Der Textildiscounter KiK schließt Filialen in Österreich. Im ersten Quartal 2026 werden neun Standorte geschlossen, was Teil einer größeren, europaweiten Strategie ist. Das Unternehmen will so seine Effizienz steigern, nachdem es bereits 2023 in die Verlustzone gerutscht war.

Hintergrund: KiK in der Krise
KiK, kurz für „Kunde ist König“, wurde 1994 gegründet und gehört zum Tengelmann-Konzern. Das Unternehmen betreibt einen Online-Shop seit 2013 und bietet neben Kleidung auch Spielzeug und Alltagsgegenstände an. Trotz seiner europaweiten Präsenz mit rund 4.200 Standorten und etwa 32.000 Arbeitsplätzen geriet KiK im Jahr 2023 in eine wirtschaftliche Schieflage. Dies führte im September 2025 zur Ankündigung, unrentable Filialen schließen zu wollen. Die nun bekannt gewordenen Schließungen in Österreich sind eine Folge dieser Entwicklung.
Aktuelle Entwicklung: Neun Filialen in Österreich betroffen
Konkret plant KiK die Schließung von neun Filialen in Österreich im ersten Quartal 2026, wie DiePresse.com berichtet. Diese Maßnahme wird als langfristige „Portfoliobereinigung“ bezeichnet, die bereits 2025 begonnen hat. Europaweit sollen rund 50 Standorte geschlossen werden, davon 25 in Deutschland. Aktuell betreibt KiK in Österreich 220 Filialen und beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter. Welche Standorte genau von den Schließungen betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Unternehmen betont jedoch, dass es aufgrund des dichten Filialnetzes bemüht sei, Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung anzubieten. (Lesen Sie auch: US-Bürgerrechtler Jesse Jackson stirbt im Alter von…)
Reaktionen und Stimmen
Die Nachricht von den Filialschließungen hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während das Unternehmen die Maßnahme als notwendigen Schritt zur Effizienzsteigerung darstellt, äußern Mitarbeitervertretungen Besorgnis um die Arbeitsplätze. Kunden reagieren mit Bedauern, da KiK besonders in ländlichen Regionen oft eine wichtige Anlaufstelle für preisgünstige Kleidung und Haushaltswaren ist. Es gibt noch keine öffentlichen Stellungnahmen von Gewerkschaften oder der Arbeiterkammer zu den geplanten Schließungen.
Was bedeutet das für die Zukunft von KiK?
Die Schließung von Filialen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich KiK in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation befindet. Die „Portfoliobereinigung“ soll dazu beitragen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Ob diese Strategie erfolgreich sein wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die weitere Entwicklung des Konsumverhaltens, der Wettbewerb im Textildiscount-Bereich und die Fähigkeit von KiK, seine verbleibenden Filialen profitabel zu betreiben. Trotz der Schließungen plant KiK auch die Eröffnung neuer Filialen, was zeigt, dass das Unternehmen weiterhin an den stationären Handel glaubt.
Ausblick
Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Situation bei KiK weiterentwickelt. Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen in der Lage ist, die negativen Auswirkungen der Filialschließungen für die betroffenen Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten. Für die Kunden von KiK bedeutet die Schließung von Filialen vorerst eine Einschränkung des Angebots. Ob und wann neue Filialen eröffnet werden, ist derzeit noch unklar. (Lesen Sie auch: Kaua Prates wechselt zum BVB: Das steckt…)
Häufig gestellte Fragen zu kik schließt filialen
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Warum schließt KiK Filialen in Österreich?
KiK schließt Filialen in Österreich im Rahmen einer europaweiten „Portfoliobereinigung“. Das Unternehmen will dadurch seine Effizienz steigern und profitabler werden, nachdem es 2023 in die Verlustzone geraten war. Insgesamt sollen 50 Filialen in Europa geschlossen werden.
Wie viele Filialen von KiK sind in Österreich von der Schließung betroffen?
In Österreich sind neun Filialen von KiK von der Schließung betroffen. Diese sollen im ersten Quartal 2026 geschlossen werden. Welche Standorte genau betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt, aber KiK betreibt aktuell 220 Filialen in Österreich.

Was bedeutet die Schließung der KiK-Filialen für die Mitarbeiter?
Die Schließung der KiK-Filialen bedeutet für die betroffenen Mitarbeiter den Verlust ihres Arbeitsplatzes. KiK betont jedoch, dass man sich aufgrund des dichten Filialnetzes bemühe, Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung anzubieten. Wie viele Mitarbeiter genau betroffen sind, ist noch unklar. (Lesen Sie auch: Jahr des Pferdes: Moskau feiert das chinesische…)
Wann werden die KiK-Filialen in Österreich geschlossen?
Die neun betroffenen KiK-Filialen in Österreich sollen im ersten Quartal 2026 geschlossen werden. Ein genauer Zeitpunkt für die Schließungen der einzelnen Standorte ist bisher nicht bekannt.
Gibt es Pläne für die Eröffnung neuer KiK-Filialen in Österreich?
Ja, trotz der Schließungen plant KiK auch die Eröffnung einer neuen Filiale in Österreich. Die Detailplanung dafür ist aber noch nicht abgeschlossen. Dies zeigt, dass das Unternehmen weiterhin an den stationären Handel glaubt.
Warum geriet KiK in eine wirtschaftliche Schieflage?
KiK geriet 2023 in eine wirtschaftliche Schieflage, was zur Folge hatte, dass unrentable Filialen geschlossen werden müssen. Die genauen Gründe für die Krise sind nicht öffentlich bekannt, aber es wird von allgemeinem wirtschaftlichem Druck und veränderten Konsumverhalten ausgegangen. (Lesen Sie auch: Slalom Frauen Olympia 2026: Gold für Brignone:…)
| Jahr | Anzahl Filialen |
|---|---|
| Aktuell (Februar 2026) | 220 (vor Schließungen) |
| Geplant nach Schließungen (Q1 2026) | 211 |
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der offiziellen KiK-Webseite.
Einen detaillierten Blick auf die wirtschaftliche Situation von Textildiscountern bietet Textilwirtschaft.de.
Informationen zum Tengelmann-Konzern, zu dem KiK gehört, finden sich auf Wikipedia.
