Marius Borg Høiby beantragt Haftentlassung
Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, hat beim Osloer Amtsgericht einen Antrag auf Freilassung aus der Untersuchungshaft gestellt. Dies geschieht kurz vor dem geplanten Prozessbeginn gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft hat den Antrag jedoch bereits abgelehnt.

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Hintergründe der Verhaftung
Die Verhaftung von Marius Borg Høiby erfolgte kurz vor dem eigentlichen Prozessbeginn. Ihm werden Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer sowie der Verstoß gegen ein Kontaktverbot vorgeworfen. Das Vergehen soll sich gegen eine Frau aus dem Osloer Stadtteil Frogner richten, die bereits zu den Opfern im laufenden Strafverfahren gegen ihn zählt. Der Vorfall ereignete sich in seiner Wohnung im Westen Oslos. (Lesen Sie auch: Marius Borg Høiby: Prozessbeginn nach Klinikaufenthalt)
Die wichtigsten Fakten
- Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, beantragte Haftentlassung.
- Die Staatsanwaltschaft lehnte den Antrag ab.
- Høiby wird Körperverletzung, Bedrohung und Verstoß gegen ein Kontaktverbot vorgeworfen.
- Der Prozess gegen ihn steht kurz bevor.
Wie lange könnte er in Haft bleiben?
Unmittelbar nach seiner Verhaftung ordnete das Gericht Untersuchungshaft an, da ein hinreichender Tatverdacht und Wiederholungsgefahr gesehen wurden. Polizeianwalt Andreas Kruszewski hatte bereits im Februar gegenüber der Zeitung Aftenposten erklärt, dass die Staatsanwaltschaft bezüglich der Untersuchungshaft nicht von sich aus tätig werden würde, es sei denn, Høiby beantrage seine Freilassung selbst.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Antrag auf Freilassung wird nun dem Gericht zur Entscheidung vorgelegt. Wie Gala berichtet, bleibt abzuwarten, wie das Gericht entscheiden wird und ob Marius Borg Høiby bis zum Prozessbeginn in Untersuchungshaft bleibt. (Lesen Sie auch: Marius Borg Høiby: Strafprozess soll wie geplant…)
Marius Borg Høiby ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, der aus einer früheren Beziehung stammt. Er ist kein Mitglied des norwegischen Königshauses.
Was sind die Vorwürfe im Detail?
Die konkreten Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby umfassen Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und den Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Im Prozess selbst streitet er die Vorwürfe der Bedrohung und Körperverletzung ab, räumt jedoch den Verstoß gegen das Kontaktverbot gegenüber der Frau ein. Die norwegische Justiz wird nun die Beweise prüfen und ein Urteil fällen. (Lesen Sie auch: Kurz vor seinem Prozess: Marius Borg Høiby…)
Die Verteidigung von Marius Borg Høiby argumentiert, dass die Voraussetzungen für eine Inhaftierung nicht mehr gegeben seien. Seine Anwältin, Ellen Holager Andenæs, bestätigte gegenüber Aftenposten den Antrag auf Freilassung. Die Staatsanwaltschaft hält jedoch an der Untersuchungshaft fest, da das Gericht die Haft erst kürzlich geprüft und für rechtmäßig befunden habe.

















