In einer aktuellen Dokuserie hat Jesy Nelson offen ihre mentalen Probleme thematisiert. Auch über ihren zweiten Suizidversuch spricht die frühere Sängerin der Girlgroup Little Mix.
Jesy Nelson, 34, muss gerade eine schlimme Zeit durchmachen: Die ehemalige Sängerin der britischen Girlgroup Little Mix brachte im vergangenen Jahr ihre Zwillingsmädchen acht Wochen zu früh auf die Welt. Erst kürzlich teilte sie die schwere Diagnose ihrer Kinder mit: Ihre Töchter leiden an einer Muskelerkrankung und werden deshalb wahrscheinlich niemals laufen können. Nur kurze Zeit später bestätigte Nelson auch noch die Trennung von ihrem Verlobten Zion Foster, 27, dem Vater der Babys.
Neue Doku offenbart mentale Probleme
In der neuen sechsteiligen Dokuserie „Jesy Nelson: Time After Little Mix“, die am Freitag, 13. Februar, auf Amazon Prime veröffentlich wird, blickt die Musikerin nun zurück auf die vergangenen Jahre ihres Lebens. Sie berichtet von den Höhen und Tiefen ihrer Schwangerschaft, aber auch von der Zeit nach dem Ausstieg aus der Popband und ihren psychischen Problemen.
Jesy Nelson war einsam
Vor laufender Kamera wird Jesy Nelson von ihren Gefühlen überwältigt, als sie schildert, wie „sehr allein“ sie sich gefühlt habe, nachdem die anderen Bandmitglieder Perrie Edwards, 32, Jade Thirwall, 33, und Leigh-Anne Pinnock, 34, ihren Hilferuf vor ihrer Überdosis nicht gehört hätten. Sie offenbart, dass sie versucht habe, sich das Leben zu nehmen und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Daraufhin verließ sie die Gruppe 2020. Ihre geliebte Mutter Janice sei es gewesen, die sie gerettet habe: Als Jesy Nelson nach einer Überdosis das Bewusstsein verlor, rief ihre Mama den Notarzt.
„Ich war so traurig“
Es war bereits der zweite Suizidversuch der Sängerin. In der BBC-Dokumentation „Jesy Nelson: Odd One Out“ aus dem Jahr 2019 machte Jesy Nelson öffentlich, dass sie 2013 aufgrund von Mobbing mit Depressionen zu kämpfen hatte. „Ich war so traurig. Ich war am Boden zerstört“, sagt sie jetzt über die Zeit kurz vor dem Bandausstieg. Nachdem sie aus der Klinik entlassen worden sei, sei ihr klar geworden, dass sie aus psychischen Gründen nicht länger Teil der Musikkombo sein konnte. Sie habe das Gefühl gehabt, dass ihre Bandkolleginnen dies nicht sehr interessiert habe.
Ihre Mutter, die ebenfalls in der Doku zu Wort kommt, räumt zwar ein, dass es damals für die Sängerinnen sicher nicht einfach gewesen sei, mit ihrer Tochter zusammenzuarbeiten. „Aber ich persönlich glaube, dass die anderen Mädchen in Jesys schwerster Zeit nicht wirklich für sie da waren“, erklärt sie.
Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk, bbc.com
Quelle: Gala