Andreas Voll wird neuer Chef des deutschen Kameraherstellers Leica. Der 44-Jährige tritt am 1. April die Nachfolge von Matthias Harsch an, dessen Vertrag ausläuft. Voll soll Leica als Premiummarke weiterentwickeln und neue Geschäftsfelder erschliessen. Leica Neuer Chef steht dabei im Mittelpunkt.

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Länder-Kontext
- Leica Camera AG hat ihren Hauptsitz im deutschen Wetzlar.
- Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 2.300 Mitarbeitende.
- Leica ist bekannt für hochwertige Kameras und Optiken im Premiumsegment.
Wer ist der neue Leica Chef Andreas Voll?
Andreas Voll bringt umfassende internationale Managementerfahrung mit, insbesondere in den Bereichen Premium-Technologie und Markenführung. Laut Andreas Kaufmann, dem Mehrheitseigentümer von Leica, verfügt Voll über ausgewiesene Expertise in der strategischen Unternehmensentwicklung. Diese Erfahrung soll dem Kamerahersteller helfen, seine Position im Markt weiter auszubauen.
Welche Erfolge erzielte Matthias Harsch als Leica Chef?
Unter der Führung von Matthias Harsch erzielte Leica mehrere Umsatzrekorde in Folge. Im letzten Geschäftsjahr 2024/25 steigerte die Leica Camera AG ihre Erlöse um 7,6 Prozent auf den Höchstwert von 596 Millionen Euro. Harsch führte das Unternehmen seit 2017 und trug massgeblich zum Ausbau der Marke im Bereich Fotografie und Optik bei. (Lesen Sie auch: Wechsel an der Spitze: Kamerahersteller Leica bekommt…)
Leica Camera AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 596 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Was bedeutet der Chefwechsel für Leica?
Der Wechsel an der Spitze von Leica könnte eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens bedeuten. Andreas Voll bringt neue Expertise in den Bereichen Premium-Technologie und Markenführung ein, die Leica helfen könnten, sich in einem sich wandelnden Markt zu behaupten. Es wird erwartet, dass er die Positionierung als Premiummarke weiter stärkt und neue Geschäftsfelder erschliesst.
Was sind die Hintergründe zu den Verkaufsspekulationen um Leica?
Kaufmann hält mit 55 Prozent die Mehrheit an Leica, während der Finanzinvestor Blackstone 45 Prozent besitzt. Zuletzt gab es Spekulationen über einen möglichen Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung. Kaufmann äusserte sich dazu mit den Worten: „Zurzeit sind Gerüchte am Markt, die wir nicht kommentieren.“ Er betonte jedoch, dass seine Familie stark in das Unternehmen involviert sei und dies auch in Zukunft so geplant sei. Wie Stern berichtet, profitiert Leica vom Revival der Kompaktkameras. (Lesen Sie auch: Mineralölkonzerne: Regierung bringt Spritpreis-Paket auf Weg -…)
Welche Produkte brachte Leica zuletzt auf den Markt?
Ende Februar präsentierte Leica auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Neuauflage des Leitzphone, das weltweit vermarktet wird. Das Unternehmen profitierte zuletzt vom Trend zu hochwertigen Kompaktkameras. Stern berichtete über den Wechsel an der Spitze des Unternehmens.
Häufig gestellte Fragen
Wann tritt Andreas Voll sein Amt als neuer Leica Chef an?
Andreas Voll übernimmt die Position des Vorstandsvorsitzenden bei Leica am 1. April. Er folgt auf Matthias Harsch, dessen Vertrag planmässig Ende März ausläuft.
Wer sind die Eigentümer von Leica Camera AG?
Die Mehrheit der Anteile an Leica Camera AG, nämlich 55 Prozent, werden von Andreas Kaufmann gehalten. Der Finanzinvestor Blackstone besitzt die restlichen 45 Prozent der Anteile.
Was ist das Leitzphone und wann wurde es vorgestellt?
Das Leitzphone ist ein Smartphone, das von Leica entwickelt wurde. Die Neuauflage des Geräts wurde Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentiert und wird weltweit vermarktet. (Lesen Sie auch: Spritpreise Kartellrecht: Regierung plant Härtere Strafen)











