Königin Camilla setzt ein starkes Zeichen der Solidarität: Die britische Königin empfing Gisèle Pelicot, eine französische Aktivistin und Autorin, in ihrer Londoner Residenz Clarence House. Dieses Königin Camilla Engagement unterstreicht ihr langjähriges Engagement im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für die Unterstützung von Opfern.

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- Warum engagiert sich Königin Camilla so stark gegen sexualisierte Gewalt?
- Ein Zeichen der Solidarität: Königin Camilla empfängt Gisèle Pelicot
- Königin Camillas Engagement im Detail: Mehr als nur Worte
- Ein Blick zurück: Königin Camillas Weg zur Unterstützerin
- Camilla privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
| Steckbrief: Camilla, Königin | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Camilla Rosemary Shand (geborene Parker Bowles) |
| Geburtsdatum | 17. Juli 1947 |
| Geburtsort | London, England |
| Alter | 76 Jahre |
| Beruf | Königin des Vereinigten Königreichs |
| Bekannt durch | Ehefrau von König Charles III. und ihre Rolle in der britischen Königsfamilie |
| Aktuelle Projekte | Unterstützung verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen und Repräsentationsaufgaben |
| Wohnort | Clarence House, London |
| Partner/Beziehung | König Charles III. (Ehemann) |
| Kinder | Tom Parker Bowles, Laura Lopes |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Warum engagiert sich Königin Camilla so stark gegen sexualisierte Gewalt?
Königin Camilla hat sich über Jahrzehnte hinweg für das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt eingesetzt. Ihr Engagement begann lange vor ihrer Zeit als Königin und wurzelt in ihrem tiefen Mitgefühl für Betroffene. Sie unterstützt verschiedene Organisationen, die Opfern Schutz, rechtlichen Beistand und psychologische Unterstützung bieten. Wie Gala berichtet, ist es ihr ein persönliches Anliegen, das Schweigen zu brechen und das Bewusstsein für diese wichtige Problematik zu schärfen.
Kurzprofil
- Langjähriges Engagement gegen häusliche und sexualisierte Gewalt
- Unterstützung verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen
- Persönlicher Einsatz für Opfer sexuellen Missbrauchs
- Förderung des öffentlichen Bewusstseins für das Thema
Ein Zeichen der Solidarität: Königin Camilla empfängt Gisèle Pelicot
Das Treffen zwischen Königin Camilla und Gisèle Pelicot fand im Clarence House statt, der Londoner Residenz der Königin. Gisèle Pelicot, eine 73-jährige Französin, wurde im Jahr 2025 mit der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt sie für ihren mutigen Entschluss, im Vergewaltigungsprozess gegen ihren Ehemann und weitere Angeklagte auf ihre Anonymität zu verzichten. Sie wollte damit die „Scham von der Seite des Opfers auf die Seite des Täters verlagern“ und das öffentliche Bewusstsein für sexualisierte Gewalt schärfen. Pelicots ehemaliger Ehemann hatte sie jahrelang immer wieder betäubt und missbraucht und sie auch von anderen Männern vergewaltigen lassen.
Königin Camilla hatte bereits im Jahr 2025, nach Abschluss des Prozesses, schriftlich Kontakt zu Gisèle Pelicot aufgenommen. In ihrem Brief würdigte sie Pelicot für ihren „Mut“ und ihre „Würde“, mit der sie den schrecklichen Verbrechen begegnet war. Sie schrieb, dass Pelicot „Frauen auf der ganzen Welt inspiriert“ und „ein starkes Vermächtnis geschaffen hat, das die Erzählung rund um Scham für immer verändern wird“.
Das jetzige Treffen diente dem persönlichen Austausch über die Unterstützung von Opfern sexuellen Missbrauchs. Es ist ein weiterer Beweis für Königin Camillas unermüdliches Engagement für diese wichtige Sache.
Die französische Ehrenlegion (Ordre national de la Légion d’honneur) ist die höchste staatliche Auszeichnung Frankreichs. Sie wurde 1802 von Napoléon Bonaparte gestiftet und wird an Personen verliehen, die sich durch außergewöhnliche zivile oder militärische Verdienste um Frankreich verdient gemacht haben. (Lesen Sie auch: Königin Camilla Brief: Was Sie Gisèle Pelicot…)
Königin Camillas Engagement im Detail: Mehr als nur Worte
Königin Camillas Engagement für Opfer sexuellen Missbrauchs geht weit über symbolische Gesten hinaus. Sie ist aktiv in die Arbeit verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen involviert und setzt sich für eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Betroffene ein. Sie besucht regelmäßig Einrichtungen, die Opfern Schutz und Unterstützung bieten, und hört sich ihre Geschichten an. Diese persönlichen Begegnungen sind für sie eine wichtige Quelle der Inspiration und Motivation.
Ein Beispiel für Königin Camillas Engagement ist ihre Unterstützung für die Organisation SafeLives, die sich für die Sicherheit von Frauen und Kindern einsetzt, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Sie ist Schirmherrin der Organisation und hat sich mehrfach öffentlich für deren Arbeit ausgesprochen. SafeLives bietet Schulungen für Fachkräfte an, die mit Opfern häuslicher Gewalt arbeiten, und setzt sich für eine Verbesserung der Gesetze und Richtlinien ein.
Darüber hinaus engagiert sich Königin Camilla für die Organisation Women’s Aid, die Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Schutz und Unterstützung bietet. Women’s Aid betreibt ein Netzwerk von Frauenhäusern und bietet eine kostenlose Helpline für Betroffene an. Die Organisation setzt sich auch für eine Veränderung der gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber häuslicher Gewalt ein.
Laut Women’s Aid erlebt in Großbritannien jede Woche durchschnittlich eine Frau durch häusliche Gewalt ihr Leben. Zwei Frauen pro Woche werden von ihrem (Ex-)Partner getötet. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit des Problems und die Notwendigkeit, Betroffenen Schutz und Unterstützung zu bieten.
Ein Blick zurück: Königin Camillas Weg zur Unterstützerin
Königin Camillas Engagement für benachteiligte Gruppen begann bereits in ihrer Jugend. Sie engagierte sich frühzeitig in sozialen Projekten und setzte sich für die Rechte von Frauen und Kindern ein. Diese frühen Erfahrungen prägten ihren Blick auf die Welt und motivierten sie, sich auch später im Leben für andere einzusetzen.
Ihre Rolle als Mitglied der königlichen Familie ermöglicht es ihr, auf eine breite Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und wichtige Themen zu platzieren. Sie nutzt diese Plattform, um das Bewusstsein für häusliche und sexualisierte Gewalt zu schärfen und Betroffenen Mut zu machen, sich Hilfe zu suchen. Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung dieser Formen von Gewalt und zur Unterstützung der Opfer. (Lesen Sie auch: Gisèle Pelicot Buch: Wie Sie nach dem…)
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Königin Camilla nicht nur über die Problematik spricht, sondern auch aktiv handelt. Sie setzt sich für konkrete Maßnahmen ein, die das Leben von Betroffenen verbessern können. Ihr Engagement ist ein Beispiel dafür, wie man seine Stimme und seinen Einfluss nutzen kann, um etwas Positives in der Welt zu bewirken.
Die Begegnung mit Gisèle Pelicot ist ein weiterer Meilenstein in Königin Camillas langjährigem Engagement. Es ist ein Zeichen der Solidarität mit allen Opfern sexuellen Missbrauchs und ein Aufruf an die Gesellschaft, das Schweigen zu brechen und sich gegen diese Form von Gewalt zu stellen. Der Deutschlandfunk berichtete ausführlich über die Verleihung der Ehrenlegion an Gisèle Pelicot und ihre mutige Entscheidung, ihre Geschichte öffentlich zu machen.
Camilla privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Abseits ihrer royalen Pflichten und ihres Engagements für wohltätige Zwecke, versucht Königin Camilla, ein möglichst normales Leben zu führen. Sie genießt die Zeit mit ihren Enkelkindern und verbringt gerne Zeit in ihrem Garten. Bekannt ist auch ihre Liebe zu Hunden; sie besitzt zwei Jack Russell Terrier namens Beth und Bluebell, die sie aus einem Tierheim gerettet hat.
Ihre Beziehung zu König Charles III. ist seit Jahrzehnten ein Thema in den Medien. Nach einer langen und komplizierten Geschichte heirateten sie im Jahr 2005. Seitdem hat sich Camilla zu einer wichtigen Stütze für den König entwickelt und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben. Ihre Beliebtheit in der Bevölkerung ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was vor allem auf ihr authentisches Auftreten und ihr soziales Engagement zurückzuführen ist.

Königin Camilla hat sich im Laufe der Jahre zu einer wichtigen Figur innerhalb der britischen Königsfamilie entwickelt. Sie ist nicht nur die Ehefrau des Königs, sondern auch eine engagierte Verfechterin wichtiger sozialer Anliegen. Ihr Engagement für Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung dieser Probleme und zur Unterstützung der Betroffenen.
In ihrer Freizeit liest Camilla gerne Bücher und interessiert sich für Kunst und Kultur. Sie ist Schirmherrin verschiedener kultureller Einrichtungen und unterstützt junge Künstler. Ihre Interessen spiegeln sich auch in ihrer Arbeit als Mitglied der königlichen Familie wider, wo sie sich oft für kulturelle Projekte und Initiativen einsetzt. (Lesen Sie auch: Königin Camilla Hunde: Freudiges Wiedersehen im Clarence…)
Ursprünglich berichtet von: Gala
Wie alt ist Königin Camilla?
Königin Camilla wurde am 17. Juli 1947 geboren und ist somit aktuell 76 Jahre alt. Sie feierte ihren Geburtstag im Sommer 2023 und setzt ihre royalen Pflichten und ihr soziales Engagement weiterhin mit großem Einsatz fort.
Hat Königin Camilla einen Partner oder ist sie verheiratet?
Königin Camilla ist mit König Charles III. verheiratet. Die beiden heirateten im Jahr 2005 nach einer langen Beziehung, die bereits vor Charles‘ Ehe mit Prinzessin Diana begann. Ihre Beziehung war lange Zeit Gegenstand öffentlicher Aufmerksamkeit.
Hat Königin Camilla Kinder?
Ja, Königin Camilla hat zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe mit Andrew Parker Bowles: Tom Parker Bowles, ein bekannter Food-Kritiker, und Laura Lopes, eine Kunstkuratorin. Sie hat auch mehrere Enkelkinder, die sie sehr liebt. (Lesen Sie auch: Prinz Andrew Vorwürfe: Charles & Camilla Zeigen…)
Welche Organisationen unterstützt Königin Camilla im Kampf gegen sexualisierte Gewalt?
Königin Camilla unterstützt aktiv Organisationen wie SafeLives und Women’s Aid, die sich für den Schutz und die Unterstützung von Frauen und Kindern einsetzen, die von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Sie setzt sich für verbesserte Gesetze und Richtlinien ein.
Warum verzichtete Gisèle Pelicot auf ihre Anonymität im Prozess gegen ihren Ehemann?
Gisèle Pelicot verzichtete auf ihre Anonymität, um die Scham von der Seite des Opfers auf die Seite des Täters zu verlagern und das öffentliche Bewusstsein für sexualisierte Gewalt zu schärfen. Sie wollte anderen Betroffenen Mut machen, sich zu wehren und ihre Stimme zu erheben.
Königin Camillas unermüdliches Engagement und ihr Mitgefühl für andere machen sie zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Ihr Einsatz ist ein Vorbild für uns alle.
