Der Josefitag am 19. März ist in der Steiermark ein besonderer Feiertag. An diesem Tag bleiben die Schulen geschlossen, da der Heilige Josef als Landespatron verehrt wird. Doch was steckt hinter diesem Brauch, und warum wird der Josefitag gerade in der Steiermark so groß gefeiert?

Bedeutung des Josefitags
Der Josefitag, auch Josefstag genannt, ist ein kirchlicher Feiertag, der dem Heiligen Josef von Nazareth gewidmet ist. Josef gilt als der Ziehvater Jesu und wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 19. März. In vielen katholisch geprägten Regionen wird dieser Tag festlich begangen.
In Österreich hat der Heilige Josef eine besondere Bedeutung, da er in einigen Bundesländern als Schutzpatron verehrt wird. Dies betrifft insbesondere die Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg, wo am 19. März schulfrei ist. Auch in Wien wird der Heilige Josef geehrt, beispielsweise im Stephansdom, wo ihm ein Altar gewidmet ist. Der Stephansdom ist ein wichtiger Ort der Verehrung. (Lesen Sie auch: Julian Nagelsmann Torwart: überrascht mit -Nominierung)
Josefitag in der Steiermark: Landespatron und Brauchtum
Die Steiermark pflegt eine besonders enge Beziehung zum Heiligen Josef. Seit mehr als 250 Jahren ist er der Landespatron. Der 19. März ist ein schulfreier Tag, der traditionell im Kreise der Familie verbracht wird. Die Verehrung des Heiligen Josef ist tief in der steirischen Kultur verwurzelt.
Die FPÖ-geführte Landesregierung der Steiermark hat nun eine Ausweitung der Feierlichkeiten beschlossen. Statt einem einzigen Josefitag soll es künftig drei „Josefitage“ geben, vom 19. bis 21. März. In diesem Zeitraum sollen die steirischen Regionen mit verschiedenen Veranstaltungen bespielt werden, von Blasmusik bis zu traditioneller Kulinarik. Der Standard berichtete über die Pläne.
Kritik und Kontroversen
Die Ausweitung des Josefitags in der Steiermark stieß jedoch auch auf Kritik. Vor allem in der Kunst- und Kulturszene regt sich Widerstand. Hintergrund sind Budgetkürzungen und eine Umstrukturierung des Kulturkuratoriums durch die Landesregierung. Kritiker sehen in den „Josefitagen“ eine Instrumentalisierung der Volkskultur für politische Zwecke. (Lesen Sie auch: Julian Nagelsmann Torwart: Überraschung im DFB-Team)
Andreas Unterweger und Max Höfler, zwei steirische Künstler, haben mit einem satirischen Video namens „Kurz mal Sepp“ auf die Situation aufmerksam gemacht. Sie kritisieren die „Verseppung“ der steirischen Kultur und die einseitige Förderung von „Volkskultur“ durch die Landesregierung.
Der Heilige Josef: Mehr als nur ein Schutzpatron
Unabhängig von politischen Kontroversen bleibt der Heilige Josef eine wichtige Figur im christlichen Glauben. Er steht für Bescheidenheit, Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Als Ziehvater Jesu verkörpert er die Werte der Familie und des Handwerks. In einer Zeit, in der diese Werte oft in den Hintergrund treten, erinnert der Josefitag an ihre Bedeutung.

Auch außerhalb der Steiermark wird der Heilige Josef verehrt. In vielen Diözesen, Klöstern und Pfarren finden an seinem Gedenktag Gottesdienste und Feiern statt. Katholisch.de bietet weitere Informationen zum Heiligen Josef.Ob die Ausweitung der Feierlichkeiten auf drei Tage Bestand haben wird, hängt von der weiteren politischen Entwicklung ab. Eines ist jedoch sicher: Der Heilige Josef wird weiterhin eine wichtige Rolle im kulturellen und religiösen Leben des Landes spielen. Seine Werte und sein Vorbild werden auch in Zukunft viele Menschen inspirieren. (Lesen Sie auch: Ried Lask Kühbauer: im Cupfinale: sorgt für…)
Häufig gestellte Fragen zum Josefitag
Häufig gestellte Fragen zu josefitag
Warum ist der Josefitag in der Steiermark ein Feiertag?
Der Josefitag ist in der Steiermark ein Feiertag, weil der Heilige Josef der Landespatron ist. Seit mehr als 250 Jahren wird er in dieser Funktion verehrt, und der 19. März ist traditionell ein schulfreier Tag.
Wer war der Heilige Josef?
Der Heilige Josef war der Ziehvater Jesu und der Ehemann von Maria. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt und gilt als Schutzpatron der Arbeiter, Handwerker und Familien.
Welche Traditionen gibt es am Josefitag?
Am Josefitag finden in vielen Regionen Gottesdienste und Prozessionen statt. In der Steiermark ist es üblich, den Tag im Kreise der Familie zu verbringen. Es gibt auch regionale Bräuche, wie beispielsweise das Josefi-Feuer. (Lesen Sie auch: Roland Trettl ersetzt Tim Mälzer bei "Kitchen…)
Gibt es Kritik an der Feier des Josefitags in der Steiermark?
Ja, es gibt Kritik an der Art und Weise, wie der Josefitag in der Steiermark gefeiert wird. Vor allem die Ausweitung der Feierlichkeiten auf drei Tage durch die Landesregierung stieß auf Widerstand in der Kunst- und Kulturszene.
Welche Bedeutung hat der Heilige Josef heute noch?
Der Heilige Josef steht für Werte wie Bescheidenheit, Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Er ist ein Vorbild für Familien und Handwerker. In einer Zeit des Wandels erinnert er an die Bedeutung dieser traditionellen Werte.
Schulfreie Tage in Österreich am Josefitag (19. März 2026)
| Bundesland | Schulfrei |
|---|---|
| Steiermark | Ja |
| Kärnten | Ja |
| Tirol | Ja |
| Vorarlberg | Ja |
| Burgenland | Nein |
| Niederösterreich | Nein |
| Oberösterreich | Nein |
| Salzburg | Nein |
| Wien | Nein |
Quelle: Kleine Zeitung
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