Früher oder später schnappen sie dich!
Mit „Kleine Freiheit“ lieferte Yüksel Yavuz im Jahr 2003 seinen zweiten Spielfilm nach „Aprilkinder“ (1998). Der türkisch-deutsche Regisseur kurdischer Abstammung schildert darin zusammen mit seinem Co-Autor Henner Winckler die Coming-of-Age-Story des 16-jährigen Baran (Cagdas Bozkurt), dessen Eltern von der türkischen Miliz getötet wurden. Seine Familie schickte ihn daraufhin nach Deutschland. Doch seit sein Asylantrag abgelehnt wurde, droht ihm hier die Abschiebung.
Im wiederaufgeführten Coming-of-Age-Film „Kleine Freiheit“ aus dem Jahr 2003 zeigt Yüksel Yavuz mit viel Einfühlungsvermögen, wie sich ein 16-jähriger Kurde in Hamburg durchzuschlagen versucht.
Hamburg, Reeperbahn — mitten im Kiez lebt der 16-jährige Kurde Baran (Cagdas Bozkurt). An seinem 16. Geburtstag wird aus dem Kind, dass in Deutschland geduldet wird, ein von Abschiebung bedrohter illegaler Einwanderer. Baran verdient sich sein Geld als Laufbursche eines Kepabladens. Auf seinem Fahrrad durchstreift er mit wachsamem Blick St. Pauli, immer mit einer kleinen Videokamera im Gepäck und immer auf der Hut vor der Polizei. Hier, auf dem Kiez, lernt Baran den Afrikaner Chernor (Leroy Delmar) kennen, der ebenfalls illegal in Deutschland lebt. Chernor verdient sich sein Geld als Kleindealer. Zwischen den beiden entwickelt sich trotz ihrer kulturellen Unterschiede und aller Probleme eine Freundschaft.
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