Nach dem sexuellen Missbrauch eines Mädchens im Erlebnisbad Rulantica wurde ein Mann zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Landgericht Freiburg sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte das damals sechsjährige Kind aus dem Bad lockte und missbrauchte. Der Fall hatte im Sommer 2025 bundesweit für Entsetzen gesorgt. Kindesmissbrauch Rulantica steht dabei im Mittelpunkt.

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Zusammenfassung
- Mann wegen Kindesmissbrauch in Rulantica zu Haft verurteilt.
- Der Täter lockte ein sechsjähriges Mädchen aus dem Bad.
- Das Mädchen wurde Stunden später verletzt und verängstigt gefunden.
- Der Angeklagte gestand die Tat vor Gericht.
Haftstrafe nach Kindesmissbrauch in Rulantica
Das Landgericht Freiburg hat einen Mann zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, nachdem er ein sechsjähriges Mädchen aus dem Erlebnisbad Rulantica gelockt und sexuell missbraucht hatte. Wie Stern berichtet, hatte der Fall im Sommer 2025 bundesweit für Aufsehen gesorgt.
Die Tat ereignete sich im Sommer 2025, als das Mädchen aus dem Erlebnisbad des Europa-Parks in Rust verschwand. Stunden später wurde sie mehrere Kilometer entfernt gefunden – verletzt, verängstigt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Dem Angeklagten wurde unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. (Lesen Sie auch: Sexueller Missbrauch Rulantica: Haftstrafe nach im Bad)
Die Polizei gab an, dass es keine Hinweise auf eine Vergewaltigung gab. Dennoch erlitt das Mädchen schwerwiegende Verletzungen.
Wie kam es zu der Tat in Rulantica?
Der Angeklagte soll das damals sechsjährige Mädchen angesprochen und ihm Hilfe angeboten haben. Anschließend führte er das Kind aus dem Bad in ein nahegelegenes Maisfeld. Als sich das Mädchen dort wehrte, soll der Mann es in ein Gebüsch an einer Straße geworfen und die Flucht ergriffen haben.
Geständnis vor Gericht
Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht gestand der 31-Jährige, das Mädchen aus dem Erlebnisbad gelockt und sexuell missbraucht zu haben. „Ich bereue sehr, dass das geschehen ist. Ich kann mir auch nicht erklären, wie es dazu kommen konnte“, ließ er über seinen Anwalt erklären. (Lesen Sie auch: Rulantica Missbrauch: Geständnis und Urteil im Detail)
Nach der Tat tauchte der Mann unter und wurde eine Woche später in seiner rumänischen Heimat festgenommen. Beamte identifizierten ihn anhand von Zeugenaussagen und Aufnahmen von Überwachungskameras, die der Europa-Park als Betreiber von Rulantica zur Verfügung gestellt hatte. Rulantica ist ein beliebter Wasserpark, der für Familienattraktionen bekannt ist.
Wie geht es weiter?
Die Verurteilung des Täters ist ein wichtiger Schritt zur Aufarbeitung des Verbrechens. Es bleibt zu hoffen, dass das Mädchen die notwendige Unterstützung erhält, um die erlittenen Traumata zu überwinden. Der Europa-Park hat angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen in Rulantica zu überprüfen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Polizei Baden-Württemberg setzt ihre Ermittlungen fort, um mögliche Versäumnisse aufzudecken und die Sicherheit von Kindern in öffentlichen Einrichtungen zu gewährleisten.












