Die von Donald Trump initiierten Kanada Zölle Trump stießen nicht nur international auf Kritik, sondern auch innerhalb der eigenen Reihen der Republikaner. Im Repräsentantenhaus formierte sich Widerstand, als sechs republikanische Abgeordnete gegen die von Trump angestrebten Zölle votierten und somit eine Niederlage für den damaligen Präsidenten verursachten.

Wer waren die republikanischen Abweichler bei den Kanada-Zöllen von Trump?
Die sechs republikanischen Abgeordneten, die sich gegen die von Donald Trump eingeführten Zölle auf kanadische Importe stellten, kamen aus unterschiedlichen Bundesstaaten und vertraten verschiedene politische Positionen innerhalb der Partei. Ihre Motive reichten von der Sorge um die wirtschaftlichen Auswirkungen in ihren Wahlbezirken bis hin zu grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich der Handelspolitik der Regierung.
Zusammenfassung
- Sechs Republikaner stimmten gegen Trumps Kanada-Zölle im Repräsentantenhaus.
- Die Abweichler kamen aus unterschiedlichen Bundesstaaten und Flügeln der Partei.
- Ihre Motive waren vielfältig: Wirtschaftliche Bedenken, Freihandel und transnationale Beziehungen.
- Trumps Handelspolitik erntete international und national Kritik.
Welche Auswirkungen hatten die Kanada-Zölle unter Trump?
Die von Donald Trump verhängten Zölle auf kanadische Importe hatten weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Kanada. Sie führten zu Vergeltungsmaßnahmen Kanadas, was einen Handelskrieg zwischen den beiden Ländern auslöste. Betroffen waren insbesondere Branchen wie die Stahl- und Aluminiumindustrie, aber auch Landwirtschaftsprodukte. Laut einer Meldung von Neue Zürcher Zeitung, die die Grundlage für diesen Artikel bildet, belasteten die Zölle die traditionell engen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn erheblich. (Lesen Sie auch: Handelskonflikt USA Kanada: Trump droht mit Brücken-Blockade)
Kanada und die USA sind traditionell enge Handelspartner. Die nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA, später durch das United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA) ersetzt, hat die wirtschaftliche Integration der beiden Länder weiter verstärkt.
Die Motive der republikanischen Abweichler
Die republikanischen Abgeordneten, die gegen die Kanada Zölle Trump stimmten, hatten unterschiedliche Gründe für ihre Entscheidung. Einige von ihnen vertraten Wahlbezirke, in denen der Handel mit Kanada eine wichtige Rolle spielte und die durch die Zölle negativ beeinflusst wurden. Andere sahen in den Zöllen einen Verstoß gegen die Prinzipien des Freihandels und befürchteten negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft insgesamt. Wieder andere waren besorgt über die Eskalation des Handelskonflikts mit Kanada und die potenziellen Folgen für die transnationale Zusammenarbeit in anderen Bereichen.
Die Reaktion auf die Entscheidung der Republikaner
Die Entscheidung der sechs Republikaner, gegen die Kanada Zölle Trump zu stimmen, löste unterschiedliche Reaktionen aus. Während einige sie für ihren Mut lobten, sich gegen den Präsidenten zu stellen, kritisierten andere sie für ihre mangelnde Loyalität gegenüber der Partei. Die Demokraten begrüßten die Entscheidung der Republikaner, da sie die Handelspolitik von Trump ablehnten. Die kanadische Regierung äußerte sich vorsichtig optimistisch, dass die Entscheidung im Repräsentantenhaus zu einer Überprüfung der Zölle führen könnte. Ein Handelskrieg zwischen den beiden Nationen konnte nur durch Kompromisse verhindert werden. Informationen zum Handel zwischen den USA und Kanada sind auf der Seite des United States Census Bureau zu finden. (Lesen Sie auch: Trump will Klimaschutz-Grundlage kippen: Was bedeutet)
Wie ging es weiter mit den Kanada-Zöllen unter Trump?
Trotz des Widerstands im Repräsentantenhaus hielt Donald Trump zunächst an seinen Zöllen auf kanadische Importe fest. Erst nach langwierigen Verhandlungen und Zugeständnissen Kanadas lenkte die US-Regierung ein und hob die Zölle schließlich auf. Die Beziehungen zwischen den USA und Kanada normalisierten sich daraufhin wieder, auch wenn die transatlantischen Beziehungen durch die Amtszeit Trumps nachhaltig belastet wurden. Die transatlantischen Beziehungen waren ohnehin schon angespannt. Laut einem Bericht von Handelsblatt, wurden die Beziehungen weiterhin angespannt bleiben.
Die Handelspolitik von Donald Trump war ein zentraler Bestandteil seiner „America First“-Agenda. Er setzte Zölle als Druckmittel in Handelsverhandlungen ein, was zu Konflikten mit zahlreichen Handelspartnern führte.

Die Auseinandersetzung um die Kanada Zölle Trump verdeutlicht die komplexen Zusammenhänge in der internationalen Handelspolitik und die potenziellen Auswirkungen protektionistischer Maßnahmen. Sie zeigt auch, dass selbst innerhalb einer Partei unterschiedliche Meinungen und Interessen bestehen können, die zu Abweichungen von der Parteilinie führen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Handelspolitik der USA unter der neuen Regierung entwickeln wird und ob es zu einer Rückkehr zu multilateralen Abkommen und einer stärkeren Zusammenarbeit mit internationalen Partnern kommen wird. (Lesen Sie auch: Zölle Milchprodukte China: EU-Hersteller unter Druck?)
