Eine Lawine forderte in British Columbia, Kanada, das Leben von drei Schweizer Heliski-Fahrern. Bei dem Unglück, bei dem eine lawine tote schweizer zurückliess, handelte es sich um Peter W. (61) aus der Ostschweiz und seine beiden Söhne. Die genauen Umstände werden untersucht, Überlebende sprechen von höherer Gewalt.

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Das ist passiert
- Drei Schweizer starben bei einem Lawinenunglück in Kanada.
- Die Opfer waren beim Heliskiing in British Columbia.
- Ein Überlebender schilderte dramatische Szenen.
- Die Ursache wird untersucht, es wird aber von höherer Gewalt ausgegangen.
Wie kam es zu dem Lawinenunglück in Kanada?
Das Unglück ereignete sich beim Heliskiing, einer Variante des Skifahrens, bei der die Sportler mit einem Helikopter auf unberührte Berghänge geflogen werden. Die Gruppe wurde von einer Lawine überrascht. Während einige entkommen konnten, wurden Peter W. und seine Söhne von den Schneemassen erfasst und getötet.
Die dramatische Flucht eines Überlebenden
Stefan B., ein Mitglied der Heliskiing-Gruppe, schilderte gegenüber Blick die dramatischen Momente. Nachdem die Lawine abgegangen war, flüchtete er mit anderen in einen nahegelegenen Wald, um Schutz zu suchen. Die Gruppe musste stundenlang ausharren, bevor sie gerettet werden konnte. (Lesen Sie auch: Lawine Verbier fordert Todesopfer: 22-Jähriger Skifahrer Stirbt)
Heliskiing birgt erhebliche Risiken, da es in ungesicherten Gebieten stattfindet. Lawinengefahr, unvorhersehbare Wetterbedingungen und abgelegenes Gelände können zu gefährlichen Situationen führen.
Die Reaktion der Heliskiing-Firma
Die Heliskiing-Firma äusserte sich bestürzt über den Vorfall und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Sie betonte, dass alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden seien und es sich um einen tragischen Unglücksfall handle. Eine Untersuchung soll nun klären, ob es Versäumnisse gab.
Lawinengefahr in British Columbia
British Columbia ist bekannt für seine spektakulären Berglandschaften und zieht jedes Jahr zahlreiche Skifahrer und Snowboarder an. Die Region ist jedoch auch anfällig für Lawinen, insbesondere in den Wintermonaten. Die Behörden warnen regelmässig vor der Lawinengefahr und rufen zu Vorsicht auf. Informationen zur aktuellen Lawinensituation in der Region bietet Avalanche Canada. (Lesen Sie auch: Fanny Smith im Olympia-Finale: Schweizer Hoffnungen ruhen)
Wie geht es nun weiter?
Die kanadischen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Lawinenunglücks zu klären. Dabei werden unter anderem die Wetterbedingungen, die Schneeverhältnisse und die Sicherheitsvorkehrungen der Heliskiing-Firma untersucht. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, ähnliche Unglücke in Zukunft zu verhindern.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist Heliskiing und welche Risiken birgt es?
Heliskiing ist eine Form des Skifahrens, bei der man mit einem Helikopter auf unberührte Gipfel geflogen wird. Zu den Risiken gehören Lawinengefahr, unvorhersehbare Wetterbedingungen und das Befahren von ungesichertem Gelände.
Welche Sicherheitsmassnahmen sind beim Heliskiing üblich?
Übliche Sicherheitsmassnahmen umfassen die Begleitung durch erfahrene Bergführer, die Bereitstellung von Lawinenausrüstung (wie LVS-Geräte, Schaufeln und Sonden) und die sorgfältige Beurteilung der Lawinengefahr vor jeder Abfahrt.
Wer trägt die Verantwortung bei einem Lawinenunglück beim Heliskiing?
Die Verantwortung kann je nach den genauen Umständen variieren. In der Regel tragen die Heliskiing-Firma und die Bergführer eine Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmer. Auch das Eigenverschulden der Teilnehmer kann eine Rolle spielen. (Lesen Sie auch: Peter W Unglück: Ostschweizer Unternehmer Stirbt mit…)
Wie wahrscheinlich sind Lawinenunglücke beim Heliskiing?
Obwohl Heliskiing mit Risiken verbunden ist, sind Lawinenunglücke relativ selten. Seriöse Heliskiing-Anbieter legen grossen Wert auf Sicherheit und treffen umfangreiche Vorkehrungen, um das Risiko zu minimieren. Dennoch bleibt ein Restrisiko bestehen.

















