglich zwischen 800 und 1.500 Gramm Trockenfutter, abhängig von Größe, Gewicht und Aktivitätslevel. Die Futterkosten sind entsprechend höher als bei kleineren Rassen.
Warum haben große Hunde eine kürzere Lebenserwartung?
Die größten Hunderassen altern schneller als kleine Hunde. Ihr Herz-Kreislauf-System ist stärker belastet, und sie sind anfälliger für altersbedingte Erkrankungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 6-10 Jahren.
Brauchen große Hunderassen mehr Bewegung?
Nicht unbedingt mehr, aber regelmäßige Bewegung ist wichtig. Viele der größten Hunderassen sind eher gemütlich und benötigen moderate, aber konstante Bewegung. Übermäßige Anstrengung kann den Gelenken schaden.
Was kostet die Haltung einer großen Hunderasse?
Die Haltungskosten für die größten Hunderassen sind deutlich höher. Neben den Futterkosten fallen auch höhere Tierarztkosten, Versicherungsbeiträge und Kosten für spezielles Zubehör an. Monatlich sollten 150-300 Euro eingeplant werden.
Fazit: Sanfte Riesen mit besonderen Bedürfnissen
Die größten Hunderassen der Welt faszinieren durch ihre beeindruckende Erscheinung und ihren oft überraschend sanften Charakter. Obwohl sie besondere Anforderungen an Haltung, Pflege und Ernährung stellen, schenken diese majestätischen Tiere ihren Besitzern unvergleichliche Loyalität und Zuneigung. Wer sich für eine der größten Hunderassen entscheidet, sollte sich der Verantwortung bewusst sein und ausreichend Platz, Zeit und finanzielle Mittel einplanen. Bei richtiger Haltung und Pflege werden diese sanften Riesen zu treuen Begleitern, die das Leben ihrer Familien auf ganz besondere Weise bereichern.

