Hells Angels Schießerei im Ostsee-Dorf Ahrensbök: Am Samstagabend, 24. Januar 2026, wurde ein 33-jähriger Mann vor einem Wohnhaus in der Lübecker Straße niedergeschossen. Das Opfer soll dem Rockermilieu der Hells Angels angehören. Die Kriminalpolizei Lübeck ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags.
Hells Angels Schießerei Ahrensbök – Die Fakten
Ein 33-jähriger Mann wurde am 24. Januar 2026 gegen 18:20 Uhr in Ahrensbök (Kreis Ostholstein) durch mutmaßliche Schüsse schwer verletzt. Zeugen berichten von einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern und einem Knallgeräusch. Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit dem Rockermilieu. Die Verletzungen sind nach ersten Erkenntnissen nicht lebensgefährlich.
Das Wichtigste in Kürze
🔴 Tatort: Lübecker Straße in Ahrensbök, Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein)
🕕 Tatzeit: Samstag, 24. Januar 2026, gegen 18:20 Uhr
👤 Opfer: 33-jähriger Mann – soll Hells Angels-Mitglied sein
⚠️ Verletzungen: Schwere Schussverletzungen, nicht lebensgefährlich
👥 Tathergang: Auseinandersetzung zwischen drei Männern
🚔 Ermittlungen: Kripo Lübeck – versuchter Totschlag, gefährliche Körperverletzung
📞 Zeugenhinweise: Kriminalpolizei Lübeck: 0451-1310
📖 Lesezeit: 4 Minuten | Stand: 26. Januar 2026
Hells Angels Schießerei: Was geschah in Ahrensbök?
Am Samstagabend wurde die Hells Angels Schießerei in Ahrensbök zum Großeinsatz für Polizei und Rettungsdienst. Gegen 18:20 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern in der Lübecker Straße – sowie ein lautes Knallgeräusch.
Einsatzkräfte fanden vor Ort einen schwer verletzten 33-Jährigen. Das Verletzungsmuster deutet nach Angaben der Polizei Schleswig-Holstein auf Schussverletzungen hin. Der Rettungsdienst versorgte das Opfer und brachte es in ein Krankenhaus.
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Wichtige Ermittlungsdetails:
- Umfangreiche Spurensicherung noch am Abend
- Feuerwehr leuchtete den Tatort aus
- Ermittlungen wegen versuchten Totschlags eingeleitet
- Polizei prüft Verbindung zum Rockermilieu
Wer ist das Opfer der Hells Angels Schießerei?
Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das 33-jährige Opfer der Hells Angels Schießerei dem berüchtigten Rockerclub angehören. Die Polizei bestätigte bislang nur, dass sie einen Zusammenhang mit dem Rockermilieu prüft.
| Angabe | Details |
|---|---|
| Alter | 33 Jahre |
| Geschlecht | Männlich |
| Rocker-Zugehörigkeit | Mutmaßlich Hells Angels (wird geprüft) |
| Verletzungszustand | Schwer verletzt, nicht lebensgefährlich |
| Tatort | Vor einem Wohnhaus (mutmaßlich seine Haustür) |
Schleswig-Holstein gilt traditionell als Kerngebiet der Hells Angels in Norddeutschland. Die Rockergruppe bezeichnet die Region selbst als „81er Gebiet“ – wobei die Zahl 81 für die Buchstaben H (8) und A (1) steht.
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Hells Angels in Schleswig-Holstein: Eine blutige Geschichte
Die Hells Angels Schießerei in Ahrensbök reiht sich in eine lange Serie von Gewaltakten im norddeutschen Rockermilieu ein. Schleswig-Holstein war zwischen 2007 und 2012 Schauplatz eines blutigen Konflikts zwischen Hells Angels, Bandidos und der rechtsextremen Szene.
Verbotene Charter in Schleswig-Holstein:
- Hells Angels Flensburg: Verboten April 2010
- Hells Angels Kiel: Verboten Januar 2012
- Bandidos Neumünster: Verboten April 2010
Trotz der Verbote operieren ehemalige Mitglieder weiterhin in der Region. Die aktive Rockerszene in Schleswig-Holstein umfasst nach Polizeischätzungen etwa 100 Personen.
Aktuelle Rocker-Gewalt in Deutschland 2025/2026
Die Hells Angels Schießerei in Ahrensbök ist nicht der einzige schwere Vorfall der jüngsten Zeit. Ein Überblick über aktuelle Fälle:
| Datum | Ort | Vorfall |
|---|---|---|
| 24.01.2026 | Ahrensbök (SH) | Hells Angel vor Haustür niedergeschossen |
| 23.01.2026 | Genf (CH) | Urteil: 8 Jahre Haft für Bandidos-Schützen nach Bar-Schießerei 2022 |
| Dez. 2025 | Köln (NRW) | HA-Boss im Auto mit 8 Kugeln beschossen, Mocro-Mafia-Verdacht |
| Aug. 2018 | Hamburg | HA-Boss am Millerntorplatz niedergeschossen, seitdem querschnittsgelähmt |
Experten warnen vor einer Zunahme der Rocker-Gewalt in Deutschland. Das Bundeskriminalamt (BKA) beobachtet verstärkte Aktivitäten von Outlaw Motorcycle Gangs (OMCGs) – insbesondere bei der Kontrolle von Drogenhandel und Rotlichtmilieu.
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Polizei sucht Zeugen zur Hells Angels Schießerei
Die Kriminalpolizei Lübeck bittet um Mithilfe bei der Aufklärung der Hells Angels Schießerei in Ahrensbök. Gesucht werden Zeugen, die am Samstagabend, 24. Januar 2026, in der Lübecker Straße Folgendes beobachtet haben:
- Das Geschehen zwischen den drei Männern
- Verdächtige Personen oder Fahrzeuge
- Knallgeräusche oder andere auffällige Wahrnehmungen
- Fluchtbewegungen nach der Tat
📞 Zeugenhinweise: Kriminalpolizei Lübeck unter 0451-1310
Was sind die Hells Angels?
Die Hells Angels sind ein weltweit agierender Motorradclub, der 1948 in Kalifornien gegründet wurde. In Deutschland existiert der Club seit 1973, als in Hamburg das erste sogenannte Charter entstand.
Fakten zu den Hells Angels in Deutschland:
- Geschätzte Mitgliederzahl: ca. 650 (Stand 2012)
- 51 bekannte Charter bundesweit
- Einflussreichstes Charter: Hannover (ca. 80 Mitglieder)
- Mehrere Charter verboten, darunter in Kiel, Flensburg, Köln und Frankfurt
Die Polizei ordnet die Hells Angels als „Outlaw Motorcycle Gang“ (OMCG) ein. Ihnen werden Verbindungen zu organisierter Kriminalität nachgesagt, darunter Drogenhandel, Waffenhandel und Schutzgelderpressung.
Häufige Fragen zur Hells Angels Schießerei in Ahrensbök
Was ist in Ahrensbök passiert?
Ist das Opfer der Hells Angels Schießerei verstorben?
Wer ermittelt bei der Hells Angels Schießerei?
Sind die Hells Angels in Schleswig-Holstein verboten?
Wo kann ich Hinweise zur Tat melden?
Fazit: Hells Angels Schießerei erschüttert Ostsee-Dorf
Die Hells Angels Schießerei in Ahrensbök zeigt erneut, dass die Rocker-Gewalt in Deutschland nicht der Vergangenheit angehört. Ein 33-jähriger Mann wurde vor seinem Wohnhaus niedergeschossen – nach allem, was bekannt ist, ein Mitglied der berüchtigten Höllenengel. Die Kriminalpolizei Lübeck ermittelt mit Hochdruck. Ob hinter dem Angriff rivalisierende Gruppen, interne Konflikte oder andere Motive stecken, ist noch unklar.
Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.
Tipp: ein Fall der ganz Deutschland bewegt.
Autor: Redaktion Mindelmedia News | Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2026 | Quellen: Polizei Schleswig-Holstein, BKA, dpa, BILD