Wenn Luca Hänni nicht gerade für „Dein Song“ vor der Kamera steht, regiert im Berner Oberland der ganz normale Familientrubel. GALA hat der Sänger verraten, warum ihn die Arbeit mit jungen Songwriter:innen oft an sein eigenes Zuhause erinnert.
Seit dem 23. Februar 2026 steht Luca Hänni, 31, zum zweiten Mal als Moderator für den Songwriting-Wettbewerb „Dein Song“ vor der KiKA-Kamera. Wie sehr ihn die Begegnung mit den jungen Menschen berührt, macht er im Gespräch mit GALA deutlich. Die Begeisterung und das Herzblut, mit dem die Nachwuchskünstler und -künstlerinnen ihre Geschichten in Noten fassen, wecken in dem DSDS-Gewinner von 2012 nicht nur Erinnerungen an seine eigenen musikalischen Anfänge, sondern lassen ihn auch auf seine wichtigste Rolle abseits des Rampenlichts blicken.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der „Let’s Dance“-Profitänzerin Christina Hänni, 36, genießt der Schweizer das Familienglück mit ihrer gemeinsamen Tochter. Das kleine Mädchen, dessen Name sie bewusst aus der Öffentlichkeit heraushalten, kam im Juni 2024 zur Welt.
Luca Hänni im GALA-Interview über Lieder, die Herzen berühren
Sie sind wieder als Moderator bei „Dein Song“ dabei. Wenn Sie die jungen Talente dort sehen: Welches Gefühl aus Ihrer eigenen Anfangszeit kommt da in Ihnen hoch?
Luca Hänni: Wenn ich die Talente bei „Dein Song“ sehe, fühle ich mich oft an meine eigene Anfangszeit erinnert. Diese Mischung aus Nervosität und Begeisterung kenne ich nur zu gut.
© Geisler-Fotopress
Die Show gilt als besonders tiefgründig. Gab es in dieser Staffel einen Moment im Songwriting-Camp, der Sie selbst zu Tränen gerührt hat oder den Sie so schnell nicht vergessen?
Es gibt immer wieder Momente, in denen man merkt, wie viel Herz in einem Song steckt. Wenn jemand seine eigene Geschichte in Musik packt, ist das schon sehr besonders.
Musik als Verbindung zwischen Vater und Tochter
Ihre Tochter ist nun bald zwei Jahre alt. Wenn Sie die jungen Songwriter bei KiKA beobachten: Erwischen Sie sich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, wenn Ihre Tochter in ein paar Jahren selbst mit einer Gitarre vor der „Dein Song“-Jury steht?
Der Gedanke kommt einem natürlich kurz. Aber am Ende ist wichtig, dass Kinder ihren eigenen Weg finden – egal in welche Richtung.
Sie und Christina leben idyllisch im Berner Oberland. Wie sieht ein typischer „Papa-Tochter-Vormittag“ aus, wenn Sie mal nicht vor der Kamera stehen?
Wenn ich frei habe, genieße ich einfach die Zeit zu Hause. Ganz normale Dinge – zusammen frühstücken oder mal rausgehen.
Sie achten sehr auf eine gesunde Ernährung und Fitness. Hat sich Ihr Trainingsplan verändert, seitdem Ihre Tochter das Tempo im Haus vorgibt? Sind Kniebeugen mit Kind auf dem Arm jetzt Ihr neues Workout?
Mein Training ist etwas flexibler geworden. Man muss manchmal kreativ sein, aber Bewegung gehört für mich weiterhin zum Alltag.
Sie sagen, Sie lachen gerne über eigene Pannen. Was war die lustigste oder chaotischste Anekdote, die Sie als Vater im letzten Jahr erlebt haben?
Als Vater passieren ständig kleine Chaos-Momente. Ich nehme das inzwischen mit Humor – meistens kann man danach selbst am meisten darüber lachen.
Wenn Sie Ihrer Tochter einen Ihrer eigenen Songs vorspielen würden, um ihr zu zeigen, wer ihr Papa ist – welcher wäre das und warum?
Ein Song, der mir persönlich viel bedeutet. Musik erzählt ja immer auch ein Stück von einem selbst.









