Kälteste Nacht des Winters steht bevor: Deutschland bibbert! In der Nacht zum Dienstag (6. Januar 2026) drohen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost und gefährlicher Glätte. So kalt war es in Deutschland zuletzt vor drei Jahren nicht mehr.
Polare Luftmassen haben das Land fest im Griff. Während tagsüber Dauerfrost herrscht, sinken die Temperaturen nachts in Rekordtiefen. Besonders der Süden Deutschlands wird zur Tiefkühltruhe – aber auch im Norden bleibt es bitterkalt.
- Kälteste Nacht: Nacht zum Dienstag, 6. Januar 2026
- Tiefstwerte Süden: minus 15 bis minus 20 Grad
- Tiefstwerte Alpen: bis minus 22 Grad
- Tiefstwerte Norden: minus 3 bis minus 9 Grad
- Tageshöchstwerte: minus 6 bis minus 1 Grad (Dauerfrost)
- Ursache: Polare Luftmassen aus Skandinavien
Inhaltsverzeichnis
- Kälteste Nacht des Winters: Bis zu minus 20 Grad erwartet
- Diese Regionen trifft es am härtesten
- Dauerfrost: Auch tagsüber bleibt es bitterkalt
- Warum ist es so kalt? Polare Luftmassen im Anmarsch
- Schnee und Glätte: Hier wird es gefährlich
- Gesundheitsrisiken: So schützen Sie sich vor der Kälte
- Wie lange bleibt die Kälte? Ausblick auf die Woche
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Winter wie früher – aber nur kurz
Kälteste Nacht des Winters: Bis zu minus 20 Grad erwartet
Der Winter 2025/2026 macht ernst! In der Nacht zum Dienstag (6. Januar) erreicht die aktuelle Kältewelle ihren Höhepunkt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit der Kälteste Nacht des Winters des noch jungen Jahres – und möglicherweise der kältesten seit Jahren.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met erklärt gegenüber der „Bild“: „Wenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Dann sind Temperaturen von minus zehn bis minus 15 Grad möglich. Über Schnee können sie sogar auf minus 20 Grad sinken.“
Auch DWD-Meteorologe Peter Hartmann bestätigt: „In den letzten drei Wintern hatten wir solche Wetterlagen in Deutschland nicht.“ Eine echte Seltenheit also – und ein Grund zur Vorsicht.
Diese Regionen trifft es am härtesten
Die kältesten Temperaturen werden im Süden und Osten Deutschlands erwartet. Besonders in den Alpentälern, im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und in den Mittelgebirgen wird es eisig kalt.
| Region | Tiefstwerte (Nacht) | Höchstwerte (Tag) |
|---|---|---|
| Alpen & Voralpenland | bis -22 Grad | -6 bis -3 Grad |
| Schwarzwald & Schwäbische Alb | bis -17 Grad | -6 bis -4 Grad |
| Bayern (Flachland) | -10 bis -15 Grad | -5 bis -2 Grad |
| Mitteldeutschland | -8 bis -12 Grad | -4 bis -1 Grad |
| Norddeutschland | -3 bis -9 Grad | -2 bis +2 Grad |
| NRW & Rheinland | -5 bis -8 Grad | -1 bis +2 Grad |
Dauerfrost: Auch tagsüber bleibt es bitterkalt
Nicht nur nachts friert Deutschland – auch tagsüber herrscht verbreitet Dauerfrost. Die Höchstwerte liegen am Dienstag (6. Januar) laut DWD zwischen minus 6 Grad im Bergland und minus 1 Grad im Rheintal. Nur auf den Nordseeinseln und am Niederrhein könnten die Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt steigen.
DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn fasst zusammen: „Der Winter ist gekommen, um zu bleiben. Tagsüber gibt es nur sehr vereinzelt im Westen und Nordwesten zarte Plusgrade, sonst verbleiben wir im Dauerfrost.“
Was das bedeutet: Die Schneedecke bleibt liegen, der Schnee taut nicht. Für Wintersportler heißt das „Ski und Rodel gut“ – für Autofahrer und Fußgänger allerdings: Vorsicht vor Glätte!
Warum ist es so kalt? Polare Luftmassen im Anmarsch
Die Ursache für die extreme Kälte: Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockiert die milden Atlantiktiefs und lenkt eisige Polarluft direkt nach Deutschland. Die Meteorologen sprechen von einer Abschwächung des Polarwirbels – ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren eher selten vorkam.
Die Folge: Die Kaltluft aus der Arktis strömt ungebremst nach Mitteleuropa. Und wenn nachts der Himmel aufklart, kann die Wärme ungehindert entweichen – die Temperaturen stürzen ins Bodenlose.
Schnee und Glätte: Hier wird es gefährlich
Zur Kälte kommt Schnee hinzu – zumindest in Teilen Deutschlands. Am Montag (5. Januar) schneit es vor allem im Norden und in der Mitte schauerartig. Der DWD warnt: Vereinzelt sind auch Graupelgewitter möglich!
In der Nacht zum Dienstag ziehen von Nordwesten her weitere Wolken auf. Stellenweise kann es schneien und glatt werden. Besonders tückisch: Die überfrierenden Straßen sind oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
- Norddeutschland: Wiederholte Schneeschauer, teils kräftig an den Küsten
- Mitte: Vereinzelte Schneeschauer, glatte Straßen
- Süden: Meist trocken, aber überfrierende Nässe durch Nebel
Gesundheitsrisiken: So schützen Sie sich vor der Kälte
Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sind nicht nur unangenehm – sie können auch gefährlich werden. Der DWD und Mediziner warnen vor mehreren Risiken:
- Erfrierungen: Ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) kann bei minus 15 Grad in wenigen Minuten Schaden nehmen
- Unterkühlung: Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Obdachlose
- Herz-Kreislauf-Probleme: Extreme Kälte belastet das Herz, besonders bei körperlicher Anstrengung
- Festklebende Haut: Vorsicht bei Metalloberflächen – feuchte Haut kann festfrieren!
Tipps: Warm anziehen (Schichten-Prinzip), Mütze und Handschuhe tragen, bei körperlichen Einschränkungen drinnen bleiben. Autofahrer sollten mehr Zeit fürs Freikratzen der Scheiben einplanen.
Wie lange bleibt die Kälte? Ausblick auf die Woche
Die gute Nachricht für alle Frostmuffel: Die extreme Kälte ist nicht von Dauer. Am Mittwoch und Donnerstag bleibt es zwar winterlich kalt, aber ab Freitag (9. Januar) kündigt sich eine Wetterumstellung an. Laut wetter.com könnte dann sogar Tauwetter einsetzen.
| Tag | Wetter | Temperaturen |
|---|---|---|
| Mo, 05.01. | Dauerfrost, Schnee im Norden | -6 bis -1 Grad |
| Di, 06.01. (Dreikönig) | Kälteste Nacht! Teils sonnig | -6 bis -1 Grad |
| Mi, 07.01. | Sonne im Süden, Nebel im Norden | -7 bis 0 Grad |
| Do, 08.01. | Wolken ziehen auf | -4 bis +1 Grad |
| Fr, 09.01. | Sturm! Sturmböen, Orkanböen auf Bergen | 0 bis +5 Grad |
Ab Freitag droht laut DWD ein Sturm mit Sturmböen, auf den Bergen sogar Orkanböen. Danach setzt Milderung ein – die Temperaturen könnten in der zweiten Januarwoche sogar wieder in den Plusbereich steigen. Dann droht Tauwetter.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann ist die kälteste Nacht des Winters 2026?
Wie kalt wird es in meiner Region?
Warum ist es so kalt?
Wie lange hält die Kälte an?
Wann war es zuletzt so kalt in Deutschland?
Was muss ich bei der Kälte beachten?
Fazit: Winter wie früher – aber nur kurz
Die kälteste Nacht des Winters 2025/2026 steht unmittelbar bevor. Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad erlebt Deutschland endlich wieder einen richtigen Winter – so wie viele ihn aus ihrer Kindheit kennen. Doch die Kälte ist nicht von Dauer: Ab dem Wochenende kehrt milderes Wetter zurück. Bis dahin heißt es: Warm anziehen, vorsichtig fahren – und vielleicht den Schnee genießen, solange er noch liegt!
Autor: MinDelMedia Redaktion | Wetter & Panorama
Unsere Redaktion berichtet über aktuelle Wetterereignisse in Deutschland.
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Stand: 5. Januar 2026 | Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), wetter.de, wetter.com