Kaufland modernisiert seine Kassenbereiche und führt in allen deutschen Filialen Selbstbedienungskassen (SB-Kassen) und das System „K-Scan“ ein. Das Ziel ist es, den Einkauf für die Kunden effizienter zu gestalten und Wartezeiten zu verkürzen. Allein in diesem Jahr sollen 220 weitere Standorte umgerüstet werden, wie T-Online berichtet.

Hintergrund der Kassen-Modernisierung bei Kaufland
Die Einführung von SB-Kassen ist ein Trend, der sich im Einzelhandel seit einiger Zeit beobachten lässt. Konkurrenten wie Lidl, Penny, Rewe und Edeka setzen bereits seit längerem auf diese Technologie. Auch Kaufland zieht nun nach, um den Kunden ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis zu bieten. Die SB-Kassen ermöglichen es den Kunden, ihre Einkäufe selbst zu scannen und zu bezahlen, was besonders bei kleineren Einkäufen Zeit sparen kann.
Kaufland bietet die Selbstbedienungskassen nach eigenen Angaben bereits seit 2015 an. In den Filialen, die bereits damit ausgestattet sind, werden diese von rund 40 Prozent der Kunden genutzt. (Lesen Sie auch: ALDI Käse: Rückruf bei, Netto, Kaufland: Gorgonzola)
Aktuelle Entwicklung: Flächendeckende Einführung von SB-Kassen
Kaufland plant, alle rund 780 Filialen in Deutschland mit bis zu zwölf SB-Kassen auszustatten, wie Merkur.de berichtet. Derzeit sind bereits rund 2.000 SB-Kassen in etwa 300 Märkten im Einsatz. Das Unternehmen will die Umrüstung zügig vorantreiben, durchschnittlich sollen vier Filialen pro Woche mit den neuen Kassen ausgestattet werden. Am Ende des Rollouts sollen bundesweit über 8.000 SB-Kassen zur Verfügung stehen.
Neben den SB-Kassen führt Kaufland auch das System „K-Scan“ ein. Dabei handelt es sich um Handscanner, mit denen die Kunden ihre Einkäufe bereits während des Einkaufens selbst scannen können. Anschließend bezahlen sie an einer der SB-Kassen oder an einer regulären Kasse.
An den SB-Kassen können Kunden sowohl mit Bargeld als auch mit Karte oder per App bezahlen. Kaufland bietet auch die Möglichkeit, mit „Kaufland Pay“ zu bezahlen, dem eigenen Bezahldienst des Unternehmens. (Lesen Sie auch: Listerien-Alarm: Gorgonzola-Rückruf bei Aldi, Kaufland)
Reaktionen und Einordnung
Die Einführung von SB-Kassen wird von vielen Kunden begrüßt, da sie das Potenzial hat, Wartezeiten zu verkürzen und den Einkauf effizienter zu gestalten. Allerdings gibt es auch Bedenken hinsichtlich des Personalabbaus und der möglichen Zunahme von Diebstählen.
Für viele gehört das eigenständige Scannen und Bezahlen mittlerweile zum Alltag, gerade wenn nur wenige Artikel im Wagen liegen, wie Caschys Blog schreibt.
Was bedeutet die Kassen-Umstellung für die Kunden?
Die Kassen-Umstellung bei Kaufland bedeutet für die Kunden in erster Linie eine größere Auswahl an Bezahlmöglichkeiten und potenziell kürzere Wartezeiten. Wer die SB-Kassen oder das System „K-Scan“ nutzt, kann den Einkauf selbst in die Hand nehmen und den Bezahlvorgang beschleunigen. Allerdings müssen sich die Kunden auch an die neue Technik gewöhnen und gegebenenfalls etwas Zeit für die Einarbeitung einplanen. (Lesen Sie auch: Stephen Colbert schreibt neuen "Herr der Ringe"-Film)
Es ist davon auszugehen, dass die Umstellung schrittweise erfolgt und die Kunden ausreichend Zeit haben, sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Kaufland wird voraussichtlich auch Personal bereitstellen, das den Kunden bei Fragen und Problemen zur Seite steht.

Filialen im Wandel: Kauflands Strategie für die Zukunft
Die Modernisierung der Kassen ist Teil einer umfassenderen Strategie von Kaufland, um die Filialen zukunftsfähig zu machen und den Kunden ein attraktives Einkaufserlebnis zu bieten. Dazu gehören auch Investitionen in neue Technologien, die Optimierung der Warenpräsentation und die Erweiterung des Sortiments.
Mit der flächendeckenden Einführung von SB-Kassen und „K-Scan“ setzt Kaufland ein deutliches Zeichen und positioniert sich als moderner und kundenorientierter Einzelhändler.Informationen zum Unternehmen selbst finden sich auf der offiziellen Webseite von Kaufland. (Lesen Sie auch: Welche Moderatoren Verlassen ZDF: -Personalwechsel)
Tabelle: Aktueller Stand der SB-Kassen-Einführung bei Kaufland (März 2026)
| Merkmal | Anzahl/Status |
|---|---|
| Gesamtzahl der Filialen in Deutschland | ca. 780 |
| Filialen mit SB-Kassen (aktuell) | ca. 300 |
| SB-Kassen (aktuell) | ca. 2.000 |
| Geplante SB-Kassen (gesamt) | über 8.000 |
| Geplante Umrüstung pro Woche | ca. 4 Filialen |
Häufig gestellte Fragen zu kaufland
Warum führt Kaufland Selbstbedienungskassen ein?
Kaufland führt SB-Kassen ein, um den Einkauf für die Kunden effizienter zu gestalten und Wartezeiten zu verkürzen. Kunden können so ihre Einkäufe selbst scannen und bezahlen, was besonders bei kleineren Einkäufen Zeit sparen kann. Das Unternehmen will dadurch ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis bieten.
Wie viele SB-Kassen wird es in Zukunft bei Kaufland geben?
Kaufland plant, alle rund 780 Filialen in Deutschland mit bis zu zwölf SB-Kassen auszustatten. Am Ende des Rollouts sollen bundesweit über 8.000 SB-Kassen zur Verfügung stehen. Derzeit sind bereits rund 2.000 SB-Kassen in etwa 300 Märkten im Einsatz.
Kann man an den SB-Kassen bar bezahlen?
Ja, an den SB-Kassen bei Kaufland kann man sowohl mit Bargeld als auch mit Karte oder per App bezahlen. Kaufland bietet auch die Möglichkeit, mit „Kaufland Pay“ zu bezahlen, dem eigenen Bezahldienst des Unternehmens. Es gibt Modelle, die Münzen und Scheine schlucken.
Was ist das System „K-Scan“, das Kaufland einführt?
„K-Scan“ ist ein System, bei dem die Kunden ihre Einkäufe bereits während des Einkaufens selbst scannen können. Dazu werden Handscanner verwendet. Anschließend bezahlen sie an einer der SB-Kassen oder an einer regulären Kasse. Dies soll den Einkaufsprozess beschleunigen.
Wie schnell werden die Kaufland-Filialen umgerüstet?
Kaufland will die Umrüstung zügig vorantreiben. Durchschnittlich sollen vier Filialen pro Woche mit den neuen Kassen ausgestattet werden. Allein im Jahr 2026 sollen 220 weitere Standorte umgerüstet werden. Es ist also mit einer schnellen Umsetzung zu rechnen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.












