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Zwei Tote am U-Bahnhof Wandsbek Markt: Am Donnerstagabend (29. Januar 2026) sind zwei Menschen von einer U-Bahn der Linie U1 erfasst worden und gestorben. Die Mordkommission ermittelt wegen Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Nach Polizeiangaben griff eine Person die andere und stürzte sich mit ihr vor die einfahrende Bahn.
Das Wichtigste in Kürze
- Ort: U-Bahnhof Wandsbek Markt, Hamburg
- Zeit: Donnerstag, 29. Januar 2026, gegen 22:07 Uhr
- Opfer: Ein Mann und eine Frau (Identität noch nicht geklärt)
- Ermittlungen: Mordkommission wegen Verdacht auf Tötungsdelikt
- U-Bahn-Verkehr: U1 zwischen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt unterbrochen
Am Donnerstagabend hat sich am U-Bahnhof Wandsbek Markt in Hamburg ein tragischer Vorfall ereignet. Gegen 22:07 Uhr wurden zwei Menschen von einer einfahrenden U-Bahn der Linie U1 in Richtung Norderstedt erfasst und tödlich verletzt.
Nach Angaben der Polizei Hamburg betraten beide Personen den Bahnhof unabhängig voneinander. Kurz vor Einfahren der U-Bahn habe eine Person die andere gegriffen und sich dann gemeinsam mit ihr vor den Zug gestürzt.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Die Hamburger Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdeliktes, teilte ein Polizeisprecher mit. Bei den Opfern handelt es sich nach Informationen des Hamburger Abendblatts um einen Mann und eine Frau. Die Identifizierung der beiden Verstorbenen steht noch aus.
Ob sich die beiden Personen kannten, ist derzeit unklar. Die Polizei machte in der Nacht keine weiteren Angaben zum Hergang des Vorfalls. Die Ermittlungen dauern an.

Rettungsversuche abgebrochen
Rettungskräfte versuchten nach dem Unglück zunächst, die Waggons der U-Bahn zu trennen, um zu den unter dem Zug liegenden Personen zu gelangen. Als feststand, dass beide Menschen tot waren, wurden die Bergungsversuche abgebrochen.
Auf Anweisung der Polizei blieben die Leichname für die Spurensicherung zunächst im Gleisbett liegen. Zahlreiche Polizeibeamte sicherten die Eingänge der Station ab.

Zeugen werden seelsorgerisch betreut
Mehrere Augenzeugen, die den Vorfall mitbekommen hatten, wurden vor Ort von Notfallseelsorgern betreut. Die Hamburger Hochbahn sperrte Teile des Bahnhofs und stellte den U-Bahn-Verkehr auf der Linie U1 zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt ein. Ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet.
Häufige Fragen zum Vorfall in Hamburg-Wandsbek
Stand: 30. Januar 2026
Quellen: Polizei Hamburg, dpa, Hamburger Abendblatt, t-online











