Leakbase Geschlossen: Die Amsterdamer Polizei hat im Rahmen einer internationalen Operation einen der weltweit größten Handelsplätze für gestohlene Daten, Leakbase, geschlossen. Die Plattform hatte 142.000 registrierte Nutzer weltweit. Die Server des Marktes befanden sich in Amsterdam, wo die Daten sichergestellt wurden. Ermittler aus 14 Ländern waren an der Aktion beteiligt.
Länder-Kontext
- Die Server von Leakbase standen in Amsterdam.
- Die Ermittlungen wurden 2023 in den Niederlanden gestartet.
- Die Amsterdamer Polizei arbeitete eng mit dem FBI zusammen.
- Europol koordinierte die internationale Aktion.
Die Polizei Amsterdam hat in Zusammenarbeit mit internationalen Behörden, darunter Europol und das FBI, Leakbase geschlossen, eine Plattform, die als zentrale Drehscheibe für Cyberkriminalität diente. Wie Stern berichtet, wurden die Server des Marktes in Amsterdam sichergestellt.
Was war Leakbase und welche Rolle spielte die Plattform im Cybercrime-Ökosystem?
Leakbase fungierte als ein offener, im Internet zugänglicher Marktplatz, der sich auf den Handel mit gestohlenen Daten spezialisiert hatte. Laut Europol war die Plattform eine zentrale Drehscheibe im Ökosystem der Cyberkriminalität. Die auf Leakbase gehandelten Informationen wurden immer wieder weiterverkauft und für verschiedene Arten von Betrug missbraucht.
Cyberkriminelle nutzen gestohlene Daten oft für Identitätsdiebstahl, Phishing-Kampagnen oder den unbefugten Zugriff auf Bankkonten und andere sensible Informationen.

Die Ermittlungen, die zur Schließung von Leakbase führten, begannen bereits 2023 in den Niederlanden und wurden rasch internationalisiert, wobei auch Ermittler in Deutschland beteiligt waren. Die Amsterdamer Polizei arbeitete dabei eng mit dem amerikanischen FBI zusammen. Europol koordinierte die Aktion, an der Ermittler aus 14 Ländern beteiligt waren. Am Dienstag gab es rund 100 Einsätze, die sich vor allem gegen die 37 Hauptnutzer der Plattform richteten.
„Plattformen dieser Art sind der Motor für Cyberkriminalität“, teilte die Amsterdamer Polizei mit. Die Cybercrime-Experten warnten, dass gestohlene Daten immer wieder weiterverkauft und für verschiedene Arten von Betrug missbraucht würden.
Welche Konsequenzen hat die Schließung von Leakbase für die Cyberkriminalität?
Die Schließung von Leakbase stellt einen bedeutenden Schlag gegen die Cyberkriminalität dar. Durch die Zerschlagung dieser zentralen Drehscheibe wird der Handel mit gestohlenen Daten erschwert. Dies könnte dazu beitragen, die Anzahl von Betrugsfällen und Identitätsdiebstählen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Cyberkriminelle ständig nach neuen Wegen suchen, um ihre illegalen Aktivitäten fortzusetzen.
Europol betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität. Die gemeinsame Aktion gegen Leakbase zeige, dass grenzüberschreitende Kooperationen erfolgreich sein können, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen.
Die Polizei weist darauf hin, dass der Handel mit gestohlenen Daten strafbar ist und jeder Nutzer im Internet Spuren hinterlässt. (Lesen Sie auch: Winterhoff Revision: Prozess: -Urteil)
Wie viele Personen tatsächlich Opfer der auf Leakbase verhandelten Praktiken geworden sind, ist derzeit unklar. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer hoch ist, da gestohlene Daten oft über einen langen Zeitraum gehandelt und missbraucht werden.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Registrierte Nutzer | 142.000 weltweit |
| Standort der Server | Amsterdam |
| Beteiligte Länder | 14 |
| Beginn der Ermittlungen | 2023 in den Niederlanden |
Die Schließung von Leakbase ist auch für die Schweiz relevant, da auch hierzulande Bürgerinnen und Bürger Opfer von Cyberkriminalität werden können. Die Fedpol arbeitet eng mit internationalen Partnern zusammen, um Cyberkriminelle zu verfolgen und zu bekämpfen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Schließung von Leakbase für Schweizer Bürger?
Die Schließung von Leakbase kann dazu beitragen, das Risiko von Identitätsdiebstahl und Betrugsfällen in der Schweiz zu verringern, da weniger gestohlene Daten im Umlauf sind.
Wie können sich Schweizer Bürger vor Cyberkriminalität schützen?
Schweizer Bürger können sich schützen, indem sie starke Passwörter verwenden, ihre Software regelmäßig aktualisieren, vorsichtig mit E-Mails und Anhängen von unbekannten Absendern umgehen und ihre Bank- und Kreditkarteninformationen schützen. (Lesen Sie auch: Leute: Helene Fischer: „Stolz, dass mir eine…)
An wen können sich Schweizer Bürger wenden, wenn sie Opfer von Cyberkriminalität geworden sind?
Opfer von Cyberkriminalität in der Schweiz können sich an die Polizei, die Melde- und Analysestelle MELANI oder an spezialisierte Beratungsstellen wenden.

Welche Rolle spielt Europol bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität?
Europol koordiniert internationale Ermittlungen und unterstützt die nationalen Polizeibehörden bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität, indem es Informationen austauscht und operative Unterstützung leistet. (Lesen Sie auch: Leute: Helene Fischer: „Stolz, dass mir eine…)
Welche Strafe droht in der Schweiz für den Handel mit gestohlenen Daten?
Der Handel mit gestohlenen Daten kann in der Schweiz mit Freiheitsstrafen oder Geldstrafen geahndet werden, abhängig von der Schwere des Vergehens und den konkreten Umständen.











