Melika Foroutan Tatort: Ab dem 5. Oktober 2025 ermittelt Melika Foroutan als Maryam Azadi im Frankfurter Tatort. Zusammen mit ihrem Partner Edin Hasanović als Hamza Kulina übernimmt sie die Leitung der Abteilung für Altfälle und bringt frischen Wind in das beliebte Krimiformat.

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Frischer Wind für den Frankfurter Tatort: Melika Foroutan als Maryam Azadi
Die Frankfurter „Tatort“-Landschaft erfuhr im Oktober 2025 eine bedeutende Veränderung: Melika Foroutan übernahm als Kommissarin Maryam Azadi die Leitung der Abteilung für Altfälle. Gemeinsam mit ihrem Partner Hamza Kulina, gespielt von Edin Hasanović, widmet sie sich den sogenannten Cold Cases, den ungelösten Verbrechen der Vergangenheit. Diese Neuausrichtung verspricht, dem traditionsreichen Format eine frische Perspektive und neue Spannung zu verleihen. Die erste Folge, „Dunkelheit“, wurde am 5. Oktober 2025 ausgestrahlt und markierte den Beginn einer neuen Ära für den Frankfurter „Tatort“.
⚠️ Wichtige Details aus der Originalmeldung:
- Aktenzeichen: Azadi.
- Aktenzeichen: azit
Der Fokus auf Altfälle stellt eine bemerkenswerte Innovation für den Standort Frankfurt dar. Während andere „Tatort“-Teams sich vornehmlich mit aktuellen Verbrechen auseinandersetzen, tauchen Azadi und Kulina in die Tiefen der Vergangenheit ein, um vergessenen Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Diese Spezialisierung erfordert nicht nur kriminalistisches Geschick, sondern auch ein hohes Maß an Empathie und Hartnäckigkeit, da die Ermittler oft mit spärlichen Beweisen und verblassten Erinnerungen konfrontiert sind. (Lesen Sie auch: Tatort Azadi Kulina: Das Erwartet Sie im…)
Kurzprofil
- Schauspielerin: Melika Foroutan
- Rolle: Kommissarin Maryam Azadi
- Partner: Edin Hasanović als Hamza Kulina
- Spezialisierung: Cold Cases (Altfälle)
Was macht die Arbeit mit Cold Cases so besonders?
Die Arbeit mit Cold Cases unterscheidet sich grundlegend von der Aufklärung aktueller Verbrechen. Oftmals sind die ursprünglichen Beweismittel unvollständig oder fehlerhaft dokumentiert. Zeugen sind schwerer zu finden, Erinnerungen verblassen, und die Technologie hat sich weiterentwickelt. Die Ermittler müssen kreativ sein und neue forensische Methoden anwenden, um alte Spuren neu zu bewerten. Die psychische Belastung ist ebenfalls hoch, da sie sich mit Fällen auseinandersetzen, in denen die Opfer und ihre Familien jahrelang auf Gerechtigkeit warten mussten. Die Arbeit von Melika Foroutan als Maryam Azadi konzentriert sich darauf, diesen vergessenen Opfern eine Stimme zu geben.
Die Spezialisierung auf Altfälle erlaubt es den Drehbuchautoren, komplexe und vielschichtige Geschichten zu erzählen. Im Gegensatz zu aktuellen Verbrechen, bei denen der Fokus oft auf der Jagd nach dem Täter liegt, können Cold Cases die langfristigen Auswirkungen eines Verbrechens auf die beteiligten Personen und die Gesellschaft beleuchten. Sie können auch moralische Fragen aufwerfen, etwa ob es eine Verjährung für Verbrechen geben sollte oder wie weit die Polizei gehen darf, um Gerechtigkeit zu erreichen. Die erste Folge, „Dunkelheit“, deutete bereits an, dass diese Themen im Frankfurter „Tatort“ unter der Leitung von Maryam Azadi eine wichtige Rolle spielen werden.
Der Begriff „Cold Case“ bezeichnet einen ungelösten Kriminalfall, der über einen längeren Zeitraum nicht bearbeitet wurde. Oftmals werden diese Fälle wieder aufgenommen, wenn neue Beweismittel oder forensische Techniken zur Verfügung stehen.
Die Dynamik zwischen Maryam Azadi und Hamza Kulina
Die Chemie zwischen Melika Foroutan und Edin Hasanović ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des neuen Frankfurter „Tatort“-Teams. Ihre Figuren, Maryam Azadi und Hamza Kulina, könnten unterschiedlicher kaum sein. Azadi, die erfahrene Leiterin der Abteilung für Altfälle, verkörpert Professionalität und Distanziertheit. Sie hat bereits viele frustrierende Fälle erlebt und scheint wenig Hoffnung zu haben, dass sich dies bald ändern wird. Kulina hingegen ist der neue Partner, der mit frischem Elan und unkonventionellen Methoden an die Arbeit geht. Die anfängliche Distanz zwischen den beiden Figuren, die in der ersten Folge deutlich wurde, birgt großes Potenzial für spannungsgeladene Dialoge und unerwartete Wendungen. (Lesen Sie auch: Tatort heute: Licht aus Frankfurt – Sendetermine,…)
Foroutan selbst beschreibt die Dynamik zwischen Azadi und Kulina als „herausfordernd und inspirierend“. Sie betont, dass die beiden Figuren voneinander lernen und sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln werden. Die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Fälle führen oft zu Konflikten, aber auch zu neuen Erkenntnissen. Diese Reibungspunkte machen das Ermittlerduo authentisch und menschlich. Die Zuschauer können sich auf eine interessante Entwicklung der Beziehung zwischen Azadi und Kulina freuen, die weit über die üblichen Klischees von „Tatort“-Teams hinausgeht.
Melika Foroutan: Eine vielseitige Schauspielerin
Melika Foroutan ist keine Unbekannte in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Die 1976 in Teheran geborene Schauspielerin blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die von Theaterengagements über Kinofilme bis hin zu Fernsehserien reicht. Sie studierte Schauspiel an der Universität der Künste Berlin und feierte bereits in jungen Jahren Erfolge auf der Bühne. Ihr Kinodebüt gab sie 2001 in dem Film „Jenseits des Regenbogens“. Seitdem hat sie in zahlreichen Produktionen mitgewirkt, darunter „Das weiße Band“ von Michael Haneke, der 2009 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin engagiert sich Foroutan auch politisch und setzt sich für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein. Laut BILD.de ist sie eine vielseitige und engagierte Künstlerin, die mit ihrer neuen Rolle als Maryam Azadi im Frankfurter „Tatort“ eine neue Facette ihres Könnens zeigen kann. BILD.de berichtete ausführlich über ihren Einstieg in die Krimireihe.
Die Wahl von Melika Foroutan als neue „Tatort“-Kommissarin ist ein Zeichen für den Wandel in der deutschen Fernsehlandschaft. Immer mehr Schauspielerinnen und Schauspieler mit Migrationshintergrund übernehmen Hauptrollen und prägen das Bild der Gesellschaft im Fernsehen. Foroutan selbst sieht ihre Rolle als Maryam Azadi als Chance, Vorurteile abzubauen und ein realistisches Bild der deutschen Gesellschaft zu vermitteln. Sie betont, dass es wichtig ist, Geschichten von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu erzählen und ihnen eine Stimme zu geben. Ihre Figur der Maryam Azadi spricht mit ihrem Sohn Persisch, was eine zusätzliche Ebene der Authentizität hinzufügt, wie man in einem persönlichen Einblick auf YouTube sehen kann.
Melika Foroutan spielte in Michael Hanekes „Das weiße Band“ mit, der 2009 die Goldene Palme in Cannes gewann. Dies war ein internationaler Durchbruch für die Schauspielerin. (Lesen Sie auch: Götz George: Schimanski – Die Kult-Folgen des…)

Der Frankfurter Tatort im Wandel
Mit der Einführung von Melika Foroutan und Edin Hasanović als neues Ermittlerduo vollzieht der Frankfurter „Tatort“ einen Generationswechsel. Die bisherigen Ermittler, Margarita Broich und Wolfram Koch, verabschiedeten sich nach zehn Jahren von ihren Rollen. Ihr Abschied markierte das Ende einer Ära, die von komplexen Charakteren und gesellschaftskritischen Themen geprägt war. Foroutan und Hasanović treten in große Fußstapfen, bringen aber gleichzeitig ihre eigenen Stärken und Perspektiven in die Serie ein. Die Konzentration auf Altfälle und die vielfältigen Hintergründe der neuen Ermittler versprechen, den Frankfurter „Tatort“ noch relevanter und spannender zu machen. Die Hessische Rundfunk (HR) bietet auf ihrer Webseite HR.de weitere Informationen zu den neuen Ermittlern. HR.de ist eine gute Quelle für Hintergrundinformationen.
Die erste Folge mit Melika Foroutan als Maryam Azadi, „Dunkelheit“, wurde von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen positiv aufgenommen. Gelobt wurden vor allem die authentische Darstellung der Figuren, die spannungsgeladene Handlung und die sensible Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer. Viele Zuschauer äußerten sich begeistert über die frische Perspektive, die Foroutan und Hasanović in den „Tatort“ einbringen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das neue Team in Zukunft entwickeln wird, aber die ersten Eindrücke sind vielversprechend. Der Frankfurter „Tatort“ scheint mit Melika Foroutan als Maryam Azadi eine neue Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Die Entscheidung, den Fokus auf Altfälle zu legen, könnte auch andere „Tatort“-Teams inspirieren, neue Wege zu gehen und sich mit unkonventionellen Themen auseinanderzusetzen. Der „Tatort“ ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im deutschen Fernsehen, aber er muss sich immer wieder neu erfinden, um relevant zu bleiben. Die Einführung von Melika Foroutan als Maryam Azadi ist ein mutiger Schritt, der sich auszahlen könnte. Ihr Engagement und ihre Vielseitigkeit machen sie zu einer idealen Besetzung für die Rolle der Kommissarin, die sich mit den dunklen Seiten der Vergangenheit auseinandersetzt und den vergessenen Opfern eine Stimme gibt. Die Zuschauer können sich auf spannende und berührende Geschichten freuen, die unter die Haut gehen und zum Nachdenken anregen.
Melika Foroutans Interpretation der Kommissarin Maryam Azadi im Frankfurter „Tatort“ verspricht eine neue Ära für das traditionsreiche Format. Ihre Fähigkeit, komplexe Emotionen authentisch darzustellen, gepaart mit der frischen Perspektive durch die Spezialisierung auf Cold Cases, verleiht der Serie eine einzigartige Tiefe. Die Partnerschaft mit Edin Hasanović als Hamza Kulina verspricht zusätzliche Spannung und interessante Dynamiken. Der Tatort, als eine der langlebigsten und beliebtesten Krimireihen im deutschen Fernsehen, profitiert von dieser Neubesetzung und thematischen Erweiterung, die das Potenzial hat, ein breites Publikum anzusprechen und wichtige gesellschaftliche Themen anzusprechen. (Lesen Sie auch: Daniel Sträßer: Adam Schürk – Tatort Saarbrücken…)
