John Wick ähnlich? Wer die kompromisslose Action des Keanu Reeves-Franchise liebt, findet im Streaming-Angebot eine packende Alternative. Der Action-Blockbuster „Nobody“, der im Kino unterging, bietet erstklassige Kampfchoreografien und eine überraschend wendungsreiche Geschichte.
Kultur-Kompakt
- „Nobody“ bietet temporeiche Action mit kreativen Kampfszenen.
- Bob Odenkirk überzeugt in der Rolle des unscheinbaren Familienvaters, der zum tödlichen Kämpfer wird.
- Der Film spielt gekonnt mit Genreelementen und bietet unerwartete Wendungen.
- „Nobody“ ist aktuell im Streaming-Abo verfügbar.
Unser Eindruck: Ein Action-Feuerwerk mit überraschend viel Herz und Humor.
| Titel | Nobody |
| Originaltitel | Nobody |
| Regie | Ilya Naishuller |
| Drehbuch | Derek Kolstad |
| Besetzung | Bob Odenkirk, Aleksey Serebryakov, Connie Nielsen |
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Streaming-Start | Verfügbar |
| Plattform | Diverse Streaming-Anbieter |
| FSK | 18 |
| Produktion | 87North Productions |
Warum ist „Nobody“ john wick ähnlich und doch anders?
„Nobody“ teilt mit „John Wick“ die Vorliebe für stilvolle, übertriebene Actionsequenzen. Beide Filme setzen auf kreative Choreografien und eine hohe Anzahl an Gegnern, die der Protagonist mit beeindruckender Effizienz ausschaltet. Der wesentliche Unterschied liegt im Ton: Während „John Wick“ eine düstere, fast schon mythische Welt etabliert, präsentiert sich „Nobody“ mit einem Augenzwinkern und einem überraschenden Humor. Bob Odenkirk, bekannt aus „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“, verkörpert den vermeintlichen Durchschnittsbürger Hutch Mansell, der ein düsteres Geheimnis verbirgt.
Derek Kolstad, der Autor von „John Wick“, schrieb auch das Drehbuch zu „Nobody“. Diese Verbindung erklärt die stilistischen Ähnlichkeiten und die hohe Qualität der Actionsequenzen.

Was unterscheidet „Nobody“ von anderen Actionfilmen?
Der Film überrascht mit seiner ungewöhnlichen Prämisse: Ein unscheinbarer Familienvater entpuppt sich als hochtrainierter Ex-Agent mit einer tödlichen Vergangenheit. Diese Enthüllung wird jedoch nicht mit bierernstem Pathos inszeniert, sondern mit einem ironischen Unterton, der dem Film eine erfrischende Note verleiht. Die Kameraarbeit fängt die Actionsequenzen dynamisch ein, während der Schnitt für ein hohes Tempo sorgt. Der Soundtrack, der von klassischen Rock- und Pop-Songs bis hin zu russischer Folklore reicht, unterstreicht die skurrile Atmosphäre des Films.
Wie Bob Odenkirk zum Actionhelden wurde
Bob Odenkirk, der hauptsächlich für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, unterzieht sich für „Nobody“ einer beeindruckenden physischen Transformation. Er trainierte zwei Jahre lang, um die anspruchsvollen Kampfszenen glaubwürdig darstellen zu können. Laut Moviepilot.de ist das Ergebnis ein Actionheld, der sowohl durch seine physische Präsenz als auch durch seinen trockenen Humor überzeugt. Odenkirks Darstellung verleiht der Figur eine menschliche Note, die sie von typischen Actionhelden abhebt.
Welche Rolle spielt die Musik in „Nobody“?
Die Musikauswahl in „Nobody“ ist alles andere als konventionell. Der Soundtrack kombiniert klassische Action-Klänge mit unerwarteten musikalischen Elementen. So wird beispielsweise eine brutale Auseinandersetzung in einem Bus von einem russischen Lied begleitet, was der Szene eine surreale und gleichzeitig humorvolle Note verleiht. Die Musik verstärkt die emotionale Wirkung der Szenen und trägt maßgeblich zur einzigartigen Atmosphäre des Films bei.
Für wen lohnt sich „Nobody“?
„Nobody“ ist ein Muss für alle Actionfans, die auf der Suche nach einer frischen und unkonventionellen Filmerfahrung sind. Wer Filme wie „John Wick“, „Shoot ‚Em Up“ oder „96 Hours“ mochte, wird hier bestens unterhalten. Der Film bietet eine gelungene Mischung aus Action, Humor und Spannung, die ihn zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Streaming-Erlebnis macht. Fans von Bob Odenkirk werden zudem von seiner überraschenden Performance als Actionheld begeistert sein. Einzig wer explizit blutige Action ablehnt, sollte eher Abstand halten. Die Seite IMDb bietet weitere Informationen zum Film.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist der Regisseur von „Nobody“?
Ilya Naishuller führte Regie bei „Nobody“. Er ist ein russischer Regisseur, der zuvor mit dem Actionfilm „Hardcore“ auf sich aufmerksam machte, der für seine innovative Ego-Shooter-Perspektive bekannt ist. (Lesen Sie auch: Hitman Serie Eingestellt: John Wick-Macher Scheitert!)
Welche Streaming-Plattformen bieten „Nobody“ an?
„Nobody“ ist bei verschiedenen Streaming-Anbietern verfügbar, darunter Amazon Prime Video und Sky. Die Verfügbarkeit kann jedoch je nach Region variieren. Es empfiehlt sich, die Angebote der jeweiligen Plattformen zu prüfen.
Ist eine Fortsetzung von „Nobody“ geplant?
Es gibt Berichte über eine mögliche Fortsetzung von „Nobody“. Ob und wann „Nobody 2“ tatsächlich realisiert wird, ist aber noch unklar. Bob Odenkirk hat Interesse an einer Fortsetzung geäußert. (Lesen Sie auch: Blue Moon Film: Beginnt Hier eine neue…)
Wie lange hat Bob Odenkirk für die Rolle in „Nobody“ trainiert?
Bob Odenkirk trainierte etwa zwei Jahre lang intensiv für die Rolle des Hutch Mansell in „Nobody“. Sein Training umfasste unter anderem Kampfsportarten wie Judo, Jiu-Jitsu und Boxen, um die Kampfszenen authentisch darstellen zu können.

Welche Altersfreigabe hat „Nobody“?
„Nobody“ hat in Deutschland eine FSK-Freigabe ab 18 Jahren. Dies ist auf die explizite Gewaltdarstellung und die teils drastischen Kampfszenen zurückzuführen. Eltern sollten dies bei der Auswahl berücksichtigen. (Lesen Sie auch: Outlander Staffel 8 Deutsch: Alle Folgen Jetzt…)














