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Home Klatsch

Mario Adorf (†95): Der Durchbruch machte ihn zum Schurken

MM von MM
9. April 2026
in Klatsch
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mario adorf tot
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Er war ein Weltstar, blieb im Herzen jedoch immer ein „Mayener Jung“. Mario Adorf ist tot. Und nicht nur die Eifel trauert um einen Meister der Darstellung, der als Gauner oder Gentleman gleichermaßen sein Publikum über Jahrzehnte in den Bann zog. 

Es ist eine Nachricht, die viele Herzen bricht. Die seiner Liebsten, aber auch jene seiner innigsten Bewunderer:innen, die seine erstaunliche Karriere über ein halbes Jahrhundert lang verfolgen durften. Mario Adorf ist tot. Der deutsche Schauspieler mit italienischen Wurzeln, ummantelt von internationalem Flair, hat die Bühne des Lebens verlassen. Er wurde 95Jahre alt. 

Wie sein langjähriger Manager Michael Stark sowie die Filmagentur Reinholz gegenüber „Bild“ bestätigten, ist der Schauspieler am Mittwoch, 8. April 2026, verstorben. Nach einer kurzen Krankheit sei er friedlich in seiner Pariser Wohnung eingeschlafen. Noch kurz vor seinem Tod ließ er über seinen Manager ausrichten, wie dankbar er seinem Publikum für die jahrzehntelange Verbundenheit sei.

Mario Adorf hatte einen turbulenten Start ins Leben

Sein Œuvre liest sich wie ein Abenteuer. Seines suchte er im Theater und vor der Kamera. Er war manches Mal der Held der Geschichte, doch immer der seiner eigenen. Dabei hatte der international gefeierte Darsteller die wohl schlechtesten Voraussetzungen, einmal die Schauspielwelt zu erobern. 

Mario Adorf wurde am 8. September 1930 in Zürich geboren. Das uneheliche Kind aus der Beziehung einer Deutschen mit einem Italiener. Seine Mutter Alice Adorf, †92, hatte als Röntgenassistentin im süditalienischen Siderno gearbeitet und eine Liaison mit dem verheirateten Chirurgen Matteo Menniti begonnen. Die Frucht dieser verbotenen Liebe musste in der Schweiz entbunden werden. Wäre Alice in Kalabrien geblieben, hätte sie ihr Kind in staatliche Obhut geben müssen. Ein Albtraum-Szenario, dem sie mit ihrer Flucht ins alpenländische Nachbarland entging. 

Doch auch nach der Entbindung des kleinen Mario kehrte keine Ruhe in das Leben der jungen Mutter ein. Drei Monate nach der Geburt wurde sie mit ihrem Baby aus der Schweiz ausgewiesen. Ihr Rettungspunkt: Das pittoreske Eifler Städtchen Mayen, wo sie selbst aufgewachsen war. 

Die Sorgen hörten jedoch nicht auf. Alice hatte zwar Arbeit als Näherin und Schneiderin bekommen, musste ihren Sohn allerdings im Alter von drei Jahren in die Obhut der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus geben, einer Ordensgemeinschaft im Ort. Zu wenig Geld und noch weniger Wohnraum trieben sie zu dem verzweifelten Schritt. 

Der junge Mario boxt sich durch

Als der Zweite Weltkrieg begann und die ersten Bomben fielen, schloss das christliche Heim seine Pforten. Eine bittersüße Wende im Leben des Jungen. Mario durfte zurück zu seiner Mutter. Doch richtig warm wurden sie nie mehr miteinander. „Unser Verhältnis war sehr unsentimental“, sagte Adorf im Jahr 2005 gegenüber der Münchner „Abendzeitung“ anlässlich der Veröffentlichung seines Buches „Mit einer Nadel bloß“, in dem er das Leben von Alice Adorf schilderte. „Gefühle waren, wenn überhaupt, nur sehr versteckt da. Wir waren eine Schicksalsgemeinschaft.“ Unerwartet nüchterne Worte eines leidenschaftlichen Akteurs. 

Mario boxte sich durch – buchstäblich. Er erlernte den Faustkampf. „Wenn man sich nicht wehren konnte, wurde man brutal ausgeraubt, wenn man mal etwas erstanden oder gehamstert hatte. Man musste sich nolens volens verteidigen können, sonst war man schlecht dran“, erinnerte sich Adorf im Gespräch mit dem SWR. 

Trotz der bescheidenen und durch die Kriegswirren schwierigen Umstände jedoch ging der ehrgeizige Bub seinen Weg, machte sein Abitur und entschied sich für ein Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Ohne zunächst einen Plan zu haben, was eigentlich aus ihm werden sollte. „Ich gehörte einer Generation an, die in ihrer Jugend durch die Einflüsse der Nazi-Ideologie einerseits und durch die wegen der Kriegsereignisse mangelhafte schulische Bildung andererseits, geschädigt war“, erläuterte er in seiner Dankesrede im November 2010, als ihm seine Alma Mater die Ehrendoktorwürde verlieh. Es sei ihm nicht vordergründig darum gegangen, ein Studium in Hinblick auf einen Beruf zu absolvieren, „sondern das tief empfundene Bedürfnis, die schlimmsten Bildungs- und Wissenslücken erst einmal durch ein Studium Generale auszufüllen“.

Seine Wahl fiel auf die Geisteswissenschaften. Er beschäftigte sich mit Philosophie, Psychologie, Kriminologie, Literaturwissenschaft, Historischer Musikwissenschaft und Theaterwissenschaften. Nebenbei stieg er zum Dampf ablassen weiterhin in den Ring – und eroberte erstmals mit Gleichgesinnten die Bühne. 

Abgebrochenes Studium und Lust auf die Bühne

Das Geld war noch immer knapp, Nebenjobs mussten her. Nur vier Semester lang studierte er in Mainz. „Aber diese Erfahrungen haben sich bei mir eingeprägt. Das waren zwei der wichtigsten Jahre meines Lebens“, so Adorf. Danach wechselte er zum Studium nach Zürich, verdiente sich ein Zubrot als Statist und Regieassistent am Schauspielhaus. Prägende Erfahrungen. Er brach seine Uni-Laufbahn ab – und wagte den Sprung ins Schauspielfach, doch nicht ohne sich zuvor ordentlich an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München ausbilden zu lassen. 

Hier wurde das Talent in ihm entdeckt. Mario erhielt zunächst ein festes Engagement bei den Münchner Kammerspielen. Ein Traum ging in Erfüllung, schlich er doch schon seit Langem dort herum. „Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich fünf Minuten vor Beginn der Probe ins Theater ging, nur um einem bewunderten Schauspieler die Tür aufzuhalten“, gestand er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

Der Durchbruch macht ihn zum Schurken

Auch der Film hatte ein Auge auf ihn geworfen. Der begabte und fleißige Akteur hatte fast ein Dutzend Streifen abgedreht, bevor er 1957 mit der Rolle als barbarischer Massenmörder Bruno in Robert Siodmaks „Nachts, wenn der Teufel kam“ den Durchbruch schaffte. Für seine Darstellung wurde er mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchsdarsteller“ geehrt. Ein erstes Einser-Zeugnis für sein außergewöhnliches Können. 

Mario Adorf (†) als Massenmörder Bruno in Robert Siodmaks „Nachts, wenn der Teufel kam“.
© ullstein bild Dtl.

Der Nachteil: Sein Image hatte er mit seinem bravourösen Spiel festgelegt. Adorf steckte zunächst einmal fest in der Schublade mit der Aufschrift „Schurke“. Eine Rolle brachte ihm sogar die jahrelange Verachtung der „Winnetou“-Fans ein. Eine zweifelhafte Ehre. Im ersten Teil der Kult-Reihe tötete er in der Rolle des skrupellosen Santer die Schwester der Hauptfigur aus Karl Mays Buchvorlage. Nscho-Tschis Ableben durch „seine“ Hand berührt noch heute die Gemüter. „Das war der klassische Bösewicht, der mir sehr übel genommen wurde. Aber das ist dann auch ganz schön, wenn man so gehasst wird von ein paar Generationen. Das ist besser, als unbemerkt zu bleiben“, bemerkte er später. 

Adorfs Rolle als Santer im 1. Teil der „Winnetou“-Reihe wirbelte unter Fans von Karl May mächtig Staub auf.

Internationale Erfolge und deutsche Legendenbildung

Mario spielte bald auf internationalem Terrain, stand in den 1960er Jahren vor allem in Italien vor der Kamera. Die besten Voraussetzungen: sein Sprachtalent. Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch öffneten ihm die Türen. Im darauffolgenden Jahrzehnt gelang ihm in der Heimat ein furioses Comeback, unter anderem mit der Darstellung von Alfred Matzerath in Volker Schlöndorffs, 84, Oscar-Erfolg „Die Blechtrommel“.

An der Seite von David Bennent, der die Rolle des jungen Oskars spielt, verkörperte Adorf den Kolonialwaren-Händler Alfred Matzerath (rechts) in „Die Blechtrommel“. Die Vorlage für die Verfilmung von Volker Schlöndorff lieferte der gleichnamige Roman von Günter Grass.
© Mary Evans Picture Library

Das Fernsehen, sein drittes Standbein neben Theater und Kino. Legendär seine Rollen in gefeierten Reihen wie „Der große Bellheim“ von Regisseur Dieter Wedel, †82, oder der Münchner Schickeria-Satire „Kir Royal“. Aus letzterer sein wohl berühmtestes Zitat, das er als Generaldirektor Haffenloher dem Boulevard-Reporter Baby Schimmerlos um die Ohren haute: „Ich scheiß dich sowat von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast.“ 

Als großkotziger Generaldirektor Haffenloher machte Mario Adorf – hier im Zusammenspiel mit Senta Berger als Mona – selbst dem großmäuligen Reporter Baby Schimmerlos (gespielt von Franz Xaver Kroetz) mächtig Feuer unter dem Hintern.
© Peter Bischoff

Regisseur Helmut Dietl, †70, liebte Adorfs Spiel, verpflichtete ihn auch für sein mehrteiliges Gesellschaftsstück „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“.

„Man kann nur Danke sagen“

Die Liste seiner Erfolge ist lang. Der Weg war manchmal steinig, meistens durch Erfolg gekrönt. „Es steckt viel Arbeit drin. Aber weil die Lust am Spielen da war, wurde es nicht als Arbeit empfunden. Ich habe einen Beruf, der glücklicherweise Spaß macht.“ 

Adorf blickte dankbar zurück. „Ich habe Freunde, die in vollem Saft aufhören mussten und in ein Loch fielen. Wenn man einen körperlich anstrengenden Beruf hatte, ist es etwas anderes. Ich empfinde großes Glück, weitermachen zu können, ohne Pause, ohne Krise. Das war nicht allen Kollegen vergönnt. Man kann nur Danke sagen.“

Mario Adorf genoss mit seiner zweiten Frau Monique Faye das Leben.
© Eventpress Radke

Der große Mario Adorf hinterlässt seine zweite Frau Monique Faye und seine Tochter Stella Maria Adorf, 62, aus der Ehe mit der Schauspielerin und Theaterregisseurin Lis Verhoeven, †88. Er lebte zuletzt abwechselnd in München, Paris und Saint-Tropez. 

Verwendete Quellen: abendzeitung-muenchen.de, swr.de, uni-mainz.de, dpa.com, bild.de

Quelle: Gala

Tags: deutscher SchauspielerEifelFilmlegendeKarriereMario Adorfmario adorf totMayenNachrufSchauspieler TodWeltstar
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