Warum herrscht in der Zürcher Neubausiedlung „Living Eleven“ Leerstand, obwohl in Zürich Wohnraum knapp ist? Trotz der angespannten Situation stehen in der Siedlung über die Hälfte der Wohnungen leer. Mögliche Gründe sind das spezielle Split-Level-Konzept oder die hohen Mieten. Living Eleven Leerstand steht dabei im Mittelpunkt.

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Länder-Kontext
- Die Schweiz hat eine hohe Wohneigentumsquote im internationalen Vergleich.
- Zürich gehört zu den teuersten Städten der Welt.
- Der Wohnungsmarkt in Zürich ist angespannt, besonders im unteren Preissegment.
- Neubauprojekte zielen oft auf ein zahlungskräftiges Publikum ab.
Luxuswohnungen in Zürich-Oerlikon bleiben leer
In Zürich-Oerlikon, einem Stadtteil mit guter Anbindung und vielen Arbeitsplätzen, befindet sich die Neubausiedlung „Living Eleven“. Wie Blick berichtet, stehen dort über die Hälfte der Wohnungen leer, obwohl in Zürich eigentlich Wohnungsknappheit herrscht.
Was ist das Besondere an „Living Eleven“?
Die Siedlung wirbt mit einem neuartigen „Split-Level-Konzept“. Das bedeutet, dass die Wohnungen über versetzte Ebenen verfügen, die ein offenes und modernes Wohngefühl vermitteln sollen. Ob dieses Konzept bei den Mietern Anklang findet, ist angesichts des Leerstands fraglich. (Lesen Sie auch: Fahrtauglichkeit Senioren: Unfall Wirft Fragen auf!)
Sind die Mieten zu hoch angesetzt?
Ein Blick auf die Mietpreise in „Living Eleven“ zeigt, dass es sich um hochpreisige Wohnungen handelt. Eine 2.5-Zimmer-Wohnung kostet beispielsweise 5520 CHF. Ob diese Mieten in Anbetracht des Angebots und der Lage gerechtfertigt sind, ist eine Frage, die sich potenzielle Mieter stellen müssen. Die hohen Mietpreise könnten ein Grund für den Leerstand sein.
In „Living Eleven“ stehen 34 Wohnungen leer. Die Mieten für eine 2.5-Zimmer-Wohnung beginnen bei 5520 CHF.
Alternativen für Mieter in Zürich
Der Zürcher Wohnungsmarkt ist vielfältig. Es gibt zahlreiche Genossenschaften, die preisgünstigere Wohnungen anbieten. Auch in den umliegenden Gemeinden des Kantons Zürich sind die Mieten oft niedriger. Eine Suche auf Online-Portalen wie Homegate oder Comparis kann sich lohnen, um eine passende und bezahlbare Wohnung zu finden. (Lesen Sie auch: Unfall Aesch Lu: Schwerer Crash – Frau…)
Auswirkungen auf den Zürcher Wohnungsmarkt
Der Leerstand in „Living Eleven“ zeigt, dass auch in Zürich nicht jede Neubausiedlung automatisch ein Erfolg wird. Es ist wichtig, dass die angebotenen Wohnungen den Bedürfnissen und dem Budget der potenziellen Mieter entsprechen. Andernfalls droht Leerstand, der sich negativ auf die Rentabilität des Projekts auswirkt. Die Stadt Zürich und der Kanton Zürich beobachten die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt genau und versuchen, mit verschiedenen Massnahmen die Wohnraumknappheit zu lindern.
Häufig gestellte Fragen
Wo genau liegt die Siedlung „Living Eleven“?
„Living Eleven“ befindet sich in Zürich-Oerlikon, einem Stadtteil im Norden von Zürich. Oerlikon ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und bietet eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen.
Was bedeutet „Split-Level-Konzept“ konkret?
Das Split-Level-Konzept bedeutet, dass die Wohnungen über mehrere, versetzte Ebenen verfügen, die durch kurze Treppen oder Stufen miteinander verbunden sind. Dies soll ein offenes und grosszügiges Wohngefühl erzeugen.
Welche Rolle spielen Wohnbaugenossenschaften in Zürich?
Wohnbaugenossenschaften spielen eine wichtige Rolle auf dem Zürcher Wohnungsmarkt. Sie bieten oft preisgünstigere Wohnungen an als private Vermieter und tragen so zur Vielfalt und Bezahlbarkeit des Wohnraums bei. (Lesen Sie auch: Lindt Goldhase Preis zu Hoch? deutscher Händler…)
Wie entwickelt sich der Wohnungsmarkt im Kanton Zürich?
Der Wohnungsmarkt im Kanton Zürich ist angespannt, insbesondere in der Stadt Zürich selbst. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch, während das Angebot begrenzt ist. Dies führt zu hohen Mieten und Kaufpreisen.















