Hamburg steht erneut vor einem HVV Streik: Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Hamburger Hochbahn AG für Donnerstag, den 18. März 2026, zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Grund dafür sind die laufenden Tarifverhandlungen, bei denen noch keine Einigung erzielt werden konnte. Fahrgäste müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

Hintergrund des HVV Streiks
Der aktuelle HVV Streik ist Teil eines Tarifkonflikts zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Hamburger Hochbahn AG. Im Kern geht es um die Laufzeit des neuen Tarifvertrags. Während die Hochbahn eine Laufzeit von 36 Monaten anstrebt, fordert ver.di aufgrund der „volatilen Weltlage“ eine kürzere Laufzeit von zwölf Monaten, wie Tagesschau.de berichtet. Auch die Höhe der Lohnanpassungen ist Teil der Verhandlungen. (Lesen Sie auch: HVV Streik legt Hamburg lahm: Busausfälle und…)
Die Hamburger Hochbahn AG ist ein wichtiger Bestandteil des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) und betreibt einen Großteil der U-Bahn- und Buslinien in der Hansestadt. Der HVV wurde am 29. November 1965 gegründet und koordiniert den öffentlichen Personennahverkehr in Hamburg und Umgebung. Mehr Informationen zur Geschichte des HVV finden sich auf der Wikipedia-Seite des HVV.
Aktuelle Entwicklung des Streiks
Der Warnstreik beginnt am Donnerstag, den 18. März 2026, um 3 Uhr morgens und soll bis Freitag, den 19. März 2026, um 3 Uhr morgens andauern. Wie die Erfahrungen vergangener Streiks zeigen, ist bei der U-Bahn mit einem kompletten Ausfall aller Linien zu rechnen. Im Busbetrieb wird versucht, auf wichtigen Verbindungen einen Notfahrplan aufrechtzuerhalten. Konkrete Pläne für diesen Donnerstag hat die Hochbahn noch nicht vorgestellt. (Lesen Sie auch: KVB Streik Köln: Was Fahrgäste am 17.…)
Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahnen, AKN-Züge und die Hafenfähren, da diese nicht von der Hochbahn betrieben werden. Auch bei den Bussen der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) gibt es bislang keinen Aufruf zum Streik.
Reaktionen und Stimmen zum HVV Streik
Die erneuten Streiks im Hamburger Nahverkehr stoßen auf Kritik und Unverständnis bei vielen Fahrgästen. Pendler und andere Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sind von den Ausfällen betroffen und müssen alternative Reisemöglichkeiten suchen. Die Gewerkschaft ver.di hingegen betont die Notwendigkeit des Streiks, um den Druck auf die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen zu erhöhen. Es gehe darum, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten und faire Arbeitsbedingungen zu erreichen. (Lesen Sie auch: HVV: Streiks legen Hamburger Nahverkehr lahm)
Was bedeutet der HVV Streik für Reisende?
Für Reisende in Hamburg bedeutet der HVV Streik erhebliche Einschränkungen. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sollte sich im Vorfeld über alternative Reisemöglichkeiten informieren. Dazu gehören beispielsweise:

- S-Bahnen und AKN: Diese sind vom Streik nicht betroffen und können als Alternative genutzt werden.
- Hafenfähren: Auch die Hafenfähren verkehren regulär.
- Fahrrad: In Hamburg gibt es ein gut ausgebautes Netz an Radwegen.
- Mietroller und E-Scooter: Verschiedene Anbieter stellen Mietroller und E-Scooter zur Verfügung.
- Taxi oder Mitfahrgelegenheit: Als Alternative können auch Taxis oder Mitfahrgelegenheiten genutzt werden.
Es ist ratsam, mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen und sich auf längere Wartezeiten einzustellen. Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu möglichen Einschränkungen gibt es auf der Webseite des HVV.di und der Hamburger Hochbahn AG entwickeln werden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen. Fahrgäste müssen sich also weiterhin auf mögliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat bereits angekündigt, den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen zu wollen, sollte es zu keiner zufriedenstellenden Lösung kommen, wie auch Ver.di berichtet. (Lesen Sie auch: Banksy entlarvt? neue Recherchen nennen Robin Gunningham)
Häufig gestellte Fragen zu hvv streik
Häufig gestellte Fragen zu hvv streik
Warum kommt es am Donnerstag zu einem Streik im HVV?
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Hamburger Hochbahn AG zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Grund dafür sind die laufenden Tarifverhandlungen, bei denen noch keine Einigung über die Laufzeit des neuen Tarifvertrags erzielt werden konnte.
Welche Verkehrsmittel sind von dem HVV Streik betroffen?
Von dem Streik betroffen sind U-Bahnen und Busse, die von der Hamburger Hochbahn AG betrieben werden. S-Bahnen, AKN-Züge und die Hafenfähren sind nicht Teil des Streiks und verkehren regulär. Auch die Busse der VHH sind Stand jetzt nicht betroffen.
Wann beginnt und endet der Warnstreik im Hamburger Nahverkehr?
Der Warnstreik beginnt am Donnerstag, den 18. März 2026, um 3 Uhr morgens und endet am Freitag, den 19. März 2026, um 3 Uhr morgens. In diesem Zeitraum ist mit erheblichen Einschränkungen im U-Bahn- und Busverkehr zu rechnen.
Gibt es einen Notfahrplan während des HVV Streiks?
Im Busbetrieb wird versucht, auf wichtigen Verbindungen einen Notfahrplan aufrechtzuerhalten. Konkrete Pläne dafür hat die Hochbahn aber noch nicht veröffentlicht. Bei der U-Bahn ist erfahrungsgemäß mit einem kompletten Ausfall aller Linien zu rechnen.
Wo finde ich aktuelle Informationen zur Verkehrslage während des Streiks?
Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu möglichen Einschränkungen gibt es auf der Webseite des HVV. Es ist ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren und alternative Reisemöglichkeiten in Betracht zu ziehen.











