Ein Großbrand in Essen hat am Montagmorgen, dem 24. Februar 2026, für erhebliche Beeinträchtigungen im Ruhrgebiet gesorgt. Ein Feuer auf einem Schrottplatz in Essen-Katernberg verursachte eine weithin sichtbare Rauchwolke, die den Brandgeruch bis in die Nachbarstädte trug.

Hintergrund: Brand auf Schrottplatz in Essen
Brände auf Schrottplätzen stellen eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr dar. Die dort gelagerten Materialien sind oft schwer zu löschen und können bei der Verbrennung giftige Stoffe freisetzen. Zudem erschwert die unübersichtliche Lagerung die Löscharbeiten erheblich. Der aktuelle Großbrand in Essen ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Region. Bereits im vergangenen Jahr kam es auf dem selben Schrottplatz zu einem ähnlichen Brand.
Aktuelle Entwicklung: Feuerwehr Essen im Großeinsatz
Wie der WDR berichtet, gingen die ersten Meldungen über den Brand gegen 5 Uhr bei der Feuerwehr Essen ein. Ein Schrottberg auf dem Gelände stand in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und versuchte, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Erschwerend kam hinzu, dass sich der Brandherd in tieferen Schichten des Schrottberges befand, was die Löscharbeiten zusätzlich komplizierte. (Lesen Sie auch: Robert Carradine mit 71 Jahren gestorben: Kampf)
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig. Die Feuerwehr setzte rund 70 Einsatzkräfte ein, später verstärkt auf 400. Mittels eines Baggers wurde der Schrotthaufen Schicht für Schicht abgetragen, um Glutnester zu erreichen. Eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung zum Rhein-Herne-Kanal wurde gelegt, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Die Rauchwolke zog nordöstlich weiter und der Brandgeruch war in Herne, Bochum und vereinzelt sogar im Raum Dortmund wahrnehmbar. Die Feuerwehr Essen gab zwischenzeitlich eine Warnmeldung für die Bevölkerung heraus, in der sie dazu aufforderte, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnmeldung wurde später wieder aufgehoben, da keine akute Gesundheitsgefahr mehr bestand.
Die WELT berichtete, dass die Feuerwehr auf Erfahrungen aus dem Vorjahr zurückgreifen konnte, als es an Ostern bereits einen ähnlichen Brand auf dem Schrottplatz gegeben hatte. Gegen 8 Uhr konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. (Lesen Sie auch: Siegfried Mazet Biathlon: vor Wechsel zu Frankreichs…)
Reaktionen und Einordnung
Der Großbrand in Essen hat erneut die Frage nach der Sicherheit von Schrottplätzen aufgeworfen. Anwohner klagten über die Geruchsbelästigung und die mögliche Gesundheitsgefährdung durch die Rauchwolke. Die Feuerwehr Essen betonte jedoch, dass zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe.
Großbrand Essen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Vorfall in Essen wird sicherlich zu einer erneuten Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen auf Schrottplätzen führen. Es ist zu erwarten, dass die Behörden strengere Auflagen erlassen werden, um solche Brände in Zukunft zu verhindern. Denkbar sind beispielsweise eine engmaschigere Überwachung der Lagerbedingungen und eine verbesserte Brandschutztechnik.
Die Stadt Essen wird den Betreiber des Schrottplatzes vermutlich zu einer Stellungnahme auffordern und prüfen, ob alle Auflagen eingehalten wurden. Sollten Verstöße festgestellt werden, drohen dem Betreiber empfindliche Strafen. (Lesen Sie auch: ARD ZDF: und: Beitragserhöhung geringer als erwartet)

Die Feuerwehr Essen hat durch ihren schnellen und professionellen Einsatz Schlimmeres verhindert. Dennoch zeigt der Vorfall, dass die Gefahr durch Brände auf Schrottplätzen nicht unterschätzt werden darf. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, um solche Ereignisse in Zukunft zu vermeiden. Informationen zum richtigen Verhalten bei Bränden bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Überblick: Die wichtigsten Fakten zum Brand
Um die Ereignisse übersichtlich zusammenzufassen, hier eine Tabelle mit den wichtigsten Fakten:
| Fakt | Details |
|---|---|
| Ort | Essen-Katernberg |
| Datum | 24. Februar 2026 |
| Uhrzeit der ersten Meldung | ca. 5:00 Uhr |
| Betroffenes Objekt | Schrottplatz |
| Auswirkungen | Rauchentwicklung im Ruhrgebiet |
| Feuer unter Kontrolle | ca. 8:00 Uhr |
Häufig gestellte Fragen zu großbrand essen
Häufig gestellte Fragen zu großbrand essen
Wo genau in Essen ist der Brand ausgebrochen?
Der Großbrand ist auf einem Schrottplatz im Stadtteil Essen-Katernberg ausgebrochen. Dieser Stadtteil liegt im Norden von Essen und ist durch seine industrielle Prägung bekannt. Der Schrottplatz befindet sich in einem Gewerbegebiet. (Lesen Sie auch: Franz Xaver Gernstl reist wieder: Neue Folgen…)
Welche Auswirkungen hatte der Brand auf die umliegenden Städte?
Durch den Großbrand kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die sich über das gesamte Ruhrgebiet ausbreitete. Insbesondere in den Städten Herne, Bochum und teilweise auch in Dortmund war der Brandgeruch deutlich wahrnehmbar. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Wie lange hat es gedauert, bis die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle hatte?
Die Feuerwehr Essen wurde am frühen Morgen gegen 5 Uhr alarmiert. Nach intensiven Löscharbeiten konnte der Brand gegen 8 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch den ganzen Vormittag an, um alle Glutnester zu beseitigen.
Gab es Verletzte bei dem Großbrand in Essen?
Glücklicherweise gab es bei dem Großbrand in Essen keine Verletzten. Sowohl die Einsatzkräfte der Feuerwehr als auch die Anwohner blieben unversehrt. Dies ist vor allem dem schnellen und professionellen Einsatz der Feuerwehr zu verdanken.
Was ist die Ursache für den Brand auf dem Schrottplatz?
Die Ursache für den Großbrand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg ist derzeit noch unklar und wird von den Behörden untersucht. Es wird in alle Richtungen ermittelt, um die genauen Umstände des Brandausbruchs zu klären. Auch Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
