Jessie Buckley, die in Chloé Zhaos kommendem Film „Hamnet“ Shakespeares Frau Agnes verkörpert, hat sich zu der Frage geäußert, ob es Liebe auf den ersten Blick wirklich gibt. Die irische Schauspielerin, bekannt für ihre intensiven und vielschichtigen Rollen, glaubt an die Möglichkeit sofortiger Anziehung, betont aber gleichzeitig, dass wahre Liebe weit darüber hinausgeht und sich zu etwas komplexem und Tiefgründigem entwickeln muss.

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- Jessie Buckley über Liebe und die Herausforderungen des Lebens
- „Hamnet“: Ein Film über Liebe, Verlust und die Kraft der Familie
- Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen Jessie Buckley und Paul Mescal?
- Welche Wendepunkte gab es in Jessie Buckleys Karriere?
- Jessie Buckley privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
| Steckbrief: Jessie Buckley | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Jessie Buckley |
| Geburtsdatum | 28. Dezember 1989 |
| Geburtsort | Killarney, County Kerry, Irland |
| Alter | 34 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Sängerin |
| Bekannt durch | „Wild Rose“, „Chernobyl“, „Men“, „Hamnet“ |
| Aktuelle Projekte | „Hamnet“ (Kinofilm, 2024/2025) |
| Wohnort | London (oder ‚Nicht öffentlich bekannt‘) |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Eine Tochter (Name nicht öffentlich bekannt) |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Jessie Buckley über Liebe und die Herausforderungen des Lebens
In einem Interview mit dem Branchenportal Deadline sprach Jessie Buckley über ihre Rolle in „Hamnet“ und ihre persönliche Sicht auf die Liebe. Der Film, der die Geschichte von William Shakespeare und seiner Frau Agnes sowie den Verlust ihres Sohnes Hamnet erzählt, zeigt ein erstes Treffen der beiden voller Chemie und potenzieller Liebe. Auf die Frage, ob sie an Liebe auf den ersten Blick glaubt, antwortete Buckley: „Ja, das tue ich.“
Gleichzeitig räumte sie ein, dass ihre eigenen Erfahrungen oft anders verlaufen seien: „Das echte Zeug ist nie das, was ich erwarte. Sogar diese Anziehung könnte darüber hinausgehen oder sich in eine ganz andere, vielschichtige, komplexe, vollständige Sache verwandeln.“ Für Jessie Buckley ist Liebe also mehr als nur ein flüchtiger Moment der Anziehung. Sie ist ein Prozess, der Zeit, Arbeit und die Bereitschaft erfordert, sich auf eine tiefe und manchmal auch beängstigende Verbindung einzulassen. Wie Gala berichtet, hält die Schauspielerin ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Die Schauspielerin gestand auch, dass sie Liebe oft als „erschreckend“ empfindet. „Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich Angst vor der Liebe und es hat lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, was dieses Wort, und nicht nur die Vorstellung davon, überhaupt für mich bedeutet.“ Diese Ehrlichkeit gibt einen Einblick in Buckleys persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe, die sie als etwas betrachtet, das nicht einfach geplant oder erzwungen werden kann. Sie vergleicht es mit einer Mahlzeit, die man nicht einfach zubereiten, sondern wirklich kochen muss – ein Prozess, der Zeit, Mühe und Hingabe erfordert.
Kurzprofil
- Bekannt für ihre intensiven und emotionalen Darstellungen
- Spielte in gefeierten Filmen und Serien wie „Wild Rose“ und „Chernobyl“
- Wurde für ihre Rolle in „The Lost Daughter“ für einen Oscar nominiert
- Hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus
- Ist bekannt für ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement für ihre Rollen
„Hamnet“: Ein Film über Liebe, Verlust und die Kraft der Familie
„Hamnet“, unter der Regie der Oscar-prämierten Chloé Zhao („Nomadland“), verspricht, eine tiefgründige und emotionale Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Verlust und Familie zu werden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell, der 2020 mit dem Women’s Prize for Fiction ausgezeichnet wurde. Die Geschichte konzentriert sich auf Agnes, Shakespeares Frau, und den Tod ihres Sohnes Hamnet, der eine tiefe Krise in ihrer Ehe auslöst. (Lesen Sie auch: Mary Elizabeth Mastrantonio: „Robin Hood“-Star Mary Elizabeth…)
Jessie Buckley und Paul Mescal („Normal People“), der William Shakespeare spielt, verkörpern das Paar, dessen Liebe durch den Verlust ihres Sohnes auf eine harte Probe gestellt wird. Die Dreharbeiten zu „Hamnet“ begannen im März 2024 in England. Ein genaues Kinostartdatum ist noch nicht bekannt. Es wird aber mit Spannung erwartet, wie Zhao die komplexe Geschichte auf die Leinwand bringt und wie Buckley und Mescal die emotionalen Herausforderungen ihrer Rollen meistern werden. Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern, die sich bereits aus „The Lost Daughter“ kennen, dürfte dem Film eine zusätzliche Tiefe verleihen.
Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen Jessie Buckley und Paul Mescal?
Jessie Buckley und Paul Mescal sind keine Unbekannten. Sie standen bereits 2021 für Maggie Gyllenhaals Regiedebüt „The Lost Daughter“ gemeinsam vor der Kamera. Obwohl sie damals keine direkten Szenen zusammen hatten, lernten sie sich am Set kennen und schätzen. Diese erste Begegnung legte den Grundstein für eine spätere Zusammenarbeit, die nun in „Hamnet“ ihren Höhepunkt findet. Buckley betonte, dass sich auch ihr Verhältnis zu ihrem Co-Star Mescal entwickelt habe.
Die Tatsache, dass sich Buckley und Mescal bereits kennen, könnte sich positiv auf ihre Darstellung der komplexen Beziehung zwischen Agnes und William Shakespeare auswirken. Ihre Vertrautheit und ihr gegenseitiger Respekt könnten es ihnen erleichtern, die emotionalen Tiefen der Charaktere auszuloten und die subtilen Nuancen ihrer Beziehung authentisch darzustellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich ihre Zusammenarbeit auf der Leinwand entfalten wird, aber die Vorfreude auf „Hamnet“ ist bereits jetzt groß.
Chloé Zhao ist bekannt für ihren naturalistischen Stil und ihre Fähigkeit, authentische Emotionen einzufangen. Ihre Filme zeichnen sich oft durch eine sensible Darstellung von zwischenmenschlichen Beziehungen und eine tiefe Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen aus.
Welche Wendepunkte gab es in Jessie Buckleys Karriere?
Jessie Buckleys Karriere ist geprägt von einer beeindruckenden Vielseitigkeit und einem unerschrockenen Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ein wichtiger Wendepunkt war ihre Teilnahme an der BBC-Castingshow „I’d Do Anything“ im Jahr 2008, in der sie Zweite wurde. Obwohl sie die Show nicht gewann, öffnete sie ihr die Tür zu einer Karriere im Musiktheater. Sie spielte in verschiedenen Produktionen, darunter „A Little Night Music“ und „Henry V“, bevor sie sich der Schauspielerei zuwandte. (Lesen Sie auch: Rupert Grint: „Harry Potter“-Star über „traumatisierende“ Vaterschaft)
Ihr Durchbruch im Film gelang ihr 2018 mit der Hauptrolle in „Beast“, einem düsteren Psychothriller, für den sie von der Kritik gefeiert wurde. Es folgten weitere bemerkenswerte Rollen in Filmen wie „Wild Rose“ (2018), in dem sie eine alleinerziehende Mutter und aufstrebende Country-Sängerin spielte, und „Judy“ (2019), in dem sie an der Seite von Renée Zellweger zu sehen war. Auch ihre Auftritte in den Fernsehserien „Chernobyl“ (2019) und „Fargo“ (2020) trugen zu ihrer wachsenden Popularität bei. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war ihre Rolle in „The Lost Daughter“ (2021), für die sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt. Dieser Erfolg festigte ihren Ruf als eine der talentiertesten und vielversprechendsten Schauspielerinnen ihrer Generation.
Jessie Buckley privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Jessie Buckley hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt ist, dass sie verheiratet ist und eine Tochter hat, deren Name jedoch nicht öffentlich bekannt ist. Sie lebt in London, vermeidet aber das Rampenlicht und konzentriert sich stattdessen auf ihre Arbeit. Buckley ist bekannt für ihre Bodenständigkeit und ihre Authentizität. Sie scheut sich nicht, ihre Meinung zu äußern und sich für Themen einzusetzen, die ihr am Herzen liegen. Ihre Fans schätzen sie für ihre Natürlichkeit und ihre Fähigkeit, sich in ihre Rollen hineinzuversetzen.
Obwohl sie ihr Privatleben schützt, gibt Jessie Buckley gelegentlich Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. In Interviews spricht sie offen über ihre Ängste, ihre Hoffnungen und ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Diese Ehrlichkeit macht sie zu einer relatable und inspirierenden Persönlichkeit, die von vielen Menschen bewundert wird. Zuletzt war sie in dem Film „Men“ von Alex Garland zu sehen.

Aktuell steht Jessie Buckley im Fokus der Aufmerksamkeit für ihre Rolle in „Hamnet“. Die Dreharbeiten sind in vollem Gange, und die Vorfreude auf den Film wächst stetig. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Film entwickeln wird und welche neuen Facetten von Buckleys Talent er zum Vorschein bringen wird. Eines ist jedoch sicher: Jessie Buckley ist eine Schauspielerin, die immer wieder überrascht und begeistert.
Wie alt ist Jessie Buckley?
Jessie Buckley wurde am 28. Dezember 1989 geboren. Damit ist sie aktuell 34 Jahre alt (Stand: November 2024). Sie stammt aus Killarney, County Kerry, in Irland.
Hat Jessie Buckley einen Partner oder ist sie verheiratet?
Jessie Buckley hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Es ist bekannt, dass sie verheiratet ist, aber der Name ihres Ehepartners ist nicht öffentlich bekannt.
Hat Jessie Buckley Kinder?
Ja, Jessie Buckley hat eine Tochter. Der Name ihres Kindes wird jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben, da sie ihr Privatleben sehr schützt.
Welche Rolle spielt Jessie Buckley in dem Film „Hamnet“?
In „Hamnet“ verkörpert Jessie Buckley die Rolle der Agnes, die Ehefrau von William Shakespeare. Der Film erzählt die Geschichte ihrer Liebe und den Verlust ihres Sohnes Hamnet. (Lesen Sie auch: Oscars Luncheon: Coogler Stiehlt Allen die Show…)
Für welchen Film wurde Jessie Buckley für einen Oscar nominiert?
Jessie Buckley wurde für ihre Rolle in dem Film „The Lost Daughter“ (2021) für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. In dem Film spielte sie die jüngere Version der Protagonistin Leda Caruso.
