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Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
Hoch-Ybrig: Kunstschnee sichert Skisaison
Am 1. Februar 2026 ist die Situation in den Schweizer Alpen zweigeteilt. Während einige Skigebiete im Tessin und Graubünden weiterhin auf ergiebige Schneefälle warten, herrscht im Hoch-Ybrig reger Betrieb. Schneesportlerinnen und Schneesportler geniessen die bestens präparierten Pisten, eine Realität, die massgeblich dem Einsatz von Kunstschnee zu verdanken ist. Urs Keller (39), der Geschäftsführer des Skigebiets, betont im Gespräch mit unserer Redaktion die unverzichtbare Rolle der technischen Beschneiung für den Erfolg und Fortbestand des Wintertourismus in der Region.

- Die Bedeutung von Kunstschnee für den Wintertourismus
- Herausforderungen und Grenzen der technischen Beschneiung
- Hoch Ybrig Schnee: Mehr als nur Kunstschnee
- Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus
- Zukunftsperspektiven für den Hoch Ybrig Schnee
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
Die Klimaveränderung stellt die Alpenregionen vor immense Herausforderungen. Steigende Temperaturen und unregelmässigere Niederschläge führen zu einer zunehmenden Unsicherheit bezüglich der Schneesicherheit. In tieferen Lagen ist Naturschnee oft Mangelware, was den Betrieb von Skigebieten ohne künstliche Beschneiung nahezu unmöglich macht. Auch im Hoch-Ybrig, einem beliebten Ausflugsziel für Familien und Wintersportbegeisterte aus der ganzen Schweiz, ist man sich dieser Problematik bewusst.
«Ohne Kunstschnee würde es hier nicht funktionieren», erklärt Urs Keller unmissverständlich. «Wir sind auf die technische Beschneiung angewiesen, um unseren Gästen ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Schneeerlebnis bieten zu können.» Der Einsatz von Schneekanonen und Lanzen ermöglicht es dem Skigebiet, eine solide Schneedecke auf den Pisten zu gewährleisten, selbst wenn die natürlichen Schneefälle ausbleiben. Dies ist entscheidend, um die Attraktivität des Hoch-Ybrig als Winterdestination zu erhalten und die wirtschaftliche Existenz der Region zu sichern.
Die Bedeutung von Kunstschnee für den Wintertourismus
Der Wintertourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Bergregionen in der Schweiz. Skigebiete wie der Hoch-Ybrig generieren nicht nur Einnahmen durch den Verkauf von Skipässen, sondern schaffen auch Arbeitsplätze in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Skischulen und im Einzelhandel. Ein Ausfall der Skisaison aufgrund von Schneemangel hätte verheerende Folgen für die lokale Wirtschaft und die Lebensgrundlage vieler Menschen. (Lesen Sie auch: Börsen eilen trotz schwächelnder Wirtschaft von Rekord…)
Die technische Beschneiung spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Sicherung des Wintertourismus. Sie ermöglicht es den Skigebieten, die Saison zu verlängern, die Pistenqualität zu verbessern und die Schneesicherheit zu erhöhen. Dies wiederum führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer stärkeren Kundenbindung. Im Hoch-Ybrig hat man in den letzten Jahren massiv in die Infrastruktur für die Kunstschneeerzeugung investiert, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Moderne Schneekanonen und Lanzen sind energieeffizienter und produzieren hochwertigeren Schnee, der länger hält und widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen ist.
Die Herstellung von Kunstschnee ist ressourcenintensiv und erfordert den Einsatz von Wasser und Energie. Viele Skigebiete setzen daher auf nachhaltige Beschneiungskonzepte, die den Wasserverbrauch minimieren und erneuerbare Energien nutzen. Auch im Hoch-Ybrig wird kontinuierlich an der Optimierung der Beschneiungsprozesse gearbeitet, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.
Herausforderungen und Grenzen der technischen Beschneiung
Obwohl die technische Beschneiung eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Wintertourismus spielt, gibt es auch Herausforderungen und Grenzen. Nicht überall ist die Beschneiung technisch oder wirtschaftlich realisierbar. In hochalpinen Lagen oder in Regionen mit Wassermangel kann die Kunstschneeerzeugung problematisch sein. Zudem ist die Beschneiung stark von den Witterungsbedingungen abhängig. Bei zu hohen Temperaturen oder starkem Wind ist die Produktion von Kunstschnee nicht möglich.
Auch im Hoch-Ybrig stossen die Maschinen an ihre Grenzen. «Auch wenn wir über eine moderne Beschneiungsanlage verfügen, können wir nicht zaubern», räumt Urs Keller ein. «Wenn es zu warm ist oder zu wenig Wasser vorhanden ist, können auch wir keinen Schnee produzieren.» Zudem betont er, dass Kunstschnee niemals den Naturschnee vollständig ersetzen kann. «Naturschnee ist einfach etwas Besonderes. Er ist weicher, fluffiger und bietet ein ganz anderes Fahrgefühl.» (Lesen Sie auch: Kurz-"Gipfel" in Tirol: Orbán- und Thiel-Vertraute unter…)
Die Verantwortlichen im Hoch-Ybrig sind sich der Grenzen der technischen Beschneiung bewusst und setzen daher auch auf andere Massnahmen, um die Attraktivität des Skigebiets zu erhalten. Dazu gehören beispielsweise die Optimierung der Pistenpräparierung, die Schaffung von alternativen Angeboten wie Winterwanderwegen und Schneeschuhtouren sowie die Förderung des Sommertourismus.
Hoch Ybrig Schnee: Mehr als nur Kunstschnee
Der Begriff „Hoch Ybrig Schnee“ steht heute für mehr als nur die technische Beschneiung. Er repräsentiert das gesamte Angebot des Skigebiets, von den bestens präparierten Pisten über die moderne Infrastruktur bis hin zu den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Der Hoch-Ybrig hat sich in den letzten Jahren zu einer attraktiven Ganzjahresdestination entwickelt, die sowohl im Winter als auch im Sommer zahlreiche Besucher anzieht.
Die Investitionen in die Kunstschneeerzeugung haben sich langfristig ausgezahlt. Sie haben dazu beigetragen, die Schneesicherheit zu erhöhen, die Saison zu verlängern und die Attraktivität des Skigebiets zu steigern. Dies hat sich positiv auf die lokale Wirtschaft und die Lebensqualität der Menschen in der Region ausgewirkt. Der Hoch Ybrig Schnee ist somit ein wichtiger Faktor für den Erfolg und Fortbestand des Wintertourismus in der Zentralschweiz.
Das Wichtigste in Kürze
Der Hoch-Ybrig setzt erfolgreich auf Kunstschnee, um die Schneesicherheit zu gewährleisten. Die technische Beschneiung ist unverzichtbar für den Wintertourismus, stösst aber auch an ihre Grenzen. Der Hoch-Ybrig entwickelt sich zu einer Ganzjahresdestination und setzt auf nachhaltige Konzepte. (Lesen Sie auch: Der Crash-Professor: Dave Collum prognostiziert einen Absturz…)

Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus
Die Betreiber des Skigebiets Hoch-Ybrig sind sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und setzen auf nachhaltige Beschneiungskonzepte. Dazu gehört die Minimierung des Wasserverbrauchs durch den Einsatz von effizienten Schneekanonen und die Nutzung von Regenwasserreservoirs. Auch der Energieverbrauch wird kontinuierlich reduziert, beispielsweise durch den Einsatz von LED-Beleuchtung und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Darüber hinaus engagiert sich der Hoch-Ybrig für den Schutz der Natur und die Förderung der Biodiversität. So werden beispielsweise Renaturierungsprojekte durchgeführt, um die Lebensräume von Pflanzen und Tieren zu verbessern. Auch die Sensibilisierung der Gäste für den Umweltschutz spielt eine wichtige Rolle. Durch Informationstafeln und geführte Wanderungen werden die Besucher über die Besonderheiten der alpinen Natur informiert und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt angeregt.
Zukunftsperspektiven für den Hoch Ybrig Schnee
Die Zukunft des Wintertourismus in den Alpen ist ungewiss. Der Klimawandel wird die Schneesicherheit in vielen Regionen weiter reduzieren und die Herausforderungen für die Skigebiete erhöhen. Umso wichtiger ist es, dass die Skigebiete sich an die veränderten Bedingungen anpassen und innovative Lösungen entwickeln. Der Hoch-Ybrig ist hier auf einem guten Weg. Durch die Investitionen in die Kunstschneeerzeugung, die Entwicklung neuer Angebote und die Fokussierung auf Nachhaltigkeit hat sich das Skigebiet eine gute Ausgangsposition für die Zukunft geschaffen. Auch in Zukunft wird der Hoch Ybrig Schnee eine wichtige Rolle für den Erfolg des Wintertourismus in der Region spielen.
Die Zukunft des Skitourismus hängt stark von der Entwicklung des Klimas ab. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen ist unerlässlich, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen und die Schneesicherheit in den Alpen langfristig zu erhalten. (Lesen Sie auch: Geberit ist top, Sika ein Flop: Deshalb…)
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Kunstschnee und wie wird er hergestellt?
Kunstschnee ist im Prinzip gefrorenes Wasser, das mit Hilfe von Schneekanonen oder Lanzen auf die Pisten gesprüht wird. Das Wasser wird unter hohem Druck durch Düsen gepresst und gefriert beim Austritt in die kalte Luft zu kleinen Eiskristallen. (Lesen Sie auch: Party trotz Krieg. Wahlen trotz Diktatur. Nichts…)
Ist Kunstschnee schädlich für die Umwelt?
Die Herstellung von Kunstschnee kann Auswirkungen auf die Umwelt haben, insbesondere durch den Wasser- und Energieverbrauch. Moderne Beschneiungsanlagen sind jedoch energieeffizienter und verwenden weniger Wasser als früher. Zudem setzen viele Skigebiete auf nachhaltige Beschneiungskonzepte, die den Wasserverbrauch minimieren und erneuerbare Energien nutzen.
Wie lange hält Kunstschnee?
Die Haltbarkeit von Kunstschnee hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Temperatur, der Sonneneinstrahlung und der Pistenpräparierung. Im Allgemeinen ist Kunstschnee widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen als Naturschnee und hält daher länger.
Ist Skifahren auf Kunstschnee genauso gut wie auf Naturschnee?
Viele Skifahrer bevorzugen Naturschnee, da er weicher und fluffiger ist. Allerdings kann auch Kunstschnee ein gutes Fahrerlebnis bieten, insbesondere wenn er gut präpariert ist. Moderne Schneekanonen produzieren hochwertigen Schnee, der dem Naturschnee sehr ähnlich ist.
Welche Alternativen gibt es zum Skifahren, wenn es wenig Schnee gibt?
Auch ohne Schnee gibt es in den Alpen zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Winterwanderungen, Schneeschuhtouren, Rodeln, Eislaufen oder Wellnessangebote. Viele Skigebiete bieten zudem alternative Aktivitäten wie Mountainbike-Touren oder Kletterkurse an.
Fazit
Der Hoch-Ybrig zeigt exemplarisch, wie wichtig die technische Beschneiung für den Erhalt des Wintertourismus in den Alpen geworden ist. Während andere Regionen mit Schneemangel kämpfen, können die Besucher im Hoch-Ybrig dank des Kunstschnees weiterhin ungetrübten Skispass geniessen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Grenzen der technischen Beschneiung zu erkennen und auf nachhaltige Konzepte sowie alternative Angebote zu setzen, um die Attraktivität der Region langfristig zu sichern. Der Hoch Ybrig Schnee ist somit ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Zukunft des Wintertourismus, der jedoch durch verantwortungsvolles Handeln und den Schutz der Umwelt ergänzt werden muss.
