Schauspielerin Kate Mansi hat offenbart, dass ihr Stiefvater ihr einst das Leben rettete. Bei der Seriendarstellerin war eine Eierstockzyste geplatzt, die zu starken inneren Blutungen führte. Im Zuge der Operation wurde ihre Endometriose-Erkrankung entdeckt.
Eines Tages traten bei ihr unerträgliche Schmerzen auf: Kate Mansi, 38, hat sich in einem aktuellen Interview an den Moment zurückerinnert, als eine Operation, die ihr Stiefvater durchführte, ihr das Leben rettete. In diesem Zuge wurde auch ihre Endometriose-Erkrankung entdeckt.
Kate Mansi: Beschwerden kamen plötzlich
In einem aktuellen Interview mit dem Magazin „People“ spricht die US-amerikanische Schauspielerin, bekannt durch ihre Rolle der Kristina Davis in der Krankenhausserie „General Hospital“, über die Gründe, weshalb sie sich für die Aufklärung über Endometriose stark macht. Sie erklärt, dass sie in der Vergangenheit weder unter Menstruationsbeschwerden noch unter Unterleibskrämpfen gelitten habe, weshalb ihr eine Diagnose mit der Erkrankung nie in den Sinn gekommen sei. Doch im Jahr 2015 seien plötzlich sehr starke Schmerzen aufgetreten, begleitet von Übelkeit und Blutungen. Ihr Bauch habe sich derartig aufgebläht, dass sie kaum noch ihre Hose habe schließen können. Die Ärzt:innen nahmen sie jedoch nicht ernst.
„Es fühlte sich an wie extreme Wehen“
„Es ging schon ein paar Tage so, und die Ärzte haben es immer wieder abgetan“, erzählt Kate Mansi. Sogar ihre Maskenbildnerin habe ihr gesagt, dass sie „grün und blass“ aussehe. „Ich habe noch nie ein Kind geboren, aber es fühlte sich an wie extreme Wehen. Sie riefen ‚Action‘, ich spielte meine Szene, und sobald sie ‚Cut‘ riefen, krümmte ich mich vor Schmerzen“, erinnert sich die Seriendarstellerin. „Es wurde so unerträglich, dass ich noch am selben Tag selbst in die Notaufnahme gefahren bin.“
„Er sagte: ‚Ich werde die Operation durchführen, sonst schafft sie es nicht'“
Ihre Mutter und ihr Stiefvater, der Frauenarzt war, seien zu ihr ins Krankenhaus geeilt. Die Untersuchungen hätten einen elf Zentimeter großen Tumor in ihrem Bauch gezeigt. Daraufhin hätten die Ärzt:innen „voreilig Schlüsse gezogen“ und einen Onkologen hinzuziehen wollen. Ihr Stiefvater dagegen habe auf eine sofortige Operation gedrängt. „Mein Stiefvater war so frustriert – und weil er mein Stiefvater ist, also keine Blutsverwandtschaft besteht, hat er sich die Hände gewaschen und gesagt: ‚Ich warte nicht auf einen Onkologen. Ich werde die Operation durchführen, sonst schafft sie es nicht.‘ Und er hat eine Operation durchgeführt, die mir letztendlich das Leben gerettet hat“, so Mansi.
„Es ergossen sich anderthalb Liter Blut in meinen Bauch“
„Ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens“, erinnert sich die Schauspielerin zurück. Letztendlich habe sich bei der OP herausgestellt, dass eine Eierstockzyste geplatzt war. „Die Eierstockzyste lag zufällig über einem Blutgefäß. Als sie platzte, traf sie das Blutgefäß, und es ergossen sich anderthalb Liter Blut in meinen Bauch“, so Mansi. Bei der OP habe ihr Stiefvater Endometriose-Gewebe entdeckt. Seitdem lebt sie mit der Diagnose.
Heute setzt sich Kate Mansi, die bei einer „General Hospital“-Folge, die sich mit der Erkrankung befasst, Regie führte, für eine Aufklärung über Endometriose ein. Auch ihre Eizellen ließ die Emmy-Gewinnerin einfrieren. Ihr privates Glück hat sie bereits gefunden: Im vergangenen Jahr heiratete sie den Produzenten und Regisseur Matt McInnis, 42.
Verwendete Quelle: people.com
Quelle: Gala








