Ein Käse-Rückruf bei Aldi, Netto und Kaufland sorgt aktuell für Aufruhr. Der Grund: In Gorgonzola-Käse des Herstellers Lactalis wurden bei Routinekontrollen Listerien gefunden. Betroffen sind verschiedene Eigenmarken der Discounter, was Verbraucher nun zur Vorsicht mahnt. Die betroffenen Produkte sollten keinesfalls konsumiert werden.

Hintergrund zum Käse-Rückruf bei Aldi und anderen Discountern
Der aktuelle Rückruf betrifft Gorgonzola-Käse, der von dem französischen Lebensmittelkonzern Lactalis hergestellt wird. Listerien sind Bakterien, die zu gesundheitlichen Problemen führen können, insbesondere bei Risikogruppen wie Schwangeren, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Eine Infektion mit Listerien kann sich durch grippeähnliche Symptome, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall äußern. In schwereren Fällen kann es zu einer Listeriose kommen, die lebensbedrohlich sein kann.
Routinekontrollen haben nun ergeben, dass bestimmte Chargen des Gorgonzola-Käses mit Listerien belastet sind. Um eine weitere Ausbreitung der Bakterien zu verhindern und die Gesundheit der Verbraucher zu schützen, hat sich Lactalis in Abstimmung mit den betroffenen Handelsketten Aldi, Netto und Kaufland zu einem Rückruf der entsprechenden Produkte entschlossen. (Lesen Sie auch: ALDI Käse: Rückruf bei, Netto, Kaufland: Gorgonzola)
Aktuelle Entwicklung: Welche Produkte sind betroffen?
Konkret betroffen sind 200-Gramm-Packungen Gorgonzola folgender Marken und Sorten, die bei Aldi, Netto und Kaufland verkauft wurden, wie die Tagesschau berichtet:
- Aldi: „Cucina Gorgonzola“ in den Varianten „Piccante“ und „Dolce“
- Kaufland: Gorgonzola der Marke „K-Favorites“ in pikant und mild
- Netto: „Mondo Italiano Gorgonzola“ in den Sorten „Piccante“ und „Dolce“
Das Mindesthaltbarkeitsdatum der betroffenen Produkte ist der 21. Februar 2026. Allerdings wurden die Käsepackungen bereits seit dem 9. Januar 2026 verkauft, wie der Spiegel berichtet. Verbraucher, die in diesem Zeitraum die genannten Gorgonzola-Sorten gekauft haben, sollten diese vorsorglich nicht konsumieren.
Eine detaillierte Auflistung der betroffenen Produkte mit allen relevanten Informationen (Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum usw.) finden Verbraucher auf der Webseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. (Lesen Sie auch: Käse-Rückruf: Listerien-Alarm bei Gorgonzola von Aldi)
Reaktionen und Einordnung
Der Rückruf von Gorgonzola-Käse aufgrund von Listerien-Befall ist ein ernstes Problem, das die Notwendigkeit strenger Qualitätskontrollen in der Lebensmittelproduktion unterstreicht. Listerien können insbesondere für bestimmte Personengruppen gefährlich sein, weshalb ein schneller und umfassender Rückruf essentiell ist, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Die betroffenen Handelsketten Aldi, Netto und Kaufland haben umgehend reagiert und die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf genommen.
Verbraucherschutzorganisationen raten dringend dazu, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren und sie in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückzugeben. Auch ohne Vorlage des Kassenbons wird der Kaufpreis erstattet, wie Lactalis zusichert. Es ist wichtig, die Symptome einer Listerien-Infektion zu kennen und bei Verdacht einen Arzt aufzusuchen.
Käse Rückruf Aldi: Was bedeutet das für Verbraucher?
Für Verbraucher bedeutet der aktuelle Käse Rückruf Aldi, Netto und Kaufland vor allem Vorsicht. Wer die genannten Gorgonzola-Sorten gekauft hat, sollte diese nicht essen und stattdessen zurückgeben. Es ist ratsam, auch andere Käsesorten im Kühlschrank zu überprüfen und auf mögliche Verunreinigungen zu achten. Generell sollten Verbraucher auf eine gute Hygiene bei der Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln achten, um das Risiko einer Listerien-Infektion zu minimieren. (Lesen Sie auch: Listerien-Alarm: Gorgonzola-Rückruf bei Aldi, Kaufland)

Der Vorfall zeigt, dass trotz strenger Kontrollen immer wieder Lebensmittel mit Krankheitserregern belastet sein können. Umso wichtiger ist es, dass Hersteller und Händler schnell und transparent reagieren, um die Verbraucher zu informieren und zu schützen.
FAQ zu Käse Rückruf Aldi
Häufig gestellte Fragen zu käse rückruf aldi
Welche Käsesorten sind von dem Rückruf betroffen, der bei Aldi stattfindet?
Von dem Rückruf betroffen ist bei Aldi der „Cucina Gorgonzola“ in den Varianten „Piccante“ und „Dolce“. Es handelt sich um 200-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21. Februar 2026. Diese Produkte wurden bereits seit dem 9. Januar 2026 verkauft.
Warum wurde der Gorgonzola-Käse bei Aldi und anderen Supermärkten zurückgerufen?
Der Gorgonzola-Käse wurde zurückgerufen, weil bei Routinekontrollen Listerien in dem Produkt nachgewiesen wurden. Listerien sind Bakterien, die gesundheitsschädlich sein können und insbesondere für Schwangere, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem gefährlich sind. (Lesen Sie auch: ALDI Käse Rückruf: Listerien-Alarm bei Gorgonzola)
Wie gefährlich ist eine Infektion mit Listerien, die in dem Käse gefunden wurden?
Eine Infektion mit Listerien kann zu grippeähnlichen Symptomen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Bei Risikogruppen wie Schwangeren, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann es zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Listeriose kommen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann.
Was sollen Verbraucher tun, die den betroffenen Gorgonzola-Käse bei Aldi gekauft haben?
Verbraucher, die den betroffenen Gorgonzola-Käse gekauft haben, sollten diesen nicht konsumieren und stattdessen in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Bei Verdacht auf eine Listerien-Infektion sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Gibt es weitere Käsesorten, die von dem aktuellen Rückruf betroffen sind?
Ja, neben dem bei Aldi verkauften Gorgonzola sind auch bei Kaufland Gorgonzola der Marke „K-Favorites“ in pikant und mild sowie bei Netto „Mondo Italiano Gorgonzola“ in den Sorten „Piccante“ und „Dolce“ betroffen. Es handelt sich jeweils um 200-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21. Februar 2026.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
