Die Lawinengefahr im Alpstein ist derzeit erheblich, Stufe 3 auf der fünfteiligen Gefahrenskala. Dies bedeutet, dass spontane Lawinenabgänge möglich sind und auch Lawinen bis ins Tal vordringen können. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat daher eine dringende Warnung an die Bevölkerung herausgegeben und ruft zu grösster Vorsicht und Zurückhaltung bei Aktivitäten im Gebirge auf.

+
Erhebliche Lawinengefahr im Alpstein: Was bedeutet das konkret?
Die Gefahrenstufe 3 bedeutet, dass die Stabilität der Schneedecke erheblich beeinträchtigt ist. Bereits eine geringe Zusatzbelastung, wie beispielsweise durch Skifahrer oder Schneeschuhwanderer, kann Lawinen auslösen. Besonders gefährdet sind Steilhänge und Rinnen, aber auch in mässig steilem Gelände ist Vorsicht geboten. Die Polizei rät dringend davon ab, ungesicherte Hänge zu befahren oder zu begehen.
Zusammenfassung
- Aktuelle Lawinengefahrenstufe 3 („Erheblich“) im Alpstein.
- Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden warnt eindringlich vor Aktivitäten im Gebirge.
- Spontane Lawinenabgänge und Lawinen bis ins Tal möglich.
- Besondere Vorsicht auf Steilhängen und in Rinnen geboten.
Aktuelle Lagebeurteilung der Lawinengefahr Alpstein
Die aktuelle Beurteilung der Lawinensituation im Alpstein basiert auf verschiedenen Faktoren. Dazu gehören die Schneemenge, die Schneequalität, die Temperatur und die Windverhältnisse. In den letzten Tagen hat es im Alpstein geschneit, und es herrschen kalte Temperaturen. Dies hat zu einer instabilen Schneedecke geführt. Zudem hat der Wind zur Bildung von Triebschnee geführt, der besonders lawinengefährlich ist.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden steht in engem Kontakt mit den Lawinenwarndiensten und beobachtet die Situation laufend. Die Bevölkerung wird gebeten, sich vor Ausflügen ins Gebirge über die aktuelle Lawinensituation zu informieren. Informationen dazu sind beispielsweise auf der Webseite des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu finden.
Wie verhalte ich mich richtig bei Lawinengefahr?
Bei Lawinengefahr ist es wichtig, sich richtig zu verhalten, um das Risiko eines Lawinenunfalls zu minimieren. Hier sind einige wichtige Verhaltensregeln: (Lesen Sie auch: Morgenstreich Basel 2026: Weltpolitik dominiert die Fasnacht)
- Informieren Sie sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinensituation.
- Planen Sie Ihre Tour sorgfältig und wählen Sie eine Route, die der aktuellen Lawinensituation angepasst ist.
- Vermeiden Sie Steilhänge und Rinnen.
- Gehen Sie nicht alleine ins Gebirge.
- Führen Sie die notwendige Lawinenausrüstung mit sich (Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel, Sonde) und beherrschen Sie deren Anwendung.
- Beachten Sie die Warnhinweise der Behörden.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden weist darauf hin, dass bei Missachtung der Warnhinweise und Verhaltensregeln im Falle eines Lawinenunfalls strafrechtliche Konsequenzen drohen können. Wer sich fahrlässig in Lawinengefahr begibt und dadurch einen Lawinenunfall verursacht, kann wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung belangt werden.
Die Lawinengefahr kann sich innerhalb kurzer Zeit ändern. Informieren Sie sich daher regelmässig über die aktuelle Situation, auch während Ihrer Tour.
Welche Rolle spielt das Wetter bei der Lawinenbildung?
Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle bei der Lawinenbildung. Insbesondere Neuschnee, Temperaturänderungen und Wind können die Stabilität der Schneedecke erheblich beeinflussen. Neuschnee erhöht das Gewicht der Schneedecke und kann diese dadurch instabiler machen. Temperaturänderungen können dazu führen, dass sich die Schneedecke verfestigt oder lockert. Wind kann Triebschnee bilden, der besonders lawinengefährlich ist.
Auch Sonneneinstrahlung kann die Lawinengefahr erhöhen, da sie die Schneedecke erwärmt und dadurch destabilisiert. Besonders gefährlich ist die Kombination von Neuschnee, warmen Temperaturen und Sonneneinstrahlung. Diese Faktoren können zu einer raschen Zunahme der Lawinengefahr führen.
Die MeteoSchweiz bietet detaillierte Wettervorhersagen für die verschiedenen Regionen der Schweiz, einschliesslich des Alpsteins. Diese Vorhersagen beinhalten auch Informationen über die zu erwartenden Schneefälle, Temperaturen und Windverhältnisse. Es ist ratsam, diese Vorhersagen vor einem Ausflug ins Gebirge zu konsultieren. (Lesen Sie auch: Basler Fasnacht beginnt: Morgenstreich Pfeift um 4…)
Rückblick auf Lawinenereignisse im Alpstein
Der Alpstein ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Aufgrund seiner alpinen Lage und der oft grossen Schneemengen kommt es im Alpstein jedoch auch immer wieder zu Lawinenunfällen. In der Vergangenheit gab es mehrere schwere Lawinenereignisse im Alpstein, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Diese Ereignisse haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Lawinengefahr ernst zu nehmen und sich entsprechend zu verhalten.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden führt regelmässig Übungen und Schulungen zum Thema Lawinenprävention durch. Ziel dieser Massnahmen ist es, die Bevölkerung für die Gefahren von Lawinen zu sensibilisieren und das Wissen über das richtige Verhalten bei Lawinengefahr zu vermitteln. Auch die Bergrettung Appenzell ist im Alpstein aktiv und steht im Falle eines Lawinenunfalls für die Rettung von Verschütteten bereit.
Wie Blick berichtet, rät die Appenzeller Polizei zu grösster Vorsicht. Die aktuelle Situation erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und eine umsichtige Planung von Aktivitäten im alpinen Gelände.
Der Alpstein ist ein Gebirgszug in der Nordostschweiz, der sich über die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen erstreckt. Er ist bekannt für seine markanten Felsformationen und seine vielfältige Flora und Fauna.

Ausblick auf die kommenden Tage
Die Lawinengefahr im Alpstein wird auch in den kommenden Tagen voraussichtlich erhöht bleiben. Die Meteorologen erwarten weitere Schneefälle und kalte Temperaturen. Dies wird die Stabilität der Schneedecke weiter beeinträchtigen. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden wird die Situation weiterhin genau beobachten und die Bevölkerung über die aktuelle Lawinengefahr informieren. Es ist ratsam, bis auf Weiteres auf Ausflüge ins Gebirge zu verzichten oder diese zumindest sehr sorgfältig zu planen und durchzuführen. Die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. (Lesen Sie auch: Ausstehender Lohn: Ex-Filialleiterin Klagt auf der Riederalp…)
Es ist wichtig zu beachten, dass die Einschätzung der Lawinengefahr eine Momentaufnahme ist. Die Situation kann sich schnell ändern, insbesondere bei wechselnden Wetterbedingungen. Daher ist es ratsam, sich auch während einer Tour regelmässig über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und die Route gegebenenfalls anzupassen. Nur so kann das Risiko eines Lawinenunfalls minimiert werden.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Warnhinweise der Behörden ernst zu nehmen und sich entsprechend zu verhalten. Nur so kann die Sicherheit im Alpstein gewährleistet werden.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden appelliert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und wünscht allen einen sicheren Aufenthalt im Alpstein.
Weitere Informationen und Verhaltensregeln zum Thema Lawinenprävention finden Sie auf der Webseite der Kantons Appenzell Innerrhoden.
Fazit
Die aktuelle Lawinensituation im Alpstein ist ernst zu nehmen. Die erhebliche Lawinengefahr erfordert grösste Vorsicht und Zurückhaltung bei allen Aktivitäten im Gebirge. Es ist ratsam, sich vor Ausflügen ins Gebirge gründlich über die aktuelle Situation zu informieren und die Warnhinweise der Behörden zu beachten. Die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, um das Risiko von Lawinenunfällen zu minimieren. Es bleibt zu hoffen, dass die getroffenen Massnahmen und die erhöhte Sensibilisierung der Bevölkerung dazu beitragen, die Anzahl der Lawinenunfälle im Alpstein zu reduzieren. (Lesen Sie auch: Ariel Bachelorette Schweiz: wird: Vom Dschungel)
