Es war die Fehde, die eine ganze Generation von Klatschblättern füllte: Lindsay Lohan gegen Hilary Duff. Was als harmloser Teenie-Zoff begann, eskalierte zu einer Erzfeindschaft, die nun, mehr als 20 Jahre später, durch ein pikantes Geständnis neuen Zündstoff erhält.
Fast vier Jahre lang lieferten sich Lindsay Lohan, 39, und Hilary Duff, 38, eine öffentliche Schlammschlacht. Der Auslöser für den jahrelangen Zoff der Disney-Prinzessinnen war kein Geringerer als Herzensbrecher Aaron Carter, †34, der zwischen den beiden aufstrebenden Ikonen hin- und herpendelte und damit ein hochexplosives Liebesdreieck schuf.
Lindsay Lohans Co-Star lud Hilary Duff zu Filmpremiere ein
Mehr als zwei Jahrzehnte später bricht Hilary Duff nun das Schweigen über einen der brisantesten Momente dieser Ära. Im Podcast „Call Her Daddy“ bestätigt sie am Mittwoch, 25. Februar 2026, dass sie im August 2003 tatsächlich die Premiere von Lindsay Lohans Film „Freaky Friday“ gecrasht hat. Mit einem Schmunzeln fügt sie hinzu: „Ich war ein Teenager.“
Besonders pikant: Laut Duff war es ausgerechnet Frauenschwarm Chad Michael Murray, 44, der sie zu dieser Rache-Aktion ermunterte. „Chad Michael Murray hat mich eingeladen. Ich will keine weiteren Probleme verursachen, aber er meinte: ‚Du solltest mitkommen.‘ Und ich sagte: ‚Mhm, wahrscheinlich sollte ich das.'“
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Das Liebesdreieck um Aaron Carter, das alles veränderte
Doch wie konnte es so weit kommen? Alles begann im Dezember 2001, als Aaron Carter in der Weihnachtsfolge der Disney-Channel-Serie „Lizzie McGuire“ auftrat und er und Hilary an seinem 13. Geburtstag ein Paar wurden. Doch die Idylle hielt nicht lange: Nach etwa anderthalb Jahren begann der Sänger zeitgleich eine Beziehung mit Lindsay Lohan. Carter selbst zeigte sich 2005 im CNBC-Interview wenig einfühlsam: „Ich war etwa anderthalb Jahre mit [Hilary] zusammen, dann wurde mir einfach ein bisschen langweilig, also habe ich angefangen, Lindsay näher kennenzulernen.“
Was folgte, war ein regelrechtes Kräftemessen auf den roten Teppichen Hollywoods. Nachdem Hilary bei der „Freaky Friday“-Premiere für Aufsehen gesorgt hatte, revanchierte sich Lindsay prompt im Dezember 2003 und tauchte unangekündigt bei Duffs Premiere der Steve-Martin-Komödie „Im Dutzend billiger“ auf.
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Die Fronten verhärteten sich zusehends: Im Jahr 2004 soll Lindsay laut „Radar Online“ sogar versucht haben, Chad Michael Murray am Telefon gegen Hilary aufzuhetzen – obwohl die beiden gemeinsam als Liebespaar für die Romcom „Cinderella Story“ vor der Kamera standen.
Sogar ihre Partner und Familien waren involviert
Hilary Duff war von diesen Sticheleien wenig beeindruckt und konterte im Juni desselben Jahres im „Access Hollywood“-Interview: „Ich bin nicht hier, um schlecht über sie zu reden, so wie sie ständig schlecht über mich redet.“ Einen Monat später soll sie Lindsay Lohan sogar den Zutritt zur Premiere von „Cinderella Story“ verboten haben. Die Emotionen kochten so hoch, dass Hilary im Oktober 2004 im „Blender“-Magazin gestand:
Manchmal hasse ich Lindsay Lohan wirklich.
Sogar Hilarys damaliger Partner Joel Madden, 46, wurde in den Sog der Fehde gezogen: Er weigerte sich bei einem Konzert, Lindsays achtjährigem Bruder ein Autogramm zu geben, bis eine öffentliche Entschuldigung der Schauspielerin vorläge.
Ein gemeinsamer Drink begrub das Kriegsbeil
Erst im Jahr 2007 begannen die Wogen sich endgültig zu glätten. „Wir sind beide erwachsen, und was auch immer passiert ist, ist passiert, als wir jung waren“, erklärte Hilary Duff damals versöhnlich gegenüber dem „People“-Magazin.
Heute, im Jahr 2026, blickt sie fast schon amüsiert auf ihre einstige „Erzfeindin“, wie sie selbst sagt, zurück. Die endgültige Versöhnung fand schließlich in einem Nachtclub statt, wie Hilary im Podcast verrät: „Lindsay kam einmal in einem Club auf mich zu und fragte: ‚Ist alles in Ordnung zwischen uns?‘ Und ich antwortete: ‚Alles in Ordnung.‘ Sie meinte: ‚Lass uns einen trinken gehen.‘ Ich sagte: ‚Okay.'“ Selbst die dramatischste Disney-Schlammschlacht bleibt also irgendwann nur noch als unterhaltsame Anekdote in Erinnerung.
Verwendete Quellen: Podcast „Call Her Daddy“, gettyimages.de, radaronline.com, youtube.com, accessonline.com, people.com
Quelle: Gala