Warum schließt Kik Filialen? Der Textil-Discounter Kik reduziert sein Filialnetz in Europa bis Ende 2026 um etwa 225 Standorte. Grund dafür ist eine zu dichte Expansion in der Vergangenheit, wie Geschäftsführer Christian Kümmel mitteilte. Betroffen sind vor allem Filialen, die weniger als einen Kilometer voneinander entfernt liegen.

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Das ist passiert
- Kik schließt bis Ende 2026 europaweit rund 300 Filialen, davon 135 in Deutschland.
- Grund für die Schließungen ist eine zu dichte Expansion in der Vergangenheit.
- Es sind keine Kündigungen geplant; betroffene Mitarbeiter sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt werden.
- Das Unternehmen will sein Portfolio auf Profitabilität trimmen.
Warum schließt Kik Filialen?
Kik Schließt Filialen, weil das Unternehmen in der Vergangenheit zu stark expandiert hat. Wie Stern berichtet, lagen teilweise Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. Diese Strategie, so Geschäftsführer Christian Kümmel, sei nicht vollständig aufgegangen. Nun soll das Portfolio auf Profitabilität getrimmt werden.
Kik Schließt Filialen: Die Details
Der Textil-Discounter plant, bis Ende 2026 europaweit etwa 300 Filialen zu schließen. Davon betroffen sind 135 Standorte in Deutschland. Im Gegenzug sind europaweit 75 Neueröffnungen geplant. Insgesamt sinkt die Zahl der Kik-Filialen in Europa auf gut 4.000, davon rund 2.200 in Deutschland. (Lesen Sie auch: Kik Schließt Filialen: Was bedeutet das für…)
Was bedeutet das für die Mitarbeiter?
Kik betont, dass keine Kündigungen geplant sind. Die Mitarbeiter der betroffenen Filialen sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt oder anderweitig eine Lösung finden. Kik beschäftigt insgesamt rund 32.000 Mitarbeiter, davon 19.000 in Deutschland.
Die Gründe für die Schließungen
„Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität“, sagte Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel. In einigen Fällen lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. „Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.“ Alle verbleibenden Standorte seien profitabel.
Wie geht es für Kik weiter?
Kümmel kann sich vorstellen, dass das Filialnetz in den kommenden Jahren weiter bereinigt wird. Das Unternehmen spürt die Kaufzurückhaltung der Verbraucher, obwohl der Discount-Bereich insgesamt Zulauf erhält. Kik hatte bereits im September 2023 angekündigt, unrentable Filialen zu schließen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. (Lesen Sie auch: Kik Filialen Schliessen: Schließen: Was bedeutet)
Bis Ende 2026 werden europaweit etwa 300 Filialen geschlossen, davon 135 in Deutschland. Die Gesamtzahl der Filialen sinkt auf 4.000 in Europa und 2.200 in Deutschland.
Kik: Ein Blick auf das Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell von Kik funktioniert laut Kümmel weiterhin gut. „Unsere loyale Kundschaft wächst.“ Dennoch spürt das Unternehmen die allgemeine Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Derzeit betreibt Kik mehr als 4.000 Filialen in 12 europäischen Ländern. Der Jahresumsatz liegt bei rund zwei Milliarden Euro. Textilwirtschaft berichtet regelmäßig über das Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Filialen wird Kik in Deutschland schließen?
In Deutschland werden 135 Filialen geschlossen. Das Unternehmen möchte sich von Standorten trennen, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden und nicht die gewünschte Rentabilität aufweisen.
Werden Mitarbeiter aufgrund der Filialschließungen entlassen?
Nein, Kik plant keine Kündigungen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt oder es soll eine andere Lösung für sie gefunden werden. Das Unternehmen ist bestrebt, soziale Verantwortung zu übernehmen. (Lesen Sie auch: Leonid Radvinsky Tod: OnlyFans-Besitzer stirbt mit 43…)
Bis wann sollen die Filialschließungen abgeschlossen sein?
Die Schließungen sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Unternehmen wird die betroffenen Standorte schrittweise schließen und die Mitarbeiter entsprechend informieren und unterstützen.
Gibt es eine Liste der Filialen, die geschlossen werden?
Eine Liste der betroffenen Filialen wurde von Kik nicht veröffentlicht. Die betroffenen Mitarbeiter werden intern informiert. Kunden können sich jedoch bei ihrer lokalen Filiale erkundigen, um Informationen zu erhalten.
Welche Strategie verfolgt Kik nach den Filialschließungen?
Kik möchte sein Filialnetz optimieren und sich auf profitable Standorte konzentrieren. Das Unternehmen setzt weiterhin auf sein Discount-Geschäftsmodell und will seine Marktposition durch Effizienzsteigerungen und eine stärkere Kundenbindung festigen.















