Die deutschen Medaillenhoffnungen im Skilanglauf ruhen auch auf Laura Gimmler. Vor ihrem Start bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand/Cortina hat die 32-jährige Oberstdorferin nun überraschend offen über ihre Ängste gesprochen.

Laura Gimmler: Der Druck bei Olympia
Olympische Spiele sind für Athleten ein Höhepunkt ihrer Karriere, bedeuten aber auch enormen Druck. Die Erwartungen sind hoch, der Wunsch nach Erfolg allgegenwärtig. Wie Merkur berichtet, äußerte Laura Gimmler, dass die Spiele nicht nur Freude und Ruhm, sondern auch die Furcht vor dem Scheitern mit sich bringen. (Lesen Sie auch: Ester Ledecká: Olympiasiegerin Maděrová triumphiert)
Aktuelle Entwicklung: Gimmlers Geständnis
Laura Gimmler, die in der Vergangenheit bereits Erfolge feiern konnte, scheut sich nicht, die Schattenseiten des Spitzensports anzusprechen. „Ich glaube jeder, der hier steht und viel vorhat, hat irgendwo ein bisschen Angst“, sagte die 32-Jährige. „Und wer das nicht zugibt, der ist nicht ehrlich.“ Diese Offenheit überrascht, zeigt aber auch die menschliche Seite des Sports. Die Angst sei jedoch nicht lähmend, sondern eher eine Herausforderung, so Gimmler. Es gehe darum, diese Angst zu akzeptieren und in positive Energie umzuwandeln. Sie betont, dass es wichtig sei, sich nicht von negativen Gedanken überwältigen zu lassen, sondern sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Unterstützung findet sie dabei auch bei ihrer Zimmerkollegin, die stets für gute Stimmung sorgt.
Reaktionen und Einordnung
Gimmlers offenes Geständnis stieß in der Sportwelt auf unterschiedliche Reaktionen. Einige lobten ihren Mut und ihre Ehrlichkeit, während andere kritisierten, dass sie unnötig Druck auf sich selbst ausübe. Viele Experten sind sich jedoch einig, dass der Umgang mit Angst und Druck im Spitzensport eine entscheidende Rolle spielt. Mentale Stärke ist neben körperlicher Fitness ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Athleten, die in der Lage sind, ihre Ängste zu kontrollieren und in positive Energie umzuwandeln, haben bessere Chancen, ihre Ziele zu erreichen. Die Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) bietet Sportlern Unterstützung in Form von Sportpsychologen und Mental Coaches an.Ihr offenes Geständnis zeigt jedoch, dass sie sich der Herausforderungen bewusst ist und aktiv an ihrer mentalen Stärke arbeitet. Es ist ein Zeichen von Reife und Selbstreflexion, dass sie ihre Ängste nicht verdrängt, sondern offen anspricht. Dies könnte ihr sogar einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrentinnen verschaffen. Indem sie ihre Ängste akzeptiert und in positive Energie umwandelt, kann sie befreiter und selbstbewusster an den Start gehen. Wie tsv-pelkum.de berichtet, setzt Gimmler auf Konfrontation mit ihren Ängsten. (Lesen Sie auch: Xbox Game Pass: Neue Spiele im Februar…)
Die Karriere von Laura Gimmler
Laura Gimmler begann ihre Karriere früh und stand bereits mit fünf Jahren auf Skiern. Ihre Leidenschaft für den Skilanglauf führte sie ans Skiinternat Oberstdorf, wo sie gezielt gefördert wurde. Seitdem hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt und gehört mittlerweile zu den besten deutschen Skilangläuferinnen. Zu ihren größten Erfolgen zählen mehrere Top-Platzierungen bei Weltcuprennen und die Teilnahme an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Gimmler ist bekannt für ihre kämpferische Einstellung und ihren unbedingten Willen zum Erfolg. Sie scheut keine Mühen, um ihre Ziele zu erreichen, und ist stets bereit, hart zu arbeiten.
Zeitplan der Langlauf-Wettbewerbe bei Olympia 2026
Laura Gimmler wird voraussichtlich an folgenden Wettbewerben teilnehmen: (Lesen Sie auch: ZDF Olympia: Deutsche Biathletinnen mit Überraschung)
| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb |
|---|---|---|
| 11. Februar 2026 | 09:15 Uhr | Klassik-Sprint |
| 15. Februar 2026 | 14:30 Uhr | Skiathlon |
| 18. Februar 2026 | 10:00 Uhr | Teamsprint |
Häufig gestellte Fragen zu laura gimmler
Was hat Laura Gimmler vor den Olympischen Spielen 2026 gesagt?
Laura Gimmler hat offen über ihre Ängste im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen gesprochen. Sie gestand, dass sie eine Mischung aus Selbstbewusstsein, Vorfreude und ein wenig Angst empfindet, wobei die Angst vor persönlicher Enttäuschung manchmal aufkommt. Sie betonte aber auch, dass Ehrlichkeit im Umgang mit diesen Gefühlen wichtig sei.

Wann finden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo in Italien statt. Zahlreiche Athleten aus verschiedenen Ländern werden in unterschiedlichen Disziplinen um Medaillen kämpfen und ihr Bestes geben. (Lesen Sie auch: Laurence Fournier Beaudry: 90er-Pop erobert Olympia-Eis)
In welchen Disziplinen startet Laura Gimmler bei Olympia 2026?
Laura Gimmler wird voraussichtlich im Klassik-Sprint, Skiathlon und Teamsprint an den Start gehen. Ihre Spezialität ist der Sprint, wo sie bereits mehrfach Weltcup-Punkte sammeln konnte. Sie gehört zum deutschen Team im Skilanglauf.
Wie geht Laura Gimmler mit dem Druck bei den Olympischen Spielen um?
Laura Gimmler setzt auf Ehrlichkeit und Akzeptanz ihrer Ängste. Sie versucht, negative Gedanken auszublenden und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Zudem findet sie Unterstützung bei ihrer Zimmerkollegin, die für gute Stimmung sorgt. Sie will die Angst in positive Energie umwandeln.
Wo wurde Laura Gimmler gefördert?
Laura Gimmler wurde am Skiinternat Oberstdorf gezielt gefördert. Dort konnte sie ihre Leidenschaft für den Skilanglauf ausleben und sich sportlich weiterentwickeln. Das Internat bietet optimale Bedingungen für junge Talente im Wintersport.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.







