Die Verhandlung im Fall der Marius Høiby Anklage, die sich unter anderem auf schwere Vergewaltigungsvorwürfe stützt, verzögert sich. Grund dafür ist eine Erkrankung des zuständigen Richters, die den geplanten Fortgang des Prozesses unterbricht. Dies verzögert die erwartete Strafmaßforderung der Staatsanwaltschaft.

+
Zusammenfassung
- Verhandlung gegen Marius Borg Høiby unterbrochen
- Erkrankung des Richters als Ursache
- Staatsanwaltschaft muss Plädoyer verschieben
- Fortsetzung des Prozesses am Mittwoch angestrebt
Vergewaltigungsprozess gegen Marius Høiby unterbrochen
Eine unerwartete Wendung hat den Prozess gegen Marius Borg Høiby unterbrochen. Wie Stern berichtet, ist der für Dienstag angesetzte Verhandlungstag aufgrund der Erkrankung des Richters abgesagt worden. Dies betrifft ein Verfahren, in dem sich Høiby mit einer schweren Marius Høiby Anklage konfrontiert sieht.
Der Tag war mit Spannung erwartet worden, da die Staatsanwaltschaft unter Sturla Henriksbø ihr Plädoyer halten und das geforderte Strafmaß für den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin bekanntgeben wollte. (Lesen Sie auch: Vergewaltigungs-Vorwürfe: Richter krank: Verhandlungstag gegen Høiby fällt)
Wie geht es mit dem Prozess weiter?
Das Gericht hofft, den Prozess am Mittwoch fortsetzen und wie geplant am Donnerstag abschließen zu können. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.
Die Anklage gegen Høiby umfasst insgesamt 40 Punkte. Besonders schwer wiegen die vier Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht, die im Kern der Marius Høiby Anklage stehen.
Marius Borg Høiby ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen. Er entstammt einer früheren Beziehung der Kronprinzessin und ist somit kein Mitglied des Königshauses. (Lesen Sie auch: Mette-Marit Sohn Prozess: Was wird Marius Borg…)
Welche Strafe droht bei Verurteilung?
Das genaue Strafmaß hängt von der Bewertung der Beweislage und der Schwere der einzelnen Anklagepunkte ab. Im Falle einer Verurteilung wegen Vergewaltigung drohen in Norwegen erhebliche Haftstrafen. Das Strafmaß wird durch das Gericht festgelegt, wobei mildernde und erschwerende Umstände berücksichtigt werden.
Die Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich am Mittwoch ihre Forderung nach einem Strafmaß präsentieren. Bis dahin bleibt die Frage offen, welche Konsequenzen die Marius Høiby Anklage für den Angeklagten haben wird.
Das norwegische Justizministerium bietet Informationen zum Strafrecht und den Strafverfahren in Norwegen.
Auswirkungen auf die norwegische Königsfamilie
Obwohl Marius Borg Høiby kein offizielles Mitglied des Königshauses ist, steht er aufgrund seiner familiären Verbindung zur Kronprinzessin Mette-Marit im öffentlichen Interesse. Der Prozess und die damit verbundene Berichterstattung könnten daher auch Auswirkungen auf das Ansehen der norwegischen Königsfamilie haben. Die Königsfamilie selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. (Lesen Sie auch: Höiby Anklage: Opfer Schildert Høiby als „besessen)

Warum wurde der Verhandlungstag abgesagt?
Der Verhandlungstag wurde abgesagt, weil der zuständige Richter erkrankt ist. Dies wurde kurzfristig bekannt gegeben und führte zur Verschiebung des geplanten Plädoyers der Staatsanwaltschaft im Fall der Marius Høiby Anklage. (Lesen Sie auch: „Plädiert auf nicht schuldig“: Marius Borg Høiby…)
Wann soll der Prozess gegen Marius Høiby fortgesetzt werden?
Das Gericht plant, den Prozess am Mittwoch fortzusetzen und am Donnerstag abzuschließen. Ob dies tatsächlich möglich ist, hängt vom Gesundheitszustand des Richters ab. Eine offizielle Bestätigung des Termins steht noch aus.









