Überraschende Wende in Wien: Kathrin Gaal, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin, hat am 16. Februar 2026 ihren Rücktritt erklärt. Bürgermeister Michael Ludwig reagiert auf diesen Schritt mit einer Umbildung der Wiener Stadtregierung. Die Entscheidung erfolgte überraschend, da Gaal seit 2018 als Stadträtin und seit 2020 als Vizebürgermeisterin tätig war.

Kathrin Gaal: Hintergrund und Wirken in Wien
Kathrin Gaal war seit vielen Jahren eine prägende Figur in der Wiener Stadtpolitik. Ihre Zuständigkeit umfasste die Bereiche Wohnen und Frauen, zwei zentrale Themen für die Stadt. Als Wohnbaustadträtin war sie maßgeblich an der Gestaltung der Wohnungspolitik beteiligt und setzte sich für leistbares Wohnen in Wien ein. Zudem engagierte sie sich für die Gleichstellung von Frauen und die Förderung von Frauenrechten. Die Stadt Wien bietet auf ihrer offiziellen Webseite detaillierte Informationen zu den verschiedenen Politikbereichen und Projekten.
Gaals politische Karriere begann in der Bezirksvertretung, bevor sie in den Stadtrat aufstieg. Ihre Expertise im Bereich Wohnbau machte sie zu einer gefragten Expertin, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Ihr Rücktritt kommt daher überraschend, zumal sie in den letzten Jahren eine Reihe von wichtigen Projekten vorangetrieben hat. (Lesen Sie auch: 2ER Bob Olympia: Deutsche Bobfahrer dominieren bei…)
Aktuelle Entwicklung: Rücktritt und Nachfolge
Der Rücktritt von Kathrin Gaal erfolgte am Montagvormittag, dem 16. Februar 2026. Zuvor hatte die SPÖ Wien kurzfristig zu einer Pressekonferenz geladen, auf der die Umbildung der Stadtregierung bekannt gegeben wurde. Laut Kurier soll Finanzstadträtin Barbara Novak das Amt der Vizebürgermeisterin übernehmen.
Als Nachfolgerin für die Bereiche Wohnbau und Frauen wurde Elke Hanel-Torsch präsentiert. Hanel-Torsch ist Juristin und seit 20 Jahren in der Mietervereinigung Wien tätig, seit zehn Jahren als deren Vorsitzende. Zudem ist sie Nationalrätin und Bezirksparteivorsitzende der SPÖ Margareten. Die SPÖ wechselt somit eine erfahrene Stadträtin gegen eine Expertin im Mietrecht aus.
Reaktionen und Einordnung
Die Nachricht von Kathrin Gaals Rücktritt hat in der Wiener Politik für Aufsehen gesorgt. Die Gründe für ihren Rückzug wurden bisher nicht offiziell genannt. Es wird spekuliert, dass interne Differenzen innerhalb der SPÖ eine Rolle gespielt haben könnten. Andere Beobachter sehen den Schritt als Teil einer strategischen Neuausrichtung der Stadtregierung unter Bürgermeister Ludwig. (Lesen Sie auch: Gefahrstoffaustritt im Industriepark Höchst)
Die Oppositionsparteien haben den Rücktritt von Gaal zum Anlass genommen, die Wohnungspolitik der Stadtregierung zu kritisieren. Sie fordern eine grundlegende Reform und werfen der SPÖ vor, die Probleme am Wohnungsmarkt nicht ausreichend angegangen zu sein.
Kathrin Gaal: Was bedeutet der Rücktritt? / Ausblick
Der Rücktritt von Kathrin Gaal markiert einen Einschnitt in der Wiener Stadtpolitik. Mit Elke Hanel-Torsch übernimmt eine Expertin im Mietrecht das Ressort Wohnbau.Barbara Novak, die voraussichtlich neue Vizebürgermeisterin, steht vor der Herausforderung, die Finanzen der Stadt zu stabilisieren und die Budgetkonsolidierung voranzutreiben.

Die Umbildung der Stadtregierung könnte auch Auswirkungen auf die politische Stimmung in Wien haben. Die SPÖ muss nun beweisen, dass sie weiterhin in der Lage ist, die Herausforderungen der Stadt zu meistern und das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. (Lesen Sie auch: Karneval Düsseldorf 2026: Verkehrslage und Sperrungen)
Die Wiener Wohnungspolitik im Fokus
Die Wiener Wohnungspolitik gilt traditionell als ein Vorzeigemodell. Die Stadt verfügt über einen großen Bestand an Gemeindewohnungen und setzt auf eine aktive Förderung des sozialen Wohnbaus. Allerdings steht auch Wien vor Herausforderungen wie steigenden Mieten und Wohnungskosten. Die neue Stadträtin Elke Hanel-Torsch wird sich mit diesen Problemen auseinandersetzen müssen und versuchen, Lösungen zu finden. Die Wikipedia-Seite zum Thema Wohnbau in Wien bietet einen guten Überblick über die Geschichte und Entwicklung des sozialen Wohnbaus in der Stadt.
Tabelle: Zusammensetzung der Wiener Stadtregierung (Stand: 16. Februar 2026)
| Name | Partei | Funktion |
|---|---|---|
| Michael Ludwig | SPÖ | Bürgermeister |
| Barbara Novak (voraussichtlich) | SPÖ | Vizebürgermeisterin |
| Elke Hanel-Torsch | SPÖ | Stadträtin für Wohnbau und Frauen |
| Christoph Wiederkehr | NEOS | Vizebürgermeister |
Häufig gestellte Fragen zu kathrin gaal
Warum ist Kathrin Gaal als Vizebürgermeisterin zurückgetreten?
Kathrin Gaal hat am 16. Februar 2026 überraschend ihren Rücktritt als Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin von Wien erklärt. Die genauen Gründe für ihren Rücktritt wurden bisher nicht offiziell bekannt gegeben, was zu Spekulationen über mögliche interne Differenzen innerhalb der SPÖ geführt hat.
Wer folgt Kathrin Gaal als Stadträtin für Wohnbau und Frauen nach?
Elke Hanel-Torsch wird die Nachfolge von Kathrin Gaal als Stadträtin für Wohnbau und Frauen antreten. Hanel-Torsch ist eine Juristin und hat langjährige Erfahrung in der Mietervereinigung Wien, wo sie seit zehn Jahren als Vorsitzende tätig ist. Sie ist auch Nationalrätin. (Lesen Sie auch: Steven Bradbury: Der überraschende Goldmedaillen-Gewinn)
Wer wird voraussichtlich neue Vizebürgermeisterin von Wien?
Finanzstadträtin Barbara Novak soll laut Medienberichten die Nachfolge von Kathrin Gaal als Vizebürgermeisterin antreten. Novak ist seit Beginn der jüngsten Regierungsperiode 2025 Stadträtin und derzeit vor allem mit der Stabilisierung des Wiener Budgets beschäftigt.
Seit wann war Kathrin Gaal in der Wiener Stadtregierung tätig?
Kathrin Gaal war seit 2018 als Stadträtin in der Wiener Stadtregierung tätig. Seit 2020 bekleidete sie zusätzlich das Amt der Vizebürgermeisterin und Landeshauptmann-Stellvertreterin, bevor sie am 16. Februar 2026 überraschend ihren Rücktritt erklärte.
Welche Aufgabenbereiche umfasste Kathrin Gaal als Stadträtin?
Kathrin Gaal war als Stadträtin für die Bereiche Wohnen und Frauen zuständig. In dieser Funktion war sie maßgeblich an der Gestaltung der Wiener Wohnungspolitik beteiligt und setzte sich für leistbares Wohnen sowie die Gleichstellung von Frauen ein.
