Lawinentote in Österreich: Zahl steigt auf vier – Deutscher Skifahrer unter den Opfern
Die Zahl der **lawinentoten österreich** ist auf vier gestiegen, nachdem eine verletzte Person in einem Krankenhaus verstorben ist. Zuvor wurden in St. Anton am Arlberg zwei Personen tot geborgen. Unter den Opfern befindet sich auch ein deutscher Skifahrer, der in Nauders von einer Lawine erfasst wurde.
| Datum/Uhrzeit | Aktuell |
|---|---|
| Ort | Tiroler Berge, St. Anton am Arlberg, Nauders |
| Art des Einsatzes | Lawineneinsätze, Bergung von Verschütteten |
| Beteiligte Kräfte | Bergrettung, Polizei, Notärzte, Hubschrauber |
| Verletzte/Tote | Mehrere Verletzte, 4 Tote |
| Sachschaden | Wird ermittelt |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen laufen, Lawinenlage wird beobachtet |
| Zeugenaufruf | Nein |
Chronologie der Lawinenunglücke
Eine zuvor verletzte Person stirbt im Krankenhaus.

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Zwei Personen werden tot aus den Schneemassen geborgen. Lawinentote österreich steht dabei im Mittelpunkt.
Ein 42-jähriger deutscher Skifahrer stirbt, sein 16-jähriger Sohn wird schwer verletzt. (Lesen Sie auch: Lawinentote österreich: Zahl steigt nach Unglücken in…)
Was ist bisher bekannt?
Bisher ist bekannt, dass es in den Tiroler Bergen zu mehreren Lawinenabgängen gekommen ist. Dabei sind vier Menschen ums Leben gekommen, darunter ein deutscher Skifahrer. Die genauen Umstände der Lawinenabgänge werden noch ermittelt. Die Behörden warnen vor der anhaltend brisanten Lawinenlage in Tirol.
Das ist passiert
- Vier Menschen sind in Tirol durch Lawinen ums Leben gekommen.
- Zwei Personen wurden in St. Anton am Arlberg tot geborgen.
- Ein deutscher Skifahrer starb in Nauders, sein Sohn wurde schwer verletzt.
- Die Lawinenlage in Tirol ist weiterhin angespannt.
Deutscher Skifahrer stirbt in Nauders
Im Tiroler Skigebiet Nauders wurde ein 42-jähriger deutscher Skifahrer abseits der Piste von einer Lawine erfasst und getötet. Sein 16-jähriger Sohn überlebte schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Unglück ereignete sich, als das Duo einen Nordhang queren wollte. Dabei löste sich ein rund 400 Meter breites Schneebrett, das die beiden Wintersportler etwa 200 bis 300 Meter mitriss. Die Opfer stammen aus dem thüringischen Landkreis Eichsfeld. Wie Stern berichtet, waren die beiden abseits gesicherter Pisten unterwegs.
Todesopfer in St. Anton am Arlberg
In St. Anton am Arlberg konnten zwei Menschen nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Identität der Opfer ist derzeit noch unbekannt. Die drei zunächst verletzt geborgenen Personen wurden in Krankenhäuser gebracht, wo eine Person am Abend ihren Verletzungen erlag. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen, da die Identifizierung noch nicht abgeschlossen ist.
Brisante Lawinenlage in Tirol
In Tirol waren zuletzt bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Lawinenlage wird als brisant eingestuft. Allein am Freitag zählten die Behörden mehr als 30 Lawinen-Einsätze in dem auch bei deutschen Wintersportlern beliebten Bundesland. Insgesamt waren es in den vergangenen sieben Tagen 200. Die Tiroler Tageszeitung berichtet, dass die Gefahr vor allem in den Hochlagen erheblich ist. Die Experten des Lawinenwarndienstes Tirol warnen eindringlich vor Touren abseits gesicherter Pisten.
Die Behörden warnen eindrücklich vor der hohen Lawinengefahr abseits der gesicherten Pisten. Wintersportler sollten sich unbedingt an die Empfehlungen des Lawinenwarndienstes halten und nur gesicherte Pisten befahren.
Wie entsteht eine Lawine?
Eine Lawine entsteht, wenn eine Schneedecke instabil wird und sich von einem Hang löst. Dies kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie zum Beispiel Neuschnee, Regen, Temperaturänderungen oder menschliche Einflüsse. Die Stabilität der Schneedecke hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Schneemenge, der Schneequalität, der Hangneigung und der Exposition. Der Lawinenwarndienst Tirol bietet detaillierte Informationen zur aktuellen Lawinenlage und gibt Empfehlungen für Wintersportler.
Reaktionen auf die Lawinenunglücke
Die Lawinenunglücke haben in Österreich und Deutschland Bestürzung ausgelöst. Politiker und Verantwortliche äußerten ihr Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer. Gleichzeitig wurde erneut auf die Gefahren des Wintersports abseits gesicherter Pisten hingewiesen. Der Alpenverein appelliert an alle Wintersportler, sich vor Touren gründlich über die aktuelle Lawinenlage zu informieren und die Warnungen der Experten ernst zu nehmen.
Der Alpenverein bietet Kurse und Informationen zur Lawinenprävention an. Ziel ist es, Wintersportler für die Gefahren zu sensibilisieren und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um Lawinengefahr einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten.
Wie viele Lawinentote gab es in Österreich in diesem Winter bereits?
Durch die aktuellen Lawinenunglücke ist die Zahl der Lawinentoten in Österreich in diesem Winter auf vier gestiegen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Wintersaison noch nicht abgeschlossen ist und sich die Zahl noch erhöhen kann. Die Behörden appellieren an die Vorsicht der Wintersportler.
Wo ereigneten sich die tödlichen Lawinenunglücke in Österreich?
Die tödlichen Lawinenunglücke ereigneten sich in den Tiroler Bergen. Konkret betroffen waren die Orte St. Anton am Arlberg und Nauders. In St. Anton am Arlberg wurden zwei Personen tot geborgen, während in Nauders ein deutscher Skifahrer ums Leben kam. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück österreich: Mehrere Tote in den Alpen)

Welche Lawinenwarnstufe gilt aktuell in Tirol?
Die aktuelle Lawinenwarnstufe in Tirol variiert je nach Region und Höhenlage. Generell gilt jedoch eine erhebliche Lawinengefahr, insbesondere in den Hochlagen. Wintersportler sollten sich vor Touren unbedingt über die aktuelle Lawinenlage informieren und die Warnungen des Lawinenwarndienstes beachten.
Was sollte man bei einer Skitour abseits der Piste beachten?
Bei Skitouren abseits der Piste ist es wichtig, sich gründlich vorzubereiten und die Risiken zu kennen. Dazu gehört die Information über die aktuelle Lawinenlage, die Ausrüstung mit Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel und Sonde sowie das Wissen über die richtige Anwendung dieser Geräte. Es wird empfohlen, Skitouren nur in Begleitung erfahrener Bergführer zu unternehmen.
Wo finde ich aktuelle Informationen zur Lawinenlage in Österreich?
Aktuelle Informationen zur Lawinenlage in Österreich finden Sie auf der Website des Lawinenwarndienstes Tirol (lawinen.at) sowie auf den Websites der anderen Lawinenwarndienste der österreichischen Bundesländer. Auch die lokalen Tourismusbüros und Bergrettungsdienste geben Auskunft zur aktuellen Lawinensituation. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück österreich: Deutscher Stirbt in Tirols Bergen)
Die Tiroler Tageszeitung berichtet laufend über die aktuelle Situation in den Bergen.
