Die gute Seele der „Rosenheim-Cops“ quittiert den Dienst: quot;Wir sollten uns trauen, mutig zu sein"“>Marisa Burger über ihren Serien-Ausstieg und den Mut zum Aufbruch.
Den sicheren Job kündigen und jenseits der Fünfzig etwas Neues wagen: Das klingt aufregend, verlockend – und ein bisschen beängstigend. Marisa Burger, 52, hat sich getraut: Der Publikumsliebling ist bei der Serie „Die Rosenheim-Cops“ ausgestiegen – nach knapp 25 „Dienstjahren“. Warum? „Ich wollte meine Komfortzone verlassen“, erklärt Marisa im Gespräch mit GALA.
Marisa Burger trifft eine Entscheidung, die vieles verändert
Sie ist eine Kultfigurdes Vorabends: Als Sekretärin „Miriam Stockl“ ist Marisa Burger Favorit der Fans – und „Die Rosenheim-Cops“ sind ein Quotengarant des ZDF. Keine Frage: Die Rolle war für sie ein absoluter Glücksfall. „Aber ich hatte Lust auf Veränderung. Ich glaube, so geht es vielen Frauen in meinem Alter“, sagt sie zu GALA. Und, besonders inspirierend: „Ich höre mir nicht an, dass es mit über 50 zu spät dafür ist. Wir sollten uns trauen, mutig zu sein.“
Ein Neuanfang, der sich für sie richtig anfühlt
Für Marisa hat sich dieser Mut ausgezahlt. Nach über zwei Jahrzehnten steht sie nun wieder auf der Theaterbühne, am Winterhuder Fährhaus in Hamburg. Anfangs war die Nervosität groß: „Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt wie bei der Premiere“, gesteht sie – Lampenfieber gehört im Theater eben dazu.
Große Aufregung herrschte aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum! „Mein Mann hat mitgefiebert“, erzählt Burger. Seit elf Jahren ist die Bayerin mit Werner Müller, 67, dem ehemaligen Chefrestaurator des Kunstmuseums Basel, verheiratet. „Er hat mich absolut unterstützt“, sagt sie, „und er begleitet mich gern“.
© Gisela Schober
Nach jahrelanger Fern-Ehe zwischen Basel und München lebt das Paar jetzt zusammen in Bayern – theoretisch. „Ich war seit Januar nicht mehr zu Hause“, so Burger. Trotzdem bleibt zwischen den fast täglichen Theater-Vorstellungen Zeit für Zweisamkeit: Ihr Mann besucht sie in Hamburg, so oft es geht. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt Marisa. „Und ich freue mich auf alles, was jetzt noch kommt.“
Quelle: Gala

